Saxonophoooon

So ein Saxophon kann wahnsinnig lahm sein und sollte eigentlich verboten werden. Zumindest sollte verboten werden, das langweilig zu spielen. Seht ihr doch sicher auch alle so.

stinkende Raucher und rauchende Stinker

Heut hat das Bundesverfassungsgericht beschlossen, dass das Rauchverbot zu viel Verordnung und zu wenig Verbot ist. In manchen Bereichen. Aber darum geht es eigentlich gar nicht, darüber sollen andere diskutieren.

Letzte Woche war ich, wie einige sicher gelesen haben, bei diversen Konzerten. Eines war im Club, mit Rauchverbot. Andere unter freiem Himmel, ohne Rauchverbot. Und ich habe dabei ein paar Beobachtungen gemacht, die ich niemandem vorenthalten will. Weiterlesen

Tourgedanken (Nummer hab ich vergessen, die letzten sind’s halt)

So, die Tour de France 2008 ist nun Geschichte. 145 Fahrer sind bis nach Paris gekommen. 35 sind auf der Strecke geblieben, aber den meisten davon geht es gut. Bis auf einen verwirrten Italiener, der, seit man in seinem Körper Stoffe gefunden hat, die da nicht hin gehören, nur noch dummes Zeug von sich gibt. Aber das hat er wohl auch schon vorher.

Gewonnen hat ein Spanier. Er hat knapp eine Minute weniger für die 3559,5 Kilometer benötigt als der Zweitplatzierte Cadel Evans. Der Australier hat nahezu perfekt die Rolle des Jan Ullrich übernommen. Vielleicht etwas weniger talentiert, aber auch zu nett und zu wenig kämpferisch, um zu siegen. Dafür musste er auch dann mit einem großen Plüschkänguru zur Siegerehrung statt mit eigenen Kindern, wie der Sieger Carlos Sastre.

Dieser Augenblick, die Siegerehrung in Paris, ist etwas einzigartiges. Sicher nicht so pompös wie eine aufgeblasene Pokalübergabe bei einem Fußballturnier. Dafür sieht man den Fahrer einerseits ihre Freude und Erleichterung an. Darüber, die Strecke geschafft zu haben. Und natürlich den Stolz über das Geschaffte. Und dann sind da noch die privaten Momente, die nicht versteckt werden. Dann steht eben auch der kleine Sastre mit auf dem Podium und wirft den Plüschlöwen des Sponsors genussvoll zu Boden.

Apropos Löwe, eigentlicher Gewinner dieser Tour ist ja ein Österreicher. Der gekämpft hat wie ein Löwe. Das war schon Wahnsinn, was dieser Bernhard Kohl geleitet hat. Ohne jede Frage. Mal schauen wie es mit dem Burschen weiter geht. Und mit seinem Team. Ob es da weiter geht. Verdient hätten sie es ja schon irgendwie.

Aber die Tour de France 2008 ist Geschichte. Und damit ist auch meine Sportsaison 2008 vorbei. Tschö Sport.

Lesestoff

Es gibt neues von der KulturArena. Nämlich Konzertberichte, von mir geschrieben. Einmal kubanische Volksmusik mit Gefahrenhinweis drauf, weil man sich die Gliedmaßen verknoten könnte, wenn man dazu tanzen will.

Dann noch PeterLicht im Kassablanca. Dieser PeterLicht. Oh man. Ganz ehrlich, so schön fand ich schon lange kein Konzert mehr. Aber genauso muss ich sagen, dass mich seine Musik von CD überhaupt nicht packt. Ist aber nicht weiter schlimm.

Und gestern dann Rainald Grebe in Jena, also in seinem Wohnzimmer quasi.

Ich würde auch gern noch mehr schreiben, zur Tour de France, auch dazu, wie es mir so geht. Aber ich finde im Moment keine Zeit dazu. Kommt aber noch.

Grüße, liebe!

Schnapszahl

Hui, die 22.222 wurde erreicht, also bei der Besucheranzahl dieser Seite hier. Sehr fein. Ist ja zum einen eine schöne Zahl und zum anderen ganz schön viel.

Ich kann sogar mit Eindeutigkeit feststellen, dass der Lukas K. aus Ö. der 22222. Besucher war. Ich sollte mal einen Blumenstrauß besorgen gehen, oder so.

Statistikpanne

Gestern hatte ich mich mit der Absicht aufs Rad gesetzt, bei der Pannenstatistik mindestens die 555 Kilometer-Marke zu knacken. Aber wie das immer mit solchen Vorhaben so ist, ich muss natürlich gnadenlos scheitern. Gnadenlos deshalb, weil ich eben nicht nur aufgrund der schwül-heißen Luft die erforderlichen Kilometer geschafft habe.

Kilometerstandbeweis für die Pannenstatistik

Denn bei Kilometer 31 fuhr ich rasant eine Abfahrt hinab, das Hinterrad knallte auf einen Stein, es gab einen Schlag und die Luft wich sehr schnell aus dem Reifen. Mein erster Gedanke galt natürlich der schönen Pannenstatistik, die nun futsch war. Die ich ja erst vor gut zwei Monaten eingeführt hatte, weil ich solches Vertrauen in die neuen Reifen hatte. Wobei man dem Reifen eigentlich keinen Vorwurf machen kann. Dem Schlauch schon eher. Der verlor nämlich seit ein paar Wochen schon ganz langsam Luft. Wahrscheinlich war da schon ein kleines Loch drin, ich war aber zu faul das zu überprüfen. Und gestern zerfetzte es ihn dann an eben jener Stelle. Das Flickzeug habe ich dann auch nur fürs Foto raus geholt, denn flicken konnte man da nichts mehr.

Dann werde ich die Pannenstatistik wohl mal schweren Herzens wieder zurücksetzen. Immerhin habe ich aber in ziemlich genau zwei Monaten 529 Kilometer ohne Zwischenfall geschafft. Auch nicht schlecht.

Übrigens, man darf sich bei so einer Pannenbehebung nicht zu viel Zeit lassen. Überhaupt sollte man Pausen eher kurz halten. Denn sobald das Fahrrad einmal steht oder liegt, wird es besiedelt. In diesem Fall von drei Grashüpfern. Es bildet sich also ein kleines Biotop. Und wenn man dann zu lange wartet, steht es vielleicht schon unter Naturschutz und man schaut dumm aus der Wäsche.

Drei Grashüpfer (groß, mittel, winzig) auf Fahrradreifen

Drei Grashüpfer (groß, mittel, winzig) auf Fahrradreifen