steiniger Rennsteig

So, Wochenende ist um und der Rennsteig wurde erfolgreich befahren. Dazu später noch genauer Informationen und auch Bilder.

Jedenfalls ist es Tradition, dass man einen Stein vom einen Beginn des Rennsteigs zum anderen transportiert. Ein Ende hat der Rennsteig nicht, ist jedenfalls keines ausgeschildert. Jedenfalls sollte man so ein Steinchen von einem Fluss zum anderen, also in unserem Fall von der Werra zur Saale transportieren, weil das Glück bringen soll. Hab ich natürlich auch gemacht. Hab mir zu Beginn einen Stein ausgesucht. Zuerst war es nur ein normaler Stein für mich. Aber nach und nach wuchs er mir immer mehr ans Herz und wurde zu Steini. Und Steini hat natürlich mit mir zusammen die Tour über den Rennsteig gemacht. Wie man auf den Bildern oben sehen kann.

Zuerst ging es hoch auf den Inselsberg. Stundenlang bergauf, durch den Nebel. Mittags waren wir dann in Oberhof, wo Steini das Biathlon-Stadion bewunderte. Die Nacht verbrachten wir dann in Masserberg. Und auch wenn Steini abends und morgens auf dem Balkon war, er schlief natürlich im Zimmer. Sonntag hatten wir dann perfektes, wunderschönes Wetter. Am Morgen im Wald schien die Sonne ganz weich zwischen den Bäumen hindurch und es lag noch Tau auf den Pflanzen. Das waren wunderbare Momente. Einigen Tieren sind wir auch begegnet. Aber dann kamen wir am anderen Rennsteigbeginn an und ich musste mich von Steini verabschieden. Was nicht so ganz einfach war, am liebsten hätte ich ihn mitgenommen. Aber okay, dann durfte er doch ins Wasser. Vielleicht bringt es ja wirklich Glück, gebrauchen könnte ich es sicherlich. Weiterlesen

Wochenende

Ich wünsch mir selbst viel Spaß. Denen, die heut beim Coldplay-Konzert sind, wünsch ich auch viel Spaß. Denen, die am Wochenende auch was schönes vorhaben, wünsche ich ebenfalls viel Spaß. Und dem Rest wünsche ich, überraschenderweise, viel Spaß. Tschö.

Trügerischer Schein

Die ersten Sonnenstrahlen nach drei Tagen Regen waren schon beeindruckend. Und schön. Haben eine Wirkung erzielt. Leider hat es kurze Zeit wieder begonnen zu regnen. Aber jetzt ist Schluss!

Ich müsste eigentlich packen, bin aber viel zu müde. Steh ich wohl dann ohne Klamotten da. Na super.

Gute Nacht.

Forschungsbericht (Fortsetzung)

Diesmal zum Thema Sprühregen. Von dem es heute mehr als genug gab. Langsam ist aber echt mal gut.

  • Sprühregen hat durchaus Vorteile. Erstens brennt er nicht in den Augen. Zweitens wird man nicht komplett durchnässt.
  • Dafür wird man nicht nur von oben nass, sondern von allen Seiten. Weil der Regen von allen Seiten kommt.
  • Sprühregen hat aber auch einen großen Nachteil, den Dreck. Spült heftiger Regen alles weg, so wurde diesmal alles mit einer Schlammpackung versehen. Fahrrad und Danny.

Morgen zieh ich einfach mal eine kurze Hose an. Um ein Zeichen zu setzen. Und aus Protest. Und weil die lange bis morgen eh nicht trocken wird.

Forschungsbericht

Hier die neusten Ergebnisse aus dem Regen vs. Radfahrer-Forschungslabor. Nachdem es heute wirklich ohne auch nur das klitzekleinste Päuschen geregnet hat, bin ich wieder um einige Erfahrungen reicher.

  • Bei Regen hat man weniger Durst. (Haha, das ist natürlich erstens absolut nichts neues und zweitens auch gar nicht immer wahr. Aber ich brauch einen schlechten Einstieg, um mich dann steigern zu können.)
  • Irgendwann sind die Hände so nass, dass selbst minutenlanges Trocknen unter einem Händetrockner einer öffentlichen Toilette keinen spürbaren Fortschritt mehr erzielt.
  • Diese Händetrockner sind Gold wert. Auch um die Haare zu trocknen. Und die Schuhe. Und die Jacke. Sogar die Hose. Das allerdings nicht in einer öffentlichen Toilette, könnte peinlich enden.
  • Es ist sinnlos, die Schuhe gegen Wasser abdichten zu wollen. Irgendwann kommt das doch irgendwo rein. Nach anderthalb Stunden waren meine Socken jedenfalls voll. Und jetzt fühlen sich meine Füße noch immer nass und kalt an. Dieser Umstand hat mich dazu bewegt, mir wasserdichte Socken zu bestellen. Hoffentlich bringen die was.
  • Jedes Stück Metall, welches man mit den Reifen berühren kann, birgt bei Nässe ein unglaublich hohes Sturzpotential. Gullydeckel, irgendwelche Abdeckungen usw. Und wenn’s einen dann direkt vor so einem dämlichen Einkaufszentrum auf die Nase haut und das unter Zeugen, ist das sehr peinlich.
  • Trockene Wechselsachen in der Firma zu haben ist echt ne feine Sache.

So, wenn das morgen wieder regnet, schmeiß ich die Post in die Saale und spring hinterher. Macht’s gut.

Über sieben Brücken musst du fahrn…

Muss ich wirklich. Das habe ich letztens festgestellt. Mein Arbeitsweg führt tatsächlich über genau sieben Brücken. Okay, eine davon ist nur eine kleine über einen Bach. Trotzdem, Brücke bleibt Brücke. Jena ist also das Venedig des Ostens. Naja, eher der Mitte. Aber wichtig ist, das zugehörige Lied erspare ich uns allen jetzt.

Heute bin ich aber über keine einzige Brücke gefahren. Dafür habe ich andere Dinge erledigt. Beispielsweise die Only by The Night-Rezension geschrieben, da man nun bei der Mainstage finden kann. Wenn man denn will.

Morgen muss ich dann wieder über Brücken fahren. Leider ist für morgen viel Regen angesagt, was mich verständlicherweise nicht erfreut. Wer mag kann ja mal an mich denken. Während er/sie im Warmen und Trockenen sitzt, beispielsweise.