Herbstausflug

So wirklich clever hat die Natur das mit dem Sonnenstand nicht geregelt. Momentan steht die Sonne recht tief, was ein herrliches Licht ergibt. Welches zum Fotografieren einlädt. Gleichzeitig bedeutet der niedrige Stand der Sonne aber auch wenig Zeit, um das Tageslicht nutzen zu können. Deswegen muss man immer genau abwägen, wie viele Fotopausen man während einer Tour macht. um nicht in die kalte Nacht zu geraten. Heute hat aber alles perfekt geklappt und ich habe ein paar Bilder von draußen mitgebracht.

Teich im Wald (auch Bio-Topp genannt)


Jabba am Teich


Thüringer Land in der Abendsonne


Leuchtende Bäume

40. Porzelliner-Lauf

Kurz vorm Start des Pozelliner-Laufs

15 Jahre nach meiner ersten Teilnahme an dieser Laufveranstaltung habe ich ebenjene wieder absolviert. Eigentlich ist der Lauf immer genau an dem Sonntag, an dem die Uhr auf Normalzeit zurückgestellt wird. Was den großen Vorteil hat, dass das frühe Aufstehen deutlich leichter fällt und man relativ ausgeschlafen zum Lauf kommt. Und dass der obligatorische Nebel eines Oktobermorgens meist zum Start schon verschwunden ist. Diesmal war es anders. Diesmal war beim Start das Fußballfeld noch weiß vom Raureif. Und die Sonne lecke langsam den Nebel weg. Am schönsten waren aber die Sonnenstrahlen, die durch die Bäume im Wald drangen. Am liebsten hätte ich immer wieder Fotos gemacht, aber ich wollte die anderen Teilnehmer in ihrem sportlichen Eifer nicht stören. Stattdessen bin ich lieber gerannt. Meine angekündigte Taktik habe ich natürlich nicht eingehalten. Dafür war ich erstaunlicherweise zu fit. Vom Start weg habe ich Tempo gemacht und sogar nicht wenige Läufer überholt. Sogar für einen Schlussspurt hat die Kraft noch gereicht. Und am Ende war ich eine halbe Minute schneller als bei der letzten Teilnahme. Und dies trotz Ausflug in den Wald um den zuvor getrunken Tee wegzubringen. Zur Belohnung gab es einen Becher aus Kahlaer Porzellan.

Nippondorf

Tanzende Japan-Tiere im Park

Gestern war hier in Düsseldorf Japan-Tag. Denn hier leben sehr viele Japaner. Man munkelt, dass es sich um die größte japanische Gemeinde außerhalb Japans in Europa handelt. Und so stellt sich dieses Land und seine Kultur einmal im Jahr den Menschen hier vor. Wie ich festgestellt habe, gehört dazu auch, dass die Jugendlichen sich in eigenartige Kostüme stecken. So wie die Tiere auf dem oberen Bild, aber das zu Tausenden. Da ich mich in der Manga- und Anime-Szene überhaupt gar nicht auskenne (Dafür kann ich super Mangos schälen!), erkannte ich nur ein einziges Kostüm. Einen Super Mario. Ich vermute, der Träger hatte jenes aufgrund seiner körperlichen Statur gewählt und sonst sind solche Mainstream-Kostüme sicher verpönt.
Ebenso Usus scheint zu sein, dass man mit “Free Hugs”-Schildern auf sich aufmerksam macht. Soweit ich es aber mitbekommen habe, waren die Umarmungen gar nicht kostenfrei, sondern es wurden Süßigkeiten dafür eingetauscht. Da es sich bei den Kostümträgerinnen aber zu 99% um junge Mädels mit Zahnspange handelt, habe ich diese Umarmungsmöglichkeit nicht getestet.

Japanische Drachen am Rhein

Es gab aber noch mehr Attraktionen. Drachen in der Luft, Drachenboote im Wasser und alle japanischen Sportarten an Land. Also Judo, Karate, Taekwondo, Fußball usw. Zudem gab es traditionelle und moderne Musik aus Japan und vieles mehr.

Japanisches Feuerwerk

Höhepunkt war sicher das Feuerwerk zum Abschluss. Man hatte das Gefühl ganz Düsseldorf habe sich am Rhein versammelt. Alle Brücken und Rheinterrassen waren überschwemmt von Menschen. Im Anschluss dann auch die U-Bahnen. Leider hat meine Kamera, übrigens Made in Japan, das Feuerwerk nicht so gut wie erwünscht festhalten können. Eventuell lag es aber nur an den vor Kälte zitternden Händen. Hauptsache meine Augen haben die Eindrücke gut aufgenommen.

Euer Danny-san

Herbstbild

Herbst am Rhein

Auch hier am Rhein hält der Herbst langsam Einzug. Dieser zauberte heute auf der Laufrunde nach Feierabend eine sehr schöne Sonnenuntergangsstimmung. Sehr interessant schaut es auch aus, wenn die großen Flugzeuge praktisch mitten in der Stadt landen. Davon habe ich aber kein Bild, vielleicht beim nächsten Mal.

Zielerreichung

Vierstellige Höhenmeter (untere Zahl)

Letzte Woche Sonntag hatte ich mir vorgenommen, eine Tour mit mindestens 1000 Höhenmetern zu absolvieren. Was mir gelang, auch wenn ich dazu ordentlich Kraft investieren musste. Heute hatte ich mir vorgenommen, einfach nur Spaß mit dem Jabba zu haben. Da mich ein Formtief heimsuchte. Umso erstaunter war ich, als der Tacho wieder 1000 Höhenmeter anzeigte. Erstaunt über meine Leistung. Und weil ich die Höhenmeter in weniger als 51 Kilometer Strecke absolviert hatte. Deswegen musste ich diesen Moment auch sofort im Bild festhalten.

Und das alles nur, weil ich aus der Wohnung flüchtete, als “de Randfichten” (die mit dem Holzmichel, mehr sag ich nicht) anfingen die Stadt zu beschallen. Nur die Leuchtenburg blieb standhaft und tront weiterhin über dem Saaletal.

Leuchtenburg im Oktoberhimmel