Tierischer Heimweg

Ich habe meinen Heimweg heute mal um gut eine Stunde verlängert. Man muss dieses Wetter ja ausnutzen. Neben den üblichen Begegnungen mit Kühen und Hunden gab es noch weitere tierische Begebenheiten.

  • Diverse Fliegen und andere geflügelte Insekten waren unterwegs. Teilweise wurde man regelrecht mit denen bombardiert und es hingen Trauben schwarzer Fliegen an den Armen. Okay, das ist übertrieben. Trotzdem ist es eine Leistung, dass ich keines der Tiere verschluckt habe. Zumindest nicht bewusst.
  • Der Fischotter oder ähnliches, welcher durchs Wasser schwamm. Sieht man ja nicht so oft. Deswegen ist diese Erwähnung gerechtfertigt.
  • Dann war da noch das Kamikaze-Eichhörnchen. Ein schwarzes, also böses. Das rannte mit Anlauf auf mich zu. Na ja, eigentlich wollte es die Straße überqueren, aus welchen Gründen auch immer. Und dies direkt vor mir. Nur hat es dabei meine Geschwindigkeit unterschätzt und wäre beinahe im Vorderrad der Weißen Möhre gelandet. Zum Glück konnte ein Zusammenstoss noch vermieden werden.

Schlüsselerlebnis

Eines steht fest, bei Temperaturen über 25°C sinkt meine Leistungsfähigkeit rapide. Zumindest beim Biken. So auch heute. Und die sechs Kilo Winterspeck machen die Situation auch nicht gerade besser. Aber Kraft zum Fotografieren war glücklicherweise noch da.

Auf dem letzten Bild sind mehr als eine Wuschelkuh drauf. Auch wenn man nur die eine erkennt. Diese war nämlich ausgebüxt. Der Rest der Herde ist hinter den Bäumen auf der anderen Uferseite des Baches. Die haben sich auch gegenseitig gerufen, so richtig interessiert hat das die ausgebüxte Kuh nicht. Da sind allerdings des Öfteren Wuschelkühe allein unterwegs. Vielleicht folgt mir ja mal eine nach Hause.

Auf der Suche nach der Aschewolke

Landschaft unter der Aschewolke


Ich persönlich finde es gut, dass wieder erkennbar wird, dass die Menschheit nur ein Teil der Natur ist. Und nicht etwa Herrscher über diese. Und so kann ein Vulkanausbruch, obwohl ca. 2000 Kilometer weit weg, eben auch deutliche Eingriffe in das Leben haben. Und kein Mensch kann etwas dagegen tun. Dafür hat man die Möglichkeit, diesen wunderbaren blauen Himmel ohne jeden Kondensstreifen zu bewundern.

Das Jabba und ich haben dies gestern auch getan. Sehr schön war das. Im Wald war es teilweise noch zu schlammig, so dass wir auf die Straße ausweichen mussten. Dort hat das Jabba ein Kompliment bekommen, von einem Rennradfahrer. Nachdem wir die überholt hatten. Aber das war keine Absicht.

Noch was technisches. Leider war in den letzten Tagen der von mir genutzte trailguru-Dienst nicht erreichbar. Deswegen habe ich gestern mal ein anderes Programm zum Aufzeichnen der Strecke auf dem iPhone genutzt. Trails nennt sich dieses und hat den Vorteil, dass es eine Livekarte anzeigt. Ich wollte es aber probieren, weil die gezählten Höhenmeter bei trailguru immer stark von der Realität abweichen. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit trailguru. Nun ja, laut Trails hätte ich gestern 4600 Höhenmeter geschafft. Das sind 3000 mehr als in Wirklichkeit. Ergo, da versagt das Programm ebenso wie trailguru. Liegt der Fehler also eher am GPS vom iPhone. Denn die Strecke selbst wurde sehr genau aufgezeichnet. Bis eben auf die Höhenangaben. Also kann ich auch weiterhin trailguru nutzen und die Höhenangaben dann manuell ändern. Mein Fahrradtacho ist da eindeutig exakter. Zum Glück kann man die Strecke aus Trails exportieren. So erscheint diese auch in meinem trailguru-Account. Wo man die sich jetzt anschauen kann, wenn man mag.

So, und jetzt werd ich Fenster putzen. Damit ich den Sternenhimmel beim Einschlafen noch besser sehen kann.

Im Westen nichts Neues

Ich muss ja gestehen, als ich diese Homepage das erste Mal gesehen habe, erwartete ich schon das Schlimmste. Völlig zurecht. Immerhin, etwas positives gibt es. Denn ich habe hier Internet. Aber sonst. Auf der Homepage (wenn man das denn so nennen darf) steht, dass die Zimmer 1996 neu gemacht wurden. Ich vermute in der Angabe aber einen Zahlendreher, das soll sicherlich 1969 heißen. Und wenn nicht, dann ist es trotzdem schon 14 Jahre her. Bin ich froh wenn ich wieder in meiner schönen Wohnung bin.

Außerdem habe ich heute gelernt:

  1. Im Westen sind alle Restaurants Raucherclubs. Man kann dem Gestank nicht entkommen. Mein Zimmer ist leider eindeutig auch ein Raucherzimmer.
  2. Für Autos mit einheimischen Kennzeichen gelten hier ganz andere Regeln.
  3. Der neue Golf ist blöd und unübersichtlich, da ist ja mein Vento tausendmal besser.
  4. Ich weiß nicht wo die Lautstärkeregelung versteckt wurde.
  5. Selbst im ICE sind schon Flaschensammler zu finden.
  6. Im ICE können die Kopfkissen am Sitz auch mal fehlen, dann bekommt man einen steifen Nacken.

Formaufbau

Nach viel zu langer Pause bin ich endlich mal wieder sieben Tage am Stück Rad gefahren. Also nicht durchgängig, sondern an jedem Tag mal. Verstehste?

Heute zum Abschluss eine richtig schöne Tour mit dem Jabba. Über Stock und Stein. Wobei mehr Stock als Stein, weil in den Wäldern hier muss unbedingt mal aufgeräumt werden. Was da an Holz rumliegt, geht auf keine Kuhhaut. Aber Holz ist ja dem Jabba sein zweiter Vorname.

Bilder habe ich auch endlich mal gemacht. Obwohl das Wetter gar nicht so schön war, sind die gut geworden. Das Wetter war heut eh eigenartig. Kalt war es. Und anfangs bewölkt, bis wir am ersten Aussichtspunkt waren. Da kam die Sonne raus. Die letzten Kilometer gab es strahlend blauer Himmel. Und kaum waren wir in der Wohnung, goss es wie aus Kübeln. Das sieht man auf den Fotos aber nicht.


Einige Motive sind vielleicht schon bekannt. Oder auch nicht. Eine Reise in die Vergangenheit könnte Aufklärung bringen.

Ich bin übrigens in den sieben Tagen nicht einmal gestürzt. Dabei ist Mountain Biken verdammt gefährlich. Wie man bei Schlag den Raab gesehen hat und demnächst wohl überall lesen kann. Also merken:
1. Gewicht bergab nach hinten.
2. Beim Sturz über den Lenker immer über die Schulter abrollen.

Und jetzt gibt es wohl erstmal eine Regenpause.

Fixsterne

Stars - Fixed


Passend zum wunderbaren Sternenhimmel, unter dem ich heute schlafen werde, gibt es Neuigkeiten von den Stars. Einen Vorgeschmack auf das neue Album in Form eines Liedes. Den Download gibt es im Tausch gegen Mailadresse bei Klick auf das obere Bild. Das Lied ist zwar nicht das Opus Magnum, aber sehr wohl vielversprechend. Reinhören, empfehle ich.