La Carotina

Die weiße Möhre ist jetzt ein bissel Italienisch. Vom Kopf her. Einfach deswegen, weil ich endlich die alten Federgabel, die schon am roten Fahrrad war, wieder montieren konnte. Und diese Federgabel ist Italienerin, eine hübsche obendrein. Und sie funktioniert viel feiner als die Gabel, die zuerst dran war. Das macht Freude, eben auch weil ich so lange darauf verzichten musste. Und weil nun solche Dinge wie damals im letzten Jahr nicht mehr passieren werden.

Umso schöner war der heutige Ausflug in eine wunderbar blühende Natur, auch wenn die Tour nur kurz war.

Blick auf das erste blühende Rapsfeld

Das erste blühende Rapsfeld.

In der Blütenpracht versteckten sich sogar hier und da ein paar Überraschungen. Wuschelkühe und Wuschelkälber zum Beispiel.

Versteckte Wuschelkühe

Versteckte Wuschelkühe

Ich habe übrigens nach langer Zeit mal wieder ein neues Headerbild hinzugefügt. Wer es findet, bekommt ein Eis von mir.

Wetterdiskussionen

Ich wollte nur mal eben mitteilen, dass ich noch lebe. Ich hatte nur wenig Zeit, weil nur einen freien Tag. Deswegen wenig geschrieben in letzter Zeit. Dazu: Krankheit. In mir drin. Das ist nicht okay, finde ich.

Aber ich habe mal schnell was geschrieben. Denn ich war letzte Woche beim Rock gegen Regen. Jetzt ist mir gerade aufgefallen, dass Angelika Express wohl damals auch auf dem Sorf waren. Also 2005. So steht es in meiner Konzertübersicht. Ich kann mich da gar nicht dran erinnern. Jemand von euch vielleicht? War ich da vielleicht betrunken? Ach nee, war ich ja noch nie.

Jedenfalls, der Rock gegen Regen war ziemlich erfolglos. Wie die meisten mitbekommen haben. Kam ja ordentlich was runter am Freitag. Fast überall. Nur am Arsch der Welt nicht, da schien die Sonne. Ob das gerecht ist?

Und trotzdem, die Aussichten für den Sommer sind wohl ganz gut. Weil der Kopf vom Böögg nämlich recht schnell explodiert ist. Wichtig ist vor allem, dass der Sommer in der Zeit meiner Alpenüberquerung schönes Wetter aufbietet. Das wäre schon super, finde ich.

Gute Nacht.

Da brat mir doch einer nen Storch!

Ich habe heute auf dem Heimweg einen Storch gesehen. Zwar keinen Schwarzstorch wie letztes Jahr, aber einen schönen. Gibt ja auch keine hässlichen. Jedenfalls war das so ziemlich der einzige Lichtblick am heutigen Tage.

Was sagt der Volksmund eigentlich, bringt so eine Storchensichtung Glück? Schon, oder. Wenn nicht, dann leg ich das jetzt fest. Weil ich das Glück gerade nötig habe, vor allem im Beruf. Also merkt euch, wer einen Storch erspäht, dem ist das Glück hold. Spätestens seit heute.

Wiederauferstehung

Klappradl

Klappradl

Das ist mein allererstes Rad. Mit dem bin ich als junger Bursche durch die Gegend gedüst und habe allerlei Unfug angestellt. Das haben wir heute mehr oder weniger zufällig vom Heuboden geholt und ich muss sagen, es hat sich gut gehalten. Ein paar Rostflecken hier und da, aber alles noch funktionstüchtig. Natürlich auch die super Klingel, die ich damals von meinem Taschengeld im Landwarenhaus gekauft habe. Ja, sowas gab es damals. Taschengeld. Nee, Landwarenhaus natürlich. Da gab es alles zu kaufen, was es im Konsum nicht gab. Also alles außer Essen und Trinken. Dafür so aufregende Dinge wie Feuersteine, Taschenmesser, Schrauben und Stundenpläne. Was vergleichbares gibt es ja heute nicht mehr.
Ich bin mir übrigens sicher, dass da damals ein anderer Sattel dran war. Denn die Benutzung so eines Omasattels (der gehört wirklich meiner Omi) hätte mir meine Coolness nie erlaubt.

Außerdem waren wir heute im Frühling unterwegs. Sehr schön war das anzusehen. Und jetzt bitte ich um Vorschläge, was man in folgendem Bild in dem Fels erkennen kann. Für mich schaut das ein wenig wie der Kopf eines Panters aus, aber da gibt es sicher noch mehr Möglichkeiten.

Frühlingsaussicht

Frühlingsaussicht