Nachtfrost

Erfrorene Pfütze

Der Winter scheint nicht mehr weit zu sein. Als ich das letzte Mal hier mit dem Jabba durch die Gegend gedüst bin, hatte es noch über 20°C. Heute sind wir durch erste eisige Stellen gefahren. Hier sind die Nächte aber auch deutlich kälter als am Rhein. Und die Morgenstunden nebliger. Und die Landschaft hügeliger. Letzteres macht die beiden vorher genannten Nachteile locker wieder wett.

Für morgen habe ich mir übrigens vorgenommen, mal wieder beim Porzellinerlauf teilzunehmen. Sprich früh aufzustehen und mit anderen Verrückten in frostiger Luft 13 Kilometer durch den Wald zu rennen. Ich habe mir bereits eine Taktik zurecht gelegt, nämlich die gleiche wie bei der letzten Teilnahme. Nachlesen kann man diese hier.

Nippondorf

Tanzende Japan-Tiere im Park

Gestern war hier in Düsseldorf Japan-Tag. Denn hier leben sehr viele Japaner. Man munkelt, dass es sich um die größte japanische Gemeinde außerhalb Japans in Europa handelt. Und so stellt sich dieses Land und seine Kultur einmal im Jahr den Menschen hier vor. Wie ich festgestellt habe, gehört dazu auch, dass die Jugendlichen sich in eigenartige Kostüme stecken. So wie die Tiere auf dem oberen Bild, aber das zu Tausenden. Da ich mich in der Manga- und Anime-Szene überhaupt gar nicht auskenne (Dafür kann ich super Mangos schälen!), erkannte ich nur ein einziges Kostüm. Einen Super Mario. Ich vermute, der Träger hatte jenes aufgrund seiner körperlichen Statur gewählt und sonst sind solche Mainstream-Kostüme sicher verpönt.
Ebenso Usus scheint zu sein, dass man mit “Free Hugs”-Schildern auf sich aufmerksam macht. Soweit ich es aber mitbekommen habe, waren die Umarmungen gar nicht kostenfrei, sondern es wurden Süßigkeiten dafür eingetauscht. Da es sich bei den Kostümträgerinnen aber zu 99% um junge Mädels mit Zahnspange handelt, habe ich diese Umarmungsmöglichkeit nicht getestet.

Japanische Drachen am Rhein

Es gab aber noch mehr Attraktionen. Drachen in der Luft, Drachenboote im Wasser und alle japanischen Sportarten an Land. Also Judo, Karate, Taekwondo, Fußball usw. Zudem gab es traditionelle und moderne Musik aus Japan und vieles mehr.

Japanisches Feuerwerk

Höhepunkt war sicher das Feuerwerk zum Abschluss. Man hatte das Gefühl ganz Düsseldorf habe sich am Rhein versammelt. Alle Brücken und Rheinterrassen waren überschwemmt von Menschen. Im Anschluss dann auch die U-Bahnen. Leider hat meine Kamera, übrigens Made in Japan, das Feuerwerk nicht so gut wie erwünscht festhalten können. Eventuell lag es aber nur an den vor Kälte zitternden Händen. Hauptsache meine Augen haben die Eindrücke gut aufgenommen.

Euer Danny-san

Zielerreichung

Vierstellige Höhenmeter (untere Zahl)

Letzte Woche Sonntag hatte ich mir vorgenommen, eine Tour mit mindestens 1000 Höhenmetern zu absolvieren. Was mir gelang, auch wenn ich dazu ordentlich Kraft investieren musste. Heute hatte ich mir vorgenommen, einfach nur Spaß mit dem Jabba zu haben. Da mich ein Formtief heimsuchte. Umso erstaunter war ich, als der Tacho wieder 1000 Höhenmeter anzeigte. Erstaunt über meine Leistung. Und weil ich die Höhenmeter in weniger als 51 Kilometer Strecke absolviert hatte. Deswegen musste ich diesen Moment auch sofort im Bild festhalten.

Und das alles nur, weil ich aus der Wohnung flüchtete, als “de Randfichten” (die mit dem Holzmichel, mehr sag ich nicht) anfingen die Stadt zu beschallen. Nur die Leuchtenburg blieb standhaft und tront weiterhin über dem Saaletal.

Leuchtenburg im Oktoberhimmel

Perspektivenänderung

Abendsonne in der Wohnung

Als ich mich diese Woche von meiner Wohnung verabschiedet habe, erstrahlte diese extra zu diesem Anlass im goldenen Glanz der Abendsonne. Nachdem es kurz vorher noch heftig geregnet hatte. Deswegen ist das, was man auf dem Bild an den Fensterscheiben sieht, keine Spinnweben, sondern Regentropfen. Eine Spinne ist trotzdem auf dem Bild, deswegen handelt es sich um ein Spinnensuchbild. Nicht im Bild ist die fiese Mücke, die hoffentlich in der Zwischenzeit verhungert ist.

Regenfront im Westen (ganz hinten)

Aber hier in Düsseldorf habe ich auch einen schönen Ausblick auf die Abendsonne. Und auf die Flugzeuge, die entweder in die Ferne starten oder von ebenjener zurückkehren. Das hängt von der Windrichtung ab. Glaube ich jedenfalls. Oder es wird ausgewürfelt. So gut kenne ich mich da noch nicht aus. Aber ich werde es weiter beobachten.

Musikalische Post

iPhone-Hoodie und BOY-Album

Ich bekomme gern Post, besonders gern von Plattenfirmen. So lag heute das Album mit dem Sommerhit des Jahres 2011 im Briefkasten. Mutual Friends von BOY, hatte ich ja schon erwähnt, und möchte ich hiermit nochmals allen ans Herz legen. Die Musik ist wirklich großartig. Feine, einfache Popmusik, wobei einfach ein Kompliment ist. Lustig finde ich ja immer, wenn man im Booklet Verbindungen zu Künstlern (in diesem Fall Helgi Jónsson und Teitur) entdeckt, die man so nicht vermutet hat.

Und gestern kam Post aus Kanada vom besten Label der Welt Arts & Crafts. Nach nur zwei Monaten hat das Päckchen es endlich zu mir geschafft. Schuld war ein Streik bei der Kanadischen Post. Ich vermute dass daraufhin das Päckchen per Boot von einem Einheimischen über den Atlantik transportiert wurde. Egal, jedenfalls hat mein iPhone jetzt seinen eigenen Kapuzenpulli. So können wir jetzt im Partnerlook auftreten.