Schwitzehitze

Heute hat sogar die Luft geschwitzt, so heiß und feucht war es. Ohne Quatsch, da waren Schweißtropfen in der Luft. Vielleicht war es auch Regen, aber das kann eigentlich nicht sein, weil keine Regenwolken am Himmel waren.

Jetzt zucken aber endlich Blitze durch die Luft und der Regen prasselt aufs Dach. Ich hätte nur gern in mir drin auch so ein Gewitter mitsamt Abkühlung.

Wolkenhaufen

Samstagsausflug

Endlich wieder schönes Wetter, endlich wieder Zeit das Jabba auszuführen. Zum Glück schwitzt das Jabba nicht, reicht ja aus wenn einer von uns beiden literweiße Flüssigkeit verliert.

Jabba in der Sonne

Die zwei längsten Anstiege, die es hier gibt, haben wir heute bezwungen.

Heutiges Höhenprofil

Den Heimweg legten wir schon im Mondschein zurück. Okay, die Sonne war aber auch noch da.

Dohlenstein mit Mond

Unterhaltende Ansichtssache

Max Herre (kulturarena.de)

Ich war letztes Wochenende mal wieder bei einer Musikveranstaltung. Max Herre spielte im Rahmen der KulturArena in Jena.

Meine Erwartungen an das Konzert waren zwar nicht hoch, wurden dennoch nicht erfüllt. Aber es war eben die Veranstaltung der KulturArena, die möglichst viele junge Menschen anziehen sollte. Besonders jene, die sonst nicht zur KulturArena kommen. Und so ein Publikum will unterhalten werden, klar. Dies wurde es auch. Das ganze war eher eine Unterhaltungsveranstaltung. Der sogenannte Sänger auf der Bühne eher Animateur. Was wiederum okay war, denn musikalisch hatte dieser eh nicht viel zu bieten. Nur Lieder mit phrasenschwangeren, aber inhaltslosen Texten und langweiliger, eintöniger Instrumentierung, dazwischen immer wieder Aufgüsse alter Freundeskreis-Hits.

Klar war aber auch schnell, was man in der Lokalpresse über das Konzert schreiben wird. So kam es dann auch. Es war zu lesen vom großartigen Publikum, das mitsang und klatsche. Und vor allem davon, wie die Musiker dazu animiert wurden, vier Zugaben zu spielen. Nur war dies eben alles Inszenierung. Bereits nach fünf Liedern verschwand die Band von der Bühne um den ersten Applaus für weitere Stücke einzufordern. Oder weil sie eine Pause brauchten. Weil die Lieder so in die Länge gezogen wurden und dies ja anstrengend ist. Aber klar, wenn man nicht viele Lieder hat, muss man die wenigen eben strecken.

Aber zum Glück waren nicht alle so kritisch und so anspruchsvoll wie ich und der größte Teil des Publikums schien doch sehr begeistert von der Veranstaltung gewesen zu sein.