Fehlentscheidung?

Ich hoffe ihr seid alle gut durch das heutige Unwetter gekommen. Falls dieses denn stattgefunden haben sollte. Hier hat es heute mal geblitzt und gedonnert, allerdings ohne Regen. Bisschen später hat es dann keine fünf Minuten lang geregnet. Das war’s. Und natürlich alles nur, weil ich heute extra mit dem Auto gefahren bin. Um nicht mit dem Rad durchs Unwetter fahren zu müssen. Hat ja auch funktioniert, irgendwie. Aber anders als gedacht. Ich verlass mich nicht mehr auf den Wetterbericht, nur noch auf die Schwalben. Die flogen nämlich relativ hoch heute.

Dreistellig

Dreistellig war die Kilometeranzeige am Samstag. Denn da bin ich mit dem Jabba quasi durch halb Thüringen gefahren. Von West nach Ost. Und apropos drei, an den drei Gleichen waren wir auch. Hab auch ein Bild davon, muss ich aber noch bearbeiten. Schön war das Wochenende. Und schön anstrengend. Genauso hab ich mich heut auch gefühlt. Ganz schön fertig. Fast wie in einem dreistelligen Alter.

Waldmeister


Darf ich vorstellen, das ist das Jabba. Nachname Wood. Den Namen habe ich mir nicht ausgedacht, das heißt wirklich so. Steht ja auch drauf. Vielleicht bekommt es ja noch von mir einen Kosenamen, Waldi oder so. Denn dieses Jabba und ich, wir sind nun verbandelt. Heute habe ich es zum ersten Mal ausgeführt, in den Wald. Wie man sehen kann. Einiges ist zwar noch ungewohnt, weil eben so vieles neu ist. Scheibenbremsen, Vollfederung, einige Meter breiter Lenker – sowas bin ich ja vorher noch nie gefahren. Und trotzdem hat es sich sofort gut angefühlt. Klar, an ein paar Dinge muss man sich noch gewöhnen. Aber so starrköpfig wie die weiße Möhre es am Anfang war, ist das Jabba keineswegs. Ich mag es schon jetzt sehr und freu mich noch mehr auf unsere Tour über die Alpen. Und erstmal auf die nächsten drei freien Tage. Das Leben ist schön.

Nachwuchs

Das war heute der längste Arbeitstag überhaupt. Spätestens nachdem in der Sendungsverfolgung bei DHL stand, dass das Paket zu gestellt wurde. Denn in jenem Paket befand sich nichts geringeres als mein neues Fahrrad. Das schönste und tollste Bike der Welt, ohne Quatsch jetzt. Und jetzt steht es in der Garage und erholt sich erstmal von der aufregenden Reise. Und ich muss das erst realisieren. Vor gut einem halben Jahr habe ich zum ersten Mal ein Bild von ihm gesehen und mich sofort verliebt. Und nun ist es wirklich da. Feine Sache. Darauf gönne ich mir heute mal ein Bier, mein Lieblingsbruder hat mir nämlich eines geschenkt. Prosit.
:-)