Die Mandy hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Allen, die sich jetzt verwundert am Kopf kratzen, sei gesagt, als handelt sich dabei um eine nicht materielle Form eines Stöckchens. Das ist ähnlich wie ein Kettenbrief und wurde von Bloggern (das sind Menschen, die im Internet leben) erfunden, um auf ihre meist inhaltsleeren Blogs mehr Besucher zu locken. Dazu stellt man eine sinnlose Frage wie beispielsweise “Wie viele Finger hat deine rechte Hand?” und bestimmt Blogger, die die dann beantworten sollen und wieder neue Beantwortungs-Blogger bestimmen, bis entweder alle Blogger geantwortet haben oder jemand bockt und blockt.
Jedenfalls lautet meine Aufgabe:
1. Nimm das erste Buch in deiner Nähe, das mindestens 123 Seiten hat.
2. Öffne das Buch auf Seite 123.
3. Finde den 5. Satz.
4. Poste die nächsten 3 Sätze.
Erster Versuch ist schon gescheitert, weil das Wörterbuch Schweizerdeutsch-Deutsch zu wenig Seiten hat. Muss ich also doch aufstehen. Dann eben Blaubart von Max Frisch, auch wenn ich den noch nicht gelesen habe.
-Hat der Freigesprochene, als er Ihnen zugeschaut hat, wie Sie mähen, noch irgendeine andere Frage gestellt, oder haben Sie das nicht gehört?
-Er ging weiter.
-Stimmt es, Herr Kapp, daß der Freigesprochene zuerst in die verkehrte Richtung gegangen ist, obschon Sie ihm gesagt haben, wo ungefähr die Gräber vom Februar letzten Jahres zu finden sind?
Hm, aber so lustig war das jetzt nicht. Hat hoffentlich auch niemand erwartet.
Dafür geb ich das Stöckchen jetzt an den Lukas weiter, damit er mal wieder was schreibt. Und an die Anna, damit sie nicht nur Videos in ihrem Blog hat. Bitteschön.
von dem, was ich bisher dazu schon alles lesen durfte, fand ich meins aber am interessantesten. *g*
btw: ich mag den max frisch.
Tja, ich bin immer wieder für Überraschungen gut.
Was kennst du denn vom Max Frisch? Aber sicher ist dir dann auch schon aufgefallen, dass mein Blogmotto ein Frisch-Zitat ist.
naja so wirklich hab ich bisher eigentlich nur homo faber und stiller gelesen.
Also nur die Hits. Du Erfolgsfan!
juhu, dankeschön!
jetzt hab ich was zu tun.
Man tut eben was man kann, um die Jugend von der Straße und von Drogen und so fernzuhalten.
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