Konsequenzen

Ich habe dieses Wochenende keine neuen Fotos gemacht, denn es war nicht so meins. Deswegen gibt es diesmal nur Bilder von den Auswirkungen eben jenes Wochenendes. Erstens am Jabba:


Zweitens am Danny:


Beides nicht schlimm. Und am Jabba sieht es heftiger aus als an mir. Aber das konnte man einfach wegwischen, bei mir wird das noch ein, zwei Tage dauern. Aber alles nicht so schlimm wie der verdammte Heuschnupfen. Am Dienstag soll es endlich wieder regnen. Apropos, ich finde ja das neue Death Cab for Cutie-Album klingt stellenweise wie der Spaziergang durch einen wildgewachsenen Wald im warmen Sommerregen. Einfach schön.

Jabba-Geburtstag

Aufgrund der Wetterlage in den letzten Tagen kam ich noch gar nicht dazu, den zweiten Geburtstag des wunderbaren Jabbas gebührend zu würdigen. Glücklicherweise konnte dies heute nachgeholt werden und so begaben wir uns nach der Arbeit auf Tour. Auch wenn ich dafür die letzten Energiereste im Körper aktivieren musste. Dafür hab ich eben mehr Fotopausen gemacht.

Das ist die “hässliche” Seite Jenas, die mit Autobahn und Plattenbauten. Hat mich wieder an das “Never wanted to got to Jena”-Lied erinnert.

Auf dem Schild steht “Spitzberg”, wohl weil der Berg so heißt. Besser bekannt ist er aber als “da wo de Antenne druff steht”-Berg. Wenn man genau hinschaut, sieht man hinten im Wald zwischen all dem Grün den Trail. Der viel Spaß macht.

Und zum Abschluss nochmal schnell die Leuchtenburg bewundert. Mit der einzigen Wolke weit und breit drüber. Zumindest bilde ich mir ein, dass es so war.

Hier kommt die Kaltfront

Vorboten der Kaltfront


Dieses Bild entstand kurz vor meiner Begegnung mit der Kaltfront. Eigentlich wollte ich die faszinierenden Wolken festhalten, ist mir aber nicht so wie gewünscht gelungen. Kurze Zeit später fiel die Temperatur unmittelbar von 24°C auf kühle 14°C. Und der Wind jagte nur so übers Land. Ich mittendrin. Mit diesem Lied der Sterne im Kopf. Und rechter Hand neben mir ein fettes Regengebiet. Dank meines großen Erfahrungsschatzes im Ausweichen von Regengebieten schaffte ich es aber tatsächlich, diesem zu entkommen. Ganz knapp. Nach Betreten meiner Wohnung dauerte es keine zwei Minuten bis der Regen einsetzte. Wobei es dann aber auch nur ganze zwei Minuten regnete. Aber nicht auf mich.

Noch ne Blindschleiche


Eine Blindschleiche habe ich auch wieder gesehen. Jetzt schon zum dritten Mal hintereinander auf dem selben Weg. Ich werde diesen wohl ab jetzt als “Blindschleichenweg” bezeichnen.

Bildvergleich

Seit ich Instagram auf dem iPhone für mich entdeckt habe, weiß ich gar nicht mehr, womit ich lieber Bilder mache. Ob mit der neuen Kamera oder eben dem iPhone. Die Ergebnisse sind aber auch völlig unterschiedlich. Hier mal Beispiele von meiner Feierabendrunde am Freitag.

Blindschleiche


Diese Blindschleiche habe ich heute übrigens wieder gesehen. Ein paar hundert Meter weiter bergauf. Beim nächsten Mal werde ich sie nach ihrem Namen fragen.

Mal so nebenbei, leider musste ich den Zähler der Pannenstatistik zurücksetzen. Bei der letzten Tour des Osterurlaubs ist es passiert. So ein blöder Dorn hat sich in den Schlauch gebohrt. Da ich faul bin, gibt es das nächste Update erst zum Monatsende. Oder beim nächsten Platten.

Die Hauptstadt der Katzen

Sonnenuntergang vs Großstadt


Wie man unschwer erkennen kann, Berlin ist das Stichwort. Denn dort war ich letztes Wochenende. Bin über die Spree geschippert. Habe einen Flohmarkt besucht. Aber vor allem das Record Release-Konzert der wunderbaren Band Send More Cats miterleben dürfen.

Diese luden ein ins .hbc zur Zelebration anlässlich der Veröffentlichung ihres Debütalbums “, please.” Also vollständiger Titel: “Send More Cats – , please.” Und die Gäste erschienen zahlreich. Und ich bin absolut sicher, dass kein einziger seinen Besuch bereut hat.

Es gibt so ein paar Dinge, die ein großartiges Konzert ausmachen. Erstens muss natürlich die Musik und die Darbietung übermäßig gut sein. Daran bestand an diesem Abend aber kein Zweifel. Auch wenn man der Band ihre Aufregung ansah, bewirkte die Freude am Spielen schnell die nötige Lockerheit. Unterstützt wurde die Band vom wirklich fulminaten Blasmusik-Trio Lars Dieterich, Stefan Kapitzke und Andreas Dormann. Welche auch auf dem Album zu hören sind. Diese sorgten mit großer Spielfreude für wahre Begeisterungsstürme im Publikum und viel Freude, erkennbar am breiten Grinsen, bei den Mitmusikern. So steigerte man sich von einem Lied aufs andere und ich (und sicher nicht nur ich) hatte das Gefühl, dass da was ganz Großartiges passierte.
Zweiter Punkt, das Publikum. Aufmerksam soll es sein. Und dankbar für gute Unterhaltung. Klar, es gibt immer mal so Sachen wie zwei Freundinnen, die vom Aussehen des Bassisten ins Philosophieren über den eigenen Männergeschmack kommen. Aber wenn ein Lied bis zum allerletzten Ton umgeben von völliger Stille im Publikum ausklingen kann, dann geht mir persönlich sowas ganz nahe. Solche Momente gab es mehrmals an diesem Abend. Und dazwischen wieder wahre Begeisterungsstürme für die musikalische Darbietung. Mit Applaus, der von ganzem Herzen kam.
Und drittens das Zusammenspiel zwischen Musikern und Publikum. Der Austausch. Ich vermute ganz stark, dass es für einen Musiker nichts schöneres gibt, als ehrliche Anerkennung in Form von Applaus, Zuspruch, in welcher Form auch immer vermittelt, erhalten zu dürfen. Und ebenso freut es den Musikliebhaber, wenn man zuschauen kann, wie die Bewunderung bei den Musikern ankommt. Und sich beide Seiten gegenseitig bereichern. Und zwar mit einer Intensität, die ich so vorher noch nicht erlebt habe. Was für ein großartiger Abend. Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich dies erleben durfte.

Auch wenn ich jetzt wenig zur eigentlichen Musik geschrieben habe, der Albumkauf ist jedem ans Herz gelegt. Niemand wird es bereuen, ganz sicher. Erhältlich ist es digital z.B. bei iTunes oder hier als echte CD.