Wegweiser

Unehrlicher Wegweiser

Bei uns in Thüringen gibt es ein sehr gut ausgebautes Netz an Wanderwegen. Man findet an jeder Ecke solche Wegweiser. Dieser allerdings lügt wie gedruckt. “Kuhfraß” ist ein Dorf, der “Hohe Berg” ist nur ein Hügelchen und an den “Stausee Engerda” führt eine breite Straße.

Ich habe gestern aber was ganz modernes ausprobiert und mich per GPS navigieren lassen. Die Idee war, die Strecke vom Schiller-Staffel-Lauf teilweise abzufahren. So sah das dann aus:

rot: ich, blau: die geplante Strecke

Ein Drittel davon habe ich auch ungefähr geschafft, was am Ende 1500 Höhenmeter und 70 km Distanz auf dem Tacho entsprachen.

Luisenturm

Auf den Luisenturm habe ich es auch geschafft, wenn ich auch das Dreifache der auf dem Wegweiser angegeben Distanz dafür gefahren bin. Mit voller Absicht natürlich.

Jabba ruht sich aus

Frühlingserwachen

Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Natur den grauen Wintermantel ablegt. An jeder Ecke grünt und blüht es. Man könnte denken, dieses Jahr hat die Natur es besonders eilig.

Kirschblüte mit Leuchtenburg im Hintergrund

Gestern führten diese Umstände dazu, dass ich bis kurz vor Sonnenuntergang unterwegs war. Auch weil meine Beine gar nicht müde wurden. So ließ sich dann auch die Abendsonne festhalten. Dies aber mit den Händen, bzw. dem Fotoapparat in ebenjenen.

Abendsonne im Reinstädter Grund

Das Jabba genoss ebenso die letzten warmen Sonnenstrahlen, bevor wir uns auf den letzten Trail begaben. Auf dem ich mir noch den kleinen Finger anschlug. Egal, hab ja zwei davon.

Jabba im Abendlicht

Abendbrotrot

Ich kann mir ja nie merken, ob Abendrot oder Morgenrot Bote für schönes Wetter sein soll. Ich mag aber eh beides. Der Vorteil von Abendrot ist allerdings, dass ich das vom großen Wohnzimmerfenster aus beobachten kann. So wie heute.

Himmelsglut am Horizont


Farbspiel an den Wolken