Leckerli

Anna Aaron


Ich habe aus der Schweiz noch etwas mitgebracht. Einen Musiktipp. Einen für Musikliebhaber. Einen echten Leckerbissen für die Ohren.

Eine junge Künstlerin aus Basel, die sich Anna Aaron nennt, eine sehr prägnante Stimme besitzt und ebenso ganz offensichtlich über ein gutes Gespür für Musik verfügt. Auf ihrer MySpace-Seite kann man sich einen guten Eindruck verschaffen. Es lohnt sich genau hinzuhören.

Ich bin gespannt was man noch erwarten kann von dieser Anna Aaron. Den Namen kann man sich zumindest mal notieren. So wie ich dies hier soeben tat.

Berner Lebensart

Habe ich schon mal erwähnt, dass Bern die wunderbarste Hauptstadt der Welt ist? Wenn nicht, dann ist das hiermit nachgeholt.

Die Tage in Bern waren wirklich schön und haben mir richtig gut getan. Nicht nur, aber auch weil dort so liebe Menschen sind. Und auch, weil ich mich dort so wohl fühle. Und so habe ich wieder meine Vorräte an Gelassenheit auftanken können. Neue Eindrücke wurden auch gewonnen. Nicht nur in musikalischer Hinsicht. Wir konnten ja nicht nur Lunik live erleben, sondern auch Minor Majority. Die Konzertberichte zu diesen Veranstaltungen findet man wie immer hier.

Einige von den nicht musikalischen Eindrücken kann man auf den Bildern sehen. Die größte Attraktion in Bern sind derzeit wahrscheinlich die kleinen Bären. Der frische Nachwuchs der beiden Bären im neuen Bärengraben zog am Samstag die halbe Stadt an. Und überall wo man hinschaute, hatte die Menschen ein Glänzen in den Augen. Schön wenn Tiere so viel Freude geben können. Selbst wenn diese eingesperrt sind und man sie nur aus der Distanz sieht.

An dem Samstag, als die Bilder entstanden, konnte man auch erleben wie lebendig die Stadt ist. Es gibt Plätze, wo man sich trifft. Wir waren beispielsweise im Rosengarten, der sehr gut besucht war. Jede Stadt sollte so einen Rosengarten haben. Einen wie in Bern, nicht einen wie hier in Kahla.

Sterne und Geister

Diesmal ein Eintrag von unterwegs. Irgendwo kurz vor Frankfurt, Sonne scheint, Schnee glitzert und vermutlich ist es draußen sehr kalt. Und Flugzeuge zeichnen Linien in den Himmel, vermutlich ist der Flughafen nicht weit entfernt. Im Ohr habe ich dazu “Wir wolln Sommer”.

Vermutlich einer von den five Ghosts


Aber eigentlich wollte ich von den Sternen berichten. Von den kanadischen. Den Stars, besser gesagt, denn diese haben ihr neues Album angekündigt. Erscheinen wird es am 22.06.10 unter neuem, bandeigenem Label. Hoffentlich auch in Europa, aber davon gehen wir einfach mal aus. “The five ghosts” wird folgende Lieder enthalten:

  • Dead Hearts
  • Wasted Daylight
  • I Died So I Could Haunt You
  • Fixed
  • We Don’t Want Your Body
  • He Dreams He’s Awake
  • Never Been Good With Change
  • The Passenger
  • Last Song Ever Written
  • Winter Bones

Mehr dazu gibt es auf der nigelnagelneuen Homepage, auch ein erstes Making of-Video. Besuch lohnt sich. Muss man auch nicht mit der Bahn hinfahren.

The 31st year

Vorsicht Egoscheiße!!!

There’s easier ways to get lost
Are you terrified of phonecalls or a bad haircut?
If tonight you plan to go clear
There’s nothing like the 31st year

Im Nachhinein kann ich sagen, es ist ein gutes gewesen, das 31. Jahr. Im Großen und Ganzen zumindest. Gesundheitlich sind die Sorgen, die ich vor einem Jahr noch hatte, längst vergessen. Vielleicht geht es mir sogar so gut wie noch nie. Aber so genau kann man das eh nie sagen. Fakt ist, mein Körper funktioniert auch im hohen Alter bestens.

Zudem hat das 31. Jahr viele Veränderungen für mich gebracht. Ich habe Leistungen erbracht, auf die ich mit Stolz zurückblicken kann. Ich wurde belohnt für meine aufgewendete Energie. Und damit meine ich nicht nur, aber auch, die Alpenüberquerung.

Es gab natürlich auch Niederlagen und schmerzliche Verluste. Aber: “Man kann alles erzählen, nur nicht sein wirkliches Leben.”

Mal schauen was das Leben noch so bringen wird, bis es dann heißt:

Man, this moustache makes you look like a pimp
There’s no year like your 52nd