24Apr

Es verhält sich so, dass ich auf dem Rad bei entsprechend hohem Puls weniger – also auch weniger Quatsch – denke als in jeder anderen Lebenslage, bei jeder anderen Beschäftigung, Sex eingeschlossen. Selbst am Ende eines ausgiebigen Gelages gibt der Kopf nicht in vergleichbarem Maße Ruhe. Allein schon deshalb lohnt sich die Fahrerei. Radfahren ist Meditation. Ich sondere dabei nicht nur literweise Schweiß ab, sondern auch jede Menge Blödsinn. Der zeitweise leere Kopf ist ein Segen.

Michael Klonovsky: Kleine Philosophie der Passionen – Radfahren

Genau so ist das.

Auch lesenswert: Fortschritt, 15. Oktober, Lieber Bono und Konsorten, Geburtstag oder Musiktipp: Black Rust.

2 Kommentare zu “Velo-Buddhismus”

  1. Herr B. sagt:

    Wieso glänzt mein Fahrrad in echt eigentlich nicht so schön wie auf dem Bild?

  2. [...] Zum Vergleich mal ein Bild an gleicher Stelle aus dem Jahre 2008, hier zu finden. [...]

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