12:14 Uhr, Jena Paradies

Wenn der Eintrag hier erscheint, werde ich gerade in den Zug steigen. Falls nicht noch kurzfristig ein Bahnstreik dazwischen kommt, aber danach sieht es zum Glück nicht aus. Dann werde ich für meine regelmäßige Bahnfahrerei belohnt und darf kostenlos quer durch Deutschland fahren. Das mache ich dann auch und zwar bis zu diesem Gewässer hier:

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Ein schönes Adventswochenende wünscht: der Herr B.

fuffzehntausend

Gestern wurde also die 15.000 erreicht. Schon Wahnsinn. Wahnsinn auch, dass sich die meisten eine Kuh wünschen. Hallo? Die braucht ja auch Fressen und viel Platz und kostet viel Geld. Habt ihr euch das auch gut überlegt? Ihr Stadtkinder.

Da sich aber die Person, die nun 15.000 Besucherin war, keinen Händedruck und auch keinen Abend mit mir gewünscht hat, habe ich die Kuh ins Cabrio gesetzt, das Verdeck ging leider nicht zu, und hoffe, dass die Beiden gut ankommen und nicht unterwegs verloren gehen. Dafür kann ich aber nicht garantieren. Dabei bin ich am Wochenende eh am Bodensee, eine persönliche Übergabe wäre also möglich gewesen. Naja, wer nicht will, der hat schon.

Vogelzug

Leider habe ich beim Laufen nie eine Kamera dabei, was manchmal sehr schade ist, weil ich nämlich mit meinen Augen keine Fotos machen kann. Deswegen hier nur eine Beschreibung dessen, was ich gestern erlebte. Ich hoffe man besitzt genug Phantasie, um sich dieses Bild vorstellen zu können.

Also, es dämmert langsam, der Himmel ist wolkenlos und am Horizont steht der Mond. Der Vollmond, groß, rund, hell und kalt. Um das mal zu veranschaulichen hier ein Bild, das ich vor fast genau einem Jahr gemacht habe. So ungefähr sah das auch gestern aus, nur war der Mond viel größer.

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Bis hierhin zwar ganz schön, aber noch nichts außergewöhnliches. Aber dann, urplötzlich, erscheinen am Horizont neben dem Mond schwarze Linie. Nicht nur eine, sondern in Massen. Diese werden immer größer und bewegen sich auf den Beobachter zu. Eine Linie nach der anderen, welche nichts anderes als, wie Perlen an einer Perlenkette, aufgereihte Gänse sind. Tausende Gänse, die da mit lautem Geschrei über den Himmel hinweg ziehen. Immer wieder erscheinen neue solcher Ketten am Horizont, ziehen über den gesamten Himmel und verschwinden dann im Rot der untergehenden Sonne. Und ich beobachtete minutenlang das beeindruckende Schauspiel, bis die letzte Gänsekette verschwunden war.

Traumzauber

Träume innerhalb eines Traumes sind schon sehr verwirrend. Wenn man aber davon träumt, man wäre aufgewacht und das, was man geträumt hätte, wäre wahr geworden, man dann aber beim Aufwachen erstmal feststellen muss, dass die Realität ja doch ganz anders ist, dann ist das schon grenzwertig. Zum Glück war es nichts abstraktes, sondern nur die Lampe, die noch genau da hing, wo sie immer hängt, statt am Fußende des Bettes zu liegen.

Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen mit Träumen innerhalb eines Traums gemacht? Kann man das deuten?

Freizeitbeschäftigung

Nächstes Jahr zur Zeit der Fußball-Europameisterschaft könnten die britischen Inseln ja ihre eigene Meisterschaft austragen. Damit den Mannschaften und Fans nicht so langweilig wird. Nur so eine Idee.

Nachtrag: Es war ja abzusehen, dass so eine reine Weltidee nicht ohne Echo sein würde. Jetzt ist es also schon hochoffiziell, wie man hier nachlesen kann.

Personal Jukebox

Ich erwische mich immer öfter dabei, wie ich leise vor mich hin singe. Besonders wenn viele Menschen um mich rum sind. Aber nichts sinnvolles, sondern nur Laute zur Melodie geformt.  Werden wohl weitere Anzeichen geistigen Verfalls sein.