Wochenende +1

Waldgeist mit Hut

Gestern hätte ich beinahe einen Geist überfahren. Oder wäre durchgefahren. Zum Glück hatte er aber einen Hut auf und ich entdeckte diesen doch noch rechtzeitig. Im Bild konnte ich es auch noch festhalten.

Blick zur Leuchtenburg

Und gestern war ja noch Sommerzeit. Ich muss auch ehrlich sagen, bis gestern fühlte es sich auch nicht wirklich wie Herbst an. Klar, Blätter verfärbten sich und fielen zu Boden. Aber das Gras war saftig und grün wie zu besten Zeiten. Wie auf dem Bild zu sehen.

Verschnaufpause auf einer Bank mitten im Wald

Heute war das schon anders. Es war nicht nur kühler. Besonders als die Sonne tief stand und erste Nebelschwaden aufzogen, sah es schon viel eher nach Herbst aus. Wurde ja auch langsam Zeit.

Weihnachtsmannsichtung

Ich habe den Weihnachtsmann gesehen. Er ging mit seinem Hund vor dem Haus spazieren. Eindeutig zu erkennen an seinem langen, weißen Bart. Seinen Mantel hatte er zwar nicht an, aber dazu ist es auch noch zu warm. Zwei kleine Mädchen haben ihn auch entdeckt. Und versuchten, ihren Papa, der ein paar Meter voraus ging, über diese Entdeckung zu informieren. Laut genug damit Papa es versteht, aber gleichzeitig leise genug, damit der Weihnachtsmann sie nicht bemerkt.

Back Down South

Albumcover


Seit zwei Wochen ist das neue Kings of Leon-Album bereits veröffentlicht und läuft bei mir rauf und runter. Denn ich gestehe, nach der Enttäuschung namens “Only by the Night” (siehe meine Rezension bei Mainstage) gefällt mir das neue “Come Around Sundown” sehr gut. Und ich bin irgendwie sogar stolz auf diese Typen, die es geschafft haben aus ihren Anfänger herauszuwachsen ohne sich dem Mainstream vollens zu verkaufen. Denn das letzte Album schien eine solche Entwicklung vorzuzeichnen. Aber nicht mit den Followills, die lassen die Erwartungen links liegen und gehen nach Hause. Meinen vollsten Respekt dafür.

Nach Hause gehen ist in diesem Fall so zu verstehen, dass man sich auf seine Wurzeln besinnt. Und spätestens mit der zweiten Hälfte der Platte, eingeleitet mit dem grandiosen “Back Down South”, werden diese vollständig ausgeschöpft. DAS ist endlich das, was man sich schon vom letzten Album erwartet hatte. Die Rotzigkeit der ersten Alben, vereint und ausgebaut mit den seit dieser Zeit erworbenen Fähigkeiten. Bestes Beispiel dafür diese wahnsinnig geile Basslinie bei “Beach Side”. Mindestens einen Bass-Song gab es ja immer, aber noch keinen so ausgefeilten. Man probiert neue Dinge aus, nutzt verschiedenste Instrumente und baut damit etwas Großes. Und das meiner Meinung nach ohne einen echten Ausfall. Eben im Gegensatz zum letzten Album, wo dieses Experiment noch nicht gelang. Für mich ist das hier das Sommeralbum des Jahres, auch wenn der Sommer schon vorbei ist.

Unbedingt laut anhören!

Steilwandfahrer

Neblige Aussicht in der Abendsonne

Jabba und ich haben heute für Aufregung gesorgt. In erster Linie bei uns selbst, also vor allem bei mir. Aber wohl auch bei den beiden Zuschauern, die wir hatten. Auf dem Bild sieht man rechts einen Berg. An dessen linker Flanke steht die Antenne für Kahla. Und dort führt ziemlich direkt ein Weg nach unten. Ein extrem steiler Weg. Aber relativ ungefährlich, wenn man ein Jabba hat. Auf dem Bild kann man die Steilheit nicht sehen. Aber da geht es schon ordentlich runter. Anhalten ist nicht. Und entspannen auch nicht. Jedenfalls sind wir da runter, zum zweiten Mal überhaupt. Und ich wette von oben, von der Bank unterhalb der Antenne, von wo aus wir beobachtet wurden, sah das spektakulär aus. Hehe.

Kopfsache

Herbstgewand


Hauptsache mein Jabba hält noch zu mir. Denn ich habe heute einen Fehler gemacht und war zum Haare schneiden bei einer Filiale einer Frisörkette. Mach ich nie wieder. Ich dachte, wenn ich genau sage, was ich will, kann ja nichts schiefgehen. Aber ich hatte nicht mit der Blödheit der Person, an die sich meine Worte wanden, gerechnet. Ich denke wirklich sehr selten böse über Mitmenschen, aber hier schien alles verloren zu sein. Sie hat mich nicht verstanden, stellte Fragen, die sie sich selbst beantwortete, um dann festzustellen, sich selbst Antworten zu geben. Zudem hat sie dieses Handwerk nie im Leben gelernt.

Und alles nur, weil die Haargestalterin meines Vertrauens momentan nicht verfügbar ist. Sie ist schwanger. Und deswegen hat ihr Chef, von dem ich mir im Notfall auch mal Haare schneiden lasse, entschieden am Samstag nicht mehr zu öffnen. Und ich aber wegen Arbeit nur samstags Zeit habe. Und wie das Leben so spielt, sah ich sie heute dann auch noch im Supermarkt. Wo ich mich eh schon für die neue Frisur schäme, ihr gegenüber aber noch tausendmal mehr. Ich hoffe sie hat mich nicht gesehen. Ich werde nur noch mit Mütze oder Radhelm vor die Tür gehen.