Die Verabschiedung des Sommers

the last sunset


Mit diesem Sonnenuntergang hat sich der Sommer hier verabschiedet. Am Donnerstag war das. Gefühlt schon wieder eine Ewigkeit her. Glücklicherweise hatte ich diesmal Gelegenheit, um mich gebührend von dieser Jahreszeit zu verabschieden. Nicht durch irgendein Fest. Von denen es momentan überall welche gibt, eben, zumindest ursprünglich, zu jenem Zweck. Nein, ich war nur acht Tage hintereinander mit dem Jabba unterwegs. Und am Donnerstag haben wir uns, schon etwas gezeichnet von den Anstrengungen der Tage zuvor, in die Sonne gelegt. Und ich habe die Wärme der Sonnenstrahlen genossen, wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Jahr. Mach’s gut Sommer, alter Freund. Bis zum nächsten Mal.

Verschnaufpause

Ping, geh sterben!

Ping deaktivieren

Bei der Apfelfirma hat man sich ja was ganz Tolles ausgedacht. Und Ping genannt. Was allen Anwendern von iTunes 10 gleich aufgedrängt wurde. Angeblich ein soziales Netzwerk mit Schwerpunkt Musik, allerdings nur für iTunes-Store-Junkies oder solche, die es werden wollen. Denn wenn ich das richtig verstanden habe, soll es auch scrobbeln, allerdings nur die Songs, die man im iTunes-Store gekauft hat. Auch die restlichen Funktionen sind direkt mit dem Store verbunden. Und damit für mich persönlich überflüssig. Denn ich mag keine Bevormundung und möchte frei entscheiden, wo ich meine Musik kaufe. Eher hält mich so ein Feature noch mehr davon ab, bei iTunes etwas zu kaufen. Abgesehen davon, dass die Künstler recht wenig davon haben. Deswegen ist es immer besser, direkt beim Künstler oder bei der Plattenfirma (bei kleineren zumindest) zu kaufen. Das gilt eben auch für Downloads.

Nur gibt es seit heute eine neue Version von iTunes und dieses Ping ist noch aufdringlicher. Wo früher neben den Liedern ein Pfeil für die schnelle Suche im Store war, sitzt jetzt ein hässlicher Ping-Button. Auch in der Sidebar findet man jetzt das Verkaufsanreiznetzwerk. Und keine Genius-Empfehlungen mehr. Und ganz durchtrieben ist, dass man diese Dinge nicht in den Optionen entfernen kann. Pfui. Glück haben zumindest die Nutzer eines Mac, diese können im Terminal folgende Befehle ausführen:

1. Sidebar entfernen
defaults write com.apple.iTunes disablePingSidebar 1
2. Pfeile für Store-Suche hinter den Songs anzeigen
defaults write com.apple.iTunes show-store-link-arrows 1
3. Ping-Button hinter den Songs entfernen
defaults write com.apple.iTunes hide-ping-dropdown 1

Das Terminal öffnet man am schnellsten über Spotlight (Apfeltaste + Leertaste) und tippt “Terminal” ein (muss noch nicht mal das gesamte Wort sein). Dann im Fenster die Befehle eingeben und jeweils mit Enter bestätigen. Rückgängig kann man, wenn man will, auch alles wieder machen. Dazu einfach die 1 am Ende der Befehle mit 0 ersetzen. Es besteht also kein Risiko.

Gefunden habe ich das Ganze hier. Und dafür bin ich dankbar.

Wer Ping jedoch für eine gute Sache hält, sollte sich mal mit last.fm beschäftigen. Denn dort gibt es ein echtes soziales Netzwerk für Musikliebhaber, mit Features, die für jeden einen Nutzen haben. Nicht ausschließlich für die Apfelfirma.

Farbwechsel

Generalüberholtes Jabba


Neulich habe ich festgestellt, dass das Jabba auch schon über 4000 Kilometer auf dem Buckel hat. Was auch an einem Superfahrrad wie diesem nicht spurlos vorüber geht. Deswegen mussten neue Teile her. Sonntag bestellt – gestern schon geliefert. Deswegen an dieser Stelle ein Link zu meinem Lieblings-Onlinehändler Action Sports.

Nach kurzer Bastelei hat sich das Jabba auch ein wenig verändert. Zum einen der Ledersessel in schönem Weiß. Der alte Sattel löste sich schon auf (nach knapp 3000 Kilometer, das ist echt schwach) und anfreunden konnte ich mich eh nie mit dem. Deswegen jetzt ein neuer. Und weißes Leder verfärbt auch keine Hosen. Und dann ist da noch ein grüner Fleck am Hinterrad. Denn die Kassette in grün war ganze 20% billiger als in rot und das ist eben schon ein Argument. Deswegen gibt es nun auch einen grünen Farbklecks am Jabba. Fahren tut es sich super und das ist ja die Hauptsache.

Wenn jetzt noch der Nebel verschwindet, steht eine ausgiebigen Tour nichts mehr im Wege.

Glücksbringer

Ballon mit Glückwunsch

Ich habe gestern mitten in der Natur einen Ballon mit Karte dran gefunden. Mit einem Glückwunsch, der mir gut gefällt. Und deswegen habe ich entschieden, den Ballon in meinem Rucksack zu belassen. Als Glücksbringer. Denn ein kaputter Danny mit solch einem Zettel im Rucksack wäre schon sehr makaber.

3-Tages-Fazit

Heute war der dritte Tag in Folge, an dem ich mit dem Jabba unterwegs war. Und heute war der erste Tag dieser drei, an dem es nicht geregnet hat. Auch wenn heute der kälteste Tag war. Und wir haben endlich mal wieder neue Wege entdeckt, nachdem ich schon befürchtete, hier alles zu kennen. Schön war’s, richtig schön.

Septemberfeld mit Holzland im Hintergrund

Lieblingsbild

Ausblick Richtung Lindig

Belohnung nach der Tour