Voilet Hill

Unter coldplay.com gibt es ja seit zwei Stunden dieses neue Lied. Zum Runterladen, ganz kostenlos. Wenn der Server dort aber überlastet sein sollte, was durchaus passieren kann, empfehle ich euch die Hype Maschine.

Eine erste Meinung zum Lied gibt es auch schon, man klicke hier.

PS: Dann auch mal meine bescheidene Meinung dazu. Erstmal merkt man dem Lied an, dass es der Auftakt des Albums ist. Mit dem kurzen Intro am Anfang und überhaupt wirkt es nicht wie ein eigenständiger Song. Was absolut kein Manko ist. Den Text verstehe ich nicht wirklich, muss ich ehrlich zugeben. Also die Aussage oder was überhaupt gemeint sein soll. Da muss ich noch in Ruhe drüber nachdenken.
Musikalisch gesehen ist es nichts neues, was die Jungs da liefern. Aber konnte man ja nicht wirklich erwarten. Solide eben, und keineswegs schlecht. Nur dieses Gitarrensolo, das klingt eher wie erste Übungsstunde beim Gitarrenunterricht, das ist etwas schwach auf der Brust.
Mal schauen wie der Rest der Revolution auf “Viva La Vida or Death And All His Friends” ausfallen wird. Ich erwarte, ganz realistisch betrachtet, nichts weltbewegend Neues, aber darum auch keinen Reinfall.

Pannenserie

Gestern hatte mein Fahrrad mal wieder einen Platten. Ist man ja schon langsam dran gewöhnt. Lustig ist das aber nicht, abgesehen vom lustiges Flickzeug. Das funktioniert nicht nur hervorragend (ganz im Gegenteil zu meinem Internet, hallo Versatel), sondern sieht auch noch schön aus und steigerte schon dadurch die Stimmung wieder ein wenig. Ein dickes Dankeschön deswegen an dieser Stelle an diejenigen, die mir das Flickzeug geschenkt haben.
Trotzdem hatte ich dann keine große Lust mehr aufs Radfahren und habe deswegen Bilder gemacht. Dann neue Wege erkundet und dabei wieder Bilder gemacht. So war ich an Orten, wo ich mit dem Fahrrad noch nie war. Obwohl sie quasi um die Ecke sind.

Hier noch eine interessante Beobachtung: bei uns im Wald ist das Laub auf dem Boden so tief wie nirgendwo sonst.

Und hier sind die Bilder:

Velo-Buddhismus

Es verhält sich so, dass ich auf dem Rad bei entsprechend hohem Puls weniger – also auch weniger Quatsch – denke als in jeder anderen Lebenslage, bei jeder anderen Beschäftigung, Sex eingeschlossen. Selbst am Ende eines ausgiebigen Gelages gibt der Kopf nicht in vergleichbarem Maße Ruhe. Allein schon deshalb lohnt sich die Fahrerei. Radfahren ist Meditation. Ich sondere dabei nicht nur literweise Schweiß ab, sondern auch jede Menge Blödsinn. Der zeitweise leere Kopf ist ein Segen.

Michael Klonovsky: Kleine Philosophie der Passionen – Radfahren

Genau so ist das.

Verdammt, wie berechnet man die Leistung nochmal?

Ich habe einen Wissenstest gefunden, nämlich hier. Nun, es gibt tausende solche Tests im Internet, das weiß sogar ich. Aber dieser hier ist wirklich gut, weil das Allgemeinwissen mit Fragen von Wissenschaftlern geprüft wird. Kann man ja auch gut dazu verwenden, sein Wissen so kurz vorm Abi zu überprüfen. Wenn man will, kann man sogar etwas gewinnen.

Ich habe 66% erreicht und bin nicht wirklich zufrieden damit. Aber besonders die Physik-Fragen waren der Knackpunkt, weil ich halt nur in Formeln denken kann. Vielleicht hätte ich mir auch einfach nur mehr Zeit nehmen sollen. Dafür habe ich die Chemie- und Informatik-Fragen je 100%ig richtig beantwortet.