Hetzjagd

Sonnenuntergang

Eigentlich wollte ich gestern zum Abschluss meiner Urlaubswoche eine gemütliche Tour mit dem Jabba machen. Genau genommen hatten wir uns den nördlichen Teil der Schiller-Staffellauf-Strecke vorgenommen. Den südlichen Teil hatten wir im April befahren.

Allerdings gab es ein kleines Zeitproblem. Da die Tage ja immer kürzer werden und man besser vor Einbruch der Dunkelheit daheim ist, blieb nicht viel Zeit für Pausen oder Erholungsphasen. Stattdessen wurde Tempo gemacht. So gut das eben möglich ist, wenn man eine völlig unbekannte Strecke befährt. Ich bin einfach nur den Markierungen gefolgt, was einmal dazu führte, dass ich plötzlich auf einem Golfplatz stand. Und da kommt man nicht so schnell raus.

Irgendwie habe ich es doch geschafft, die gut fünf restlichen Sonnenstunden des Tages zu nutzen und die 88 Kilometer zurückzulegen. Und es blieb noch Zeit, ein Bild vom Sonnenuntergang zu machen, wie man oben sehen kann.

Bilder habe ich nämlich nur ganz zu Beginn der Tour und eben am Ende gemacht. Wobei ich am Ende so fertig war, dass ich nicht mehr wusste, wo ich fünf Stunden vorher war. Beim Sichten der Bilder fiel es mir aber wieder ein, ich hatte die Wuschelkühe besucht.

Wuschelkuh im Bach

Hintergrundinformationen

Ich habe das Design der Seite ein wenig aufgehübscht und die schönen Symbole vom alten Design hinzugefügt. So kann man nun ganz fix erkennen, was eine Kategorie und was ein ist. Hier kann man nachlesen, was sich hinter diesen Begriffen verbirgt. Wo ich überall diese und andere Symbole verwendet habe, verrate ich nicht. Stattdessen wünsche ich viel Spaß beim Suchen.

Und nebenbei habe ich auch die Lizenz aktualisiert. Kann man z.B. ganz unten finden. Kurz gesagt ist es so, dass man mit meinem Gedankengut und Geschaffenem auf dieser Seite alles machen kann, wenn man einen Hinweis auf die Seite beifügt. Ich denke das ist eine durchaus faire Regelung.

Flucht nach vorn

Gewitterfront


Diesem Unwetter bin ich heute entflohen. Dabei war der Plan eigentlich, ein paar Sonnenstrahlen auf der heimatlichen Terrasse abzufangen. Dort angekommen war aber nichts mehr mit Sonnenschein. Und nachdem die letzten Eisreste verputzt waren, baute sich die Gewitterfront auf. Aber Jabba (jetzt endlich wieder mit kompletter Bereifung von Maxxis) und ich sind cool geblieben und rechtzeitig in der sicheren Wohnung gewesen. Erst einige Zeit entlud sich die aufgestaute Unwetterenergie.

Vollbremsung

Der abendliche Himmel


Für dieses Bild habe ich eine Vollbremsung hingelegt. Aus einer rasend schnellen Abfahrt heraus. Aber es musste sein. Und für das Jabba ist so eine Vollbremsung eh kein Problem.

Später hatte ich allerdings Probleme mit den Bremsen. Aber nicht mit denen am Bike. Eigentlich war ich ja schon voller Hoffnung, die Stechviecher-Saison überstanden zu haben. Denn in den letzten Tagen wurde ich von diesen nicht mehr belästigt. Bis gestern. Am steilsten Wegstück haben sie gelauert und mich angegriffen. Aber ich habe mich gewehrt, um mich geschlagen und laut geflucht. Zum Glück war ich zu dieser Zeit allein im Wald und der Rest der Menschheit sah gerade die Tagesschau.

Sommersonne

Jabba in der Abendsonne


Die Tage werden wieder kürzer, man merkt es schon deutlich. Heute war dieser Umstand ganz angenehm, denn er brachte auch etwas Abkühlung mit sich. Trotzdem hatte ich Ärger mit dem Jabba und mit meinem Körper, was man aber auf dem Bild niemalsnicht erahnen würde. So soll das auch sein. Denn den Flüssigkeitsverlust kann man ausgleichen und das Jabba kann repariert werden, und so zählt nur das Bild im Kopf. Und von solchen Erinnerungsbilder möchte ich momentan so viele wie nur möglich festhalten.

Schwitzkasten


Hoffentlich ist dieser “Sommer” bald vorbei. Ich habe das Gefühl, total aus der Form zu sein. Weil man nicht richtig Radfahren kann. Entweder regnet es den ganzen Tag, so wie gestern. Oder es ist in den Regenpausen so drückend schwül, dass man beim Radfahren immer kurz vorm Ableben ist. So wie heute. Das auf dem Bild sind meine Handschuhe beim Versuch, diese ein wenig zu trocknen. Um nicht damit vom Lenker abzurutschen. Daher auch der Ausdruck “klatschnass”. Wenn man damit abrutscht, klatscht es einen hin.