Vatertag III und Köln I

Vatertagnachbetrachtung: Als ich mich vor kurzem mit dem Fahrrad durch haufenweise Scherben schlängeln musste, stellte sich mir die Frage: “Kann man diese Deppen nicht dazu bringen, ihren Müll selber weg machen zu müssen?”

Köln: Da war ich gestern. Denn im Prime Club haben die großartigen Cosmic Casino gespielt. Wie das so war, erzähl ich später ausführlich. Ich wollte eigentlich nur schnell alle vor den Apfeltaschen bei einer bekannten Fast Food-Kette warnen. Die Dinger schmecken nicht und sind sehr heiß. Aber man kann dafür bis um 3 Uhr in so einer Fressbude sitzen. Ist immerhin angenehmer als auf dem kalten Bahnhof rumzusitzen.

Vatertag

…oder Herrentag oder wie auch immer. Eigentlich wäre das mal der richtige Anlass, um sich dafür zu schämen ein Deutscher zu sein. Mal nicht wegen der Historie, sondern dafür, was die Deutschen aus diesem Tag gemacht haben. Ein Sauftag für alle Deppen ist das, nichts anderes. Wer das anders sieht, kann gern versuchen mich davon zu überzeugen. Mit Beweisen und so.

Mehr hab ich gerade nicht zu sagen. Basta!

Geräuschkulisse

Nicht nur dass meine Fahrräder jetzt anders aussehen mit den neuen Reifen. Es ist auch noch so ungewohnt leise, wenn ich mit dem Bolzbike durch die Gegend fahre. Das war zuerst wirklich erschreckend. Man hört einfach nichts. Nicht wie der Reifen über den Asphalt schrubbert oder rollt… nein, da ist absolute Stille. Sehr eigenartig ist das. Da ist dann nur noch das eigene Atemgeräusch. Und wie der Wind über die Felder bläst. Und der Knall, wenn einem mal wieder ein Insekt an den Kopf prallt.

Auf der Rückfahrt allerdings war der Weg dann nass. Weil es heftig geregnet hatte. Und immer wenn man auf ein nasses Stück gefahren ist, hat man sofort gehört, wie das Wasser zur Seite gedrängt wurde. Dann kam wieder ein trockenes Stück und es war wieder völlig ruhig. So ging das die ganze Zeit, bis ich irgendwann vor der Garage stand.

Reifenwechsel

Der war heute angesagt. Irgendwie sehen die Fahrräder gleich ganz anders aus, so mit den neuen Reifen. Muss man sich erstmal dran gewöhnen.

Dann ist Jena heute in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Also im Fußball. Was mich schon sehr freut, vor allem weil sie letztes Jahr ja noch in der Oberliga waren. Auch wenn mich sonst nicht viel mit dem Verein verbindet. Jedenfalls nichts, was mit Fußball zu tun hätte. Aber trotzdem ist das eine feine Sache, finde ich.

Dann ist noch zu sagen, Nada Surf und Rotwein passen wunderbar zusammen und ich möchte niemals auf eines von beiden verzichten müssen.

Ach, und noch was. Ich finde das neue Album der Sportfreunde Stiller richtig gut. Ich bin stolz auf die Jungs, ehrlich. Musikalisch haben sie sich sehr weiterentwickelt. Das Album ist viel abwechslungsreicher als die alten. Und textlich klappt es auch wieder, anders als beim Burli. Was sicher auch daran liegt, dass man sich auf den Fußball, die große Leidenschaft also, konzentriert hat. Und außerdem, so ganz unter uns, ich hoffe durch dieses Album verschwinden die kleinen Mädchen (also die kleine, jungen Mädchen meine ich damit, nicht die Marein *hihi*) auf den Konzerten in den ersten Reihen. Denn das sind keine “Sporties”, das sind echte Sportfreunde, die da Musik machen.

“You have to win Zweikampf” heißt das Album im übrigen. Kann man sich ruhig mal anhören und vielleicht kaufen. Und für dieses Album kann man schon mal den Daumen heben. Bitte.

Herr B. und MTV

Es hätte ja echt schön werden können. Morgen. Bei MTV TRL mit den Sportfreunden. Aber nein, die Leute bei MTV waren zu lahm. Um genau zu sein, wahrscheinlich hätte es gereicht, wenn sie die Mail eine halbe Stunde eher geschickt hätten. So aber muss ich morgen arbeiten und kann mir noch nicht mal die Sendung im TV anschauen. Ok, viel verpasse ich da nicht. Aber in Berlin live dabei wäre ich trotzdem gern gewesen. Schade.