Imaginarium

Rechtes Rheinufer

Mehrmals, also genau genommen zweimal, hatte ich mich schon ans andere Rheinufer begeben, dort wo die großen und bunten Kaufhäuser angesiedelt sind, mit der Absicht, mir ein neues iPad zu kaufen. Bei all diesen Versuchen, also allen beiden, war aber kein solches Gerät aufzutreiben. Ich zweifelte schon an der Existenz des neuen iPads ansich, denn ich bekam nirgendwo eines zu erblicken. Exemplare der zweiten Generation gab es überall. In einigen Geschäften gab es auch einige Menschentrauben um einige Tische, auf denen ein neues iPad vermutet wurde. Zu Gesicht bekam ich aber keines. Deswegen entschloss ich mich nach einiger Zeit der Überlegung trotz einer Lieferzeit von ein bis zwei Wochen mein Exemplar direkt bei Apple zu bestellen.

Es kam dann aber alles ganz anders. Samstag hatte ich bestellt, am darauffolgenden Montag wurde es bereits versandt und heute (nicht wirklich heute, aber an dem Tag, an den ich mich beim Schreiben dieser Zeilen gerade gedanklich zurückversetze) wurde es ins Büro geliefert. Das sah dann so aus: Weiterlesen

Osterfest

Im Morper Tal

Hoffentlich haben alle Ostern gut überstanden. Mein Magen hat heute Auferstehung gefeiert, nachdem er sich kurzfristig tot gestellt hatte. Aber letzte Woche, an Karfreitag, als der noch nicht rumgezickt hatte, hab ich mit dem Jabba zusammen die Düsseldorfer Umgebung weiter ausgespäht. Mit der Absicht ins Neandertal zu gelangen. Wo vor ein paar Tagen die Neandertaler wohnten. Wobei eigentlich fast jede Tour bisher dieses Ziel hatte. Und welches bis zum heutige nicht von mir erreicht wurde.

Trotzdem war es eine erfolgreiche Tour. Denn der Osten Düsseldorfs hielt einige Entdeckungen parat. Schönere Entdeckungen als schnöde Ostereier. Schmale Wege waren dies, anspruchsvolle Trails und richtige steile Abschnitte, bergauf wie bergab. Hatte ich so nicht erwartet. Da hatten wir viel Spaß. Leider haben die Einheimische hier die Sache mit einer vorteilhaften Wanderwegsmarkierung aber noch nicht entdeckt. In Thüringen sind alle Wege farbig und mit zahlreichen Markierungen versehen. Hier sind alle Markierungen schwarz-weiß. Vermutlich um Nachtwanderer abzuschrecken. Oder um keine farbenblinden Wanderer zu diskriminieren. Da ich aber weder farbenblind noch in der Schwarz-Weiß-Zeit hängengeblieben bin, müssen sich meine Augen erstmal an diese Form der Markierung gewöhnen. Immerhin habe ich im Buchhandel eine Landkarte erstehen können, wo einige der Wanderwege verzeichnet sind. Was nicht selbstverständlich für Landkarten der Umgebung hier ist. Diese Karte werde ich auf den nächsten Touren bei mir führen. Um dann nicht mehr im Kreis fahren zu müssen. Und um dann den Heimweg schneller finden zu können. Denn an diesem Karfreitag wurde der Heimweg, am Rhein entlang mit Gegenwind im Gesicht, zur Quälerei. Sowas muss ja nicht sein.

Düsseldorfer Stadtwald

Ein Jabba steht im Walde

Ein Hoch auf Harry, das Hoch, welches das aktuelle wunderbare Frühlingswetter verantwortet. Bei herrlichem Sonnenschein haben Jabba und ich uns heute auf die Suche nach Wald gemacht. Und nachdem wir halb Düsseldorf durchquert haben, diesen auch gefunden. Immerhin. Sogar ein paar Höhenmeter konnten wir da sammeln. Wenn auch nicht viele. Aber das Klettern haben wir noch nicht verlernt.

Möhrchen mit Rinderbraten

Weiße Möhre mit Lederausstattung

Leider hat der Frühling nach zwei Tagen eine Pause übers Wochenende eingelegt. Aber dies war ebenso eine perfekte Gelegenheit, die Weiße Möhre zu verschönern. Mit Teilen aus Kuhhaut. Zumindest vermute ich, dass das Leder vom Rind stammt. Dass die Weiße Möhre jetzt ein Stadtfahrrad ist, erkennt man auch am Schutzblech und der Klingel. Ich weiß nicht seit wie vielen Jahren ich keine Klingel mehr am Rad hatte. Damals stand ich noch am Anfang meines Radfahrerlebens. Aber hier, mit den vielen Menschen um einen rum, ist eine Klingel durchaus angebracht.

Zurück zum Ledersattel, man kann der Meinung sein, dass dies unpassend an einem Fahrrad ist. Aber ich finde, lieber schraube ich mir so einen Sattel ans Rad, der 100 Jahre und älter werden kann, als alle zwei Jahre einen neuen Plastiksattel zu kaufen. Und immerhin lebt so ein Teil der Kuh an meinem Rad weiter und wird von mir in Ehren gehalten. Und macht die Weiße Möhre zum schönsten Stadtrad weit und breit. Und lässt meine Hosen hoffentlich länger leben. Danke, liebes Rind.


Und noch eine Neuigkeit, bei der Mainstage gibt es wieder etwas von mir zu lesen. Über das Album eines Musikers namens Aidan. Sehr empfehlenswert. Bitte hier klicken, lesen und reinhören (Ja, diese Möglichkeit wird dort eingeräumt.).

48 Stunden

Neuer Waschplatz

Ein Balkon mit Wasseranschluss ist echt eine feine Sache. Aber von vorn. Das vergangene Wochenende hatte exakt 48 Stunden, wie die meisten. Und zwei Stunden davon regnete es hier am Rhein von diesen. Genau die zwei Stunden, die ich mit dem Jabba unterwegs war. Völlig verdreckt wurde daraufhin der neue Waschplatz auf dem Balkon eingeweiht. Immerhin ist das Jabba demzufolge blitzblank und frisch gefettet und geölt. Und damit bereit für den vorhergesagten Frühling, der in den nächsten Tagen erwartet wird. Gute Aussichten also.

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich mit viel Freude und Stolz wieder Teil des Mainstage-Teams bin? Eine erste Rezension von mir ist dort nun auch zu finden, es handelt sich um eine Besprechung des neuen und sehr großartigen Albums von Wallis Bird. Bitte hier klicken.