Wochenendwetterbericht

Verregneter Balkon

Wie das Wetter dieses Wochenende war, hat ja jeder bemerkt. Kalt und nass. Der Ausblick Richtung Balkon war die ganze Zeit über so wie auf dem Bild. Außer nachts, da war es dunkel. Immerhin hat mir das Wetter heute dabei geholfen, einen neuen Rekord beim Laufen am Rhein aufzustellen. 14,7 Kilometer Rhein hoch und runter, so viele waren es noch nie.

Letztes Wochenende war das Wetter besser. Damals hat es mir dabei geholfen, die weiße Möhre nach dem Sturz zu reparieren. Neue Bremsen hat sie seitdem. Nur ein paar Kratzer am Sattel sind noch über und das Schutzblech ist ein wenig verbogen.

Geheilte Weiße Möhre

Die Leere im Kopf

Röntgenbilder

Vorgestern wurde ich mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Um die Auswirkungen meines Sturzes zu untersuchen. Zufälligerweise wurde dabei auch gleich die Ursache dieses Unfalls aufgedeckt. Mein Schädel ist nämlich hohl. Tja, damit hatte wohl niemand gerechnet. Glücklicherweise wurde aber ebenso endlich meine Wunden versorgt, wofür ich sehr dankbar bin.

Um das Ganze jetzt noch absonderlicher zu machen, habe ich meine Erinnerungen aus dem Schädel (oder wo auch immer die gelagert sind) geholt, und viele neue Artikel geschrieben. Weil es im April hier viel zu wenig zu lesen gab. Deswegen habe ich mich per Kraft meiner Gedanken in die Vergangenheit versetzt und meine Erlebnisse in Worte gefasst. Und weil mir langweilig ist und ich mich ärgere, dass ich mich bei dem schönen Wetter mit meinem Aussehen nicht unter Menschen trauen kann. Und alles nur wegen so ein bissl Hohlraum im Kopf.

Radfahrerlatein

Sturzfolgen

Fast fünfeinhalb Jahre nach meinem letzten richtigen Sturz hat es mich gestern wieder erwischt. Die Stürze während der Radkurierzeit waren zwar zahlreich, aber glücklicherweise immer mit glimpflichem Ausgang. Gestern aber hat es mich leider mit dem Gesicht auf den Asphalt gehauen. Das ist nicht nur schmerzhaft, es macht auch nicht schöner.

Aufgrund dessen begab ich mich heute zur nächstgelegenen Arztpraxis. Der einzigen, die ich bisher hier in Meerbusch wahrgenommen hatte, da sie auf direktem Weg Richtung Arbeit und Einkaufsmöglichkeit liegt. Allerdings hätte mir schon vorher bewusst sein müssen, dass die meisten Arztpraxen hier in der Millionärsstadt nur Fassade sind. Um unnütze und überteuerte “Behandlungen” und “Therapien” zur oberflächlichen Verzögerung der Alterungsprozesse an den privatversichten Mann oder dessen Frau zu bringen. Somit brachte mir der zweistündige Arztbesuch außer dieser Erkenntnis keine Vorteile. Man war noch nicht mal in der Lage, meine Zuvorkommenheit beim gewissenhaften Ausfüllen mehrerer Fragebögen mit der Reinigung meiner Wunden zu honorieren. So verließ ich mit unversorgten Wunden die Praxis, was diese, meine Wunden, im Laufe des restlichen Tages mit der Absonderung von reichlich Eiter quittierten.

Aprilwetter

Regenbogen am Dortmunder Bahnhof

Nachdem ich mit Regen- und Graupelschauer in Jena verabschiedet wurde, konnte ich sechs Stunden lang die Wetterkapriolen des Aprilsonntags vom Zugfenster aus beobachten. Was sehr gemütlich war, denn die Bahn hat mir eine Schnupper-BahnCard für die erste Klasse geschenkt. Sehr nett. Am eindrucksvollsten war mit Sicherheit dieser wunderbare Regenbogen in Dortmund.

Heimatlauf

Über Unterbodnitz

Nach langer Abwesenheit habe ich mich heute mal wieder an meiner alten Laufrunde versucht. Und dabei gern die Ruhe und Abgeschiedenheit im Wald gegen den Anblick des Rheins getauscht. Allerdings bin ich es doch nicht mehr gewöhnt, so viele Höhenmeter (also mehr als 10 auf 10 Kilometer) zu ersteigen. Deswegen wurde halt einfach eine Fotopause eingelegt. Das Ergebnis sieht man ja.

Die Königin des Saaletals

Die Leuchtenburg

Nach langer Abstinenz war ich heute endlich mal wieder auf der Leuchtenburg. Ohne Jabba, dafür mit der Familie. Das Wetter malte schöne Wolkenformationen über die Burg, wie auf dem oberen Bild zu sehen.

Auf der Burg wurde extra für uns geschmückt. Mit bunten Fahnen hat man die alten Gemäuer ausgestattet. Leider trübte der Regen ein wenig die Schönheit des Anblicks. Aber trotzdem nett von der Burg, sich so rauszuputzen. Für uns. Oder die Hochzeitsgäste. Oder anstehende Feierlichkeiten. Oder einfach weil so eine Königin ja auch fein aussehen will.

Innenhof mit Fahnen und Briefkasten