Nachtrag

Einen sehr lustigen und schönen Moment habe ich ganz vergessen zu erwähnen. Peter erzählte nach einem Lied, dass ein Haar in seinem Mikro hing und ihn beim Singen gestört hätte. Und flachste dann rum, dass es eines seiner fünf bis sieben Zentimeter langen Nasenhaare gewesen wäre. Woraufhin das Publikum spontan “Du hast die Haare schön.” sang. Sehr lustig war das. Ach, ich bin einfach sehr gespalten, was dieses Sportfreunde-Konzert anbelangt.

Umso mehr freue ich mich dafür auf das Robocop Kraus-Konzert nächste Woche. Im kleinen Rahmen und mit echten Musikfans.

Today i stay in bed.

Ich präge jetzt mal ein neues Schlagwort: Konzertpublikum 2.0

Alles was angeblich irgendwie neu und anders ist, wird ja heute mit 2.0 bezeichnet. Man muss sich dieses Publikum nun so vorstellen. Hauptsächlich besteht es aus Jungen, denen gerade die ersten Schamhaare gewachsen sind. Die der Meinung sind die besten Konzerten sind die, wo am meisten gepogt wird. Aber nicht der Pogo wie wir ihn kennen. Der Pogo 2.0 (Ha, noch was Neues!) besteht darin, möglichst rücksichtslos in andere Leute zu springen und/oder andere Menschen möglichst heftig durch die Gegend zu schubsen. Selbst wenn diese einen Kopf größer und doppelt so alt sind. Der weibliche Teil des Publikums 2.0 dagegen holt bei jeder Gelegenheit das Handy raus, um Fotos oder besser Videos zu machen, um diese dann ins Internet stellen zu können. Gemein ist allen Mitgliedern des Publikums 2.0, dass man nur auf Konzerte geht, um Spaß zu haben. Dabei ist es völlig irrelevant, wer spielt und was das für Musik ist. Hauptsache man schmeißt sich ordentlich durch die Gegend oder macht genügend Videos.

So, das sollte man vielleicht wissen, bevor man diesen Bericht von mir liest. Und bitte nicht falsch verstehen, das Konzert an sich war wirklich großartig und vor allem die Songauswahl absolut spitze. Und wenn ich mal so alt bin um ein Sportfreunde-Konzert von einer Tribüne aus zu genießen, ist mir das Publikum 2.0 auch egal.

Immerhin sind wir trotz Unwetter und Überschwemmungen heil nach Hause gekommen, ist ja auch schon was.

Lied des Tages: Lunik – melody

kaputt

Wer macht eigentlich das Internet kaputt? Zuerst geht die Homepage von den Sportfreunden nicht mehr und dann fallen auch noch die Foren von Lunik und Nada Surf aus. Gibt es dafür eine logische Erklärung? Steckt vielleicht Wolfgang Schäuble dahinter?

Time for Plan A

Freude bitte, denn Nada Surf kommen dieses Jahr noch nach Deutschland. Sie werden auf zwei Visions-Partys spielen, was bedeutet, für wenig Geld kann man drei Bands an einem Abend sehen. Hier die genauen Termine:

30.11. 2007, NADA SURF, MINUS THE BEAR und ESCAPADO, Matrix (Bochum)

01.12. 2007, NADA SURF, KILIANS und I WAS A CUB SCOUT, Forum (Bielefeld)

Ganz sicher wird auch das ein oder andere Lied vom neuen Album gespielt, ein Konzertbesuch lohnt sich also in jedem Fall.

Musikwunderland

Last.fm ist ja jetzt mein Freund. Seit die Internetgeschwindigkeit dafür ausreicht, geh ich sehr gern auf musikalische Entdeckungsreise. Und das ist ja auch ganz einfach. Zuerst die last.fm-Software runterladen und installieren. Dann im Programm eine neue Station starten. Dort gibt man am besten den Namen eines Künstlers bzw. einer Band ein, dessen Musik man gern hört. Und schon wird man mit Musik versorgt, die der gewählten ähnlich ist. Soll heißen von Künstlern, die die Hörer der gewählten Musik auch Hörer. Das funktioniert vor allem mit unbekannten Künstlern super. Bei Mainstream-Sachen kann es dagegen schon passieren, dass das last.fm Songs anbietet, die man lieber nicht hören mag. Für solche Fälle gibt es ja einen Bannen-Knopf. Aber sonst kann man sehr gut ins Musikuniversum eintauchen. Einfach mal die Lieblingsband eingeben, ein paar vorgeschlagene Lieder hören, ein paar Bandnamen merken, diese dann eingeben und so immer neue Sachen entdecken. Eine sehr feine Sache, wie ich finde.

go sadness

Am Samstag war ich nach genau 2 Monaten endlich wieder auf einem Konzert. Und mir ist einiges klar geworden. Zum Einen wie sehr mir das gefehlt hat. Und zweitens, wieso mir diese Musik aus der Konserve nicht so gibt. Ich brauche diese echte Musik, wo man regelrecht spürt, wie sie entsteht. Wo man sieht wie sich das Fell am Schlagzeug bewegt und man es gleichzeitig im Magen spürt. Oder die Unmenge an Variationen, wie ein Instrument gespielt wird. Und so weiter. Aber das ist nicht so wichtig.

Jedenfalls habe ich auch wieder einen kurzen Bericht geschrieben, den findet man hier. Bilder habe ich leider keine. Hatte meine Kamera nicht dabei, aber eh keine Zeit welche zu machen. Ich war viel zu sehr mit rumspringen, singen, tanzen und klatschen beschäftigt. Denn die Musik der Laut Raus Schreier geht eben überwiegend in die Beine, da kann auch kein Muskelkater was dagegen anrichten.

Am Freitag gibt es schon ein Wiedersehen, wie geil.