Schneekatastrophe

Hamster (Quelle: Wikimedia)

Der Wetterdienst behauptet ja, dass es in den nächsten Stunden bis zu 20cm Neuschnee geben könnte. Und das mitten im Januar! Damit konnte nun wirklich niemand rechnen. Aber zum Glück sind wir ja vorgewarnt und habe auch so nette Ämter wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Denn dieses hat ein paar gute Tipps für uns alle. Und manche Medien interpretieren diese nun so, dass dieses Amt Hamsterkäufe empfiehlt. Da steh ich jetzt ein wenig auf dem Schlauch, muss ich ehrlich zugeben. Vielleicht kann mir da ja jemand hier helfen. Wo bekomm ich Hamster denn her? Hier gibt es keinen Hamstermarkt, soweit ich informiert bin. Aber ich wohne ja auch noch nicht so lange hier. Und wie viele Hamster brauche ich ungefähr, um das Tief Daisy zu überstehen? Und was mache ich eigentlich mit den Hamstern? Sollen die den Schnee wegräumen? Dafür sind die zu klein, denke ich. Bei 20cm Schnee verschwinden die doch. Oder soll man die essen? Wie viele Hamster brauche ich dann für eine vollwertige Mahlzeit? Und wie bereite ich die zu? Muss ich die rasieren oder wie bekomme ich das Fell weg? Und was mache ich mit den Hamstern, die eventuell übrig bleiben? Kann man die aufheben für die nächste Schneekatastrophe oder sind die nicht so lange haltbar?

Vielleicht sollte ich auch morgen einfach mal im nächsten Supermarkt nachfragen.

Koalition des Grauens

Die Tigerentenkoalitionsverhandlungen scheinen ja bald abgeschlossen zu werden. Und ich weiß langsam nicht mehr, wie ich auf Nachrichten aus Berlin reagieren soll. Kopfschütteln, Hand vor die Stirn schlagen, höhnisch Lachen, Angstschweiß… alles ohne Erfolg. Ignorieren geht ja auch nicht, schließlich greifen diese Entscheidungen ja direkt ins Leben ein. Schon allein wenn ich heute lese, dass ein Herr de Maizière Innenminister werden soll, wird mir übel. Man muss nur mal den verlinkten Wikipedia-Artikel überfliegen um zu verstehen warum. Die jetzt bekannt gewordenen Pläne für das Gesundheitswesen machen ebenso Angst.

Man möchte sich fast bei jedem FDP-Wähler persönlich bedanken. Nicht nur für die, man entschuldige das Wort, aber ein treffenderes fällt mir nicht ein, Blödheit, die Partei zu wählen, die mit ihrer Politik erst eine Finanzkrise ermöglichte. Um nicht zu sagen, die mit ihrer Einstellung zum Wirtschaftssystem geradezu für diejenigen Mechanismen steht, die zur Weltwirtschaftskrise geführt haben. Nein, jetzt kann man auch dafür danken, dass in unserer obersten Etage der Politik auch wieder ein undurchdringliches und undurchschaubares Netz gesponnen wird. Wer sich nicht mehr dran erinnern kann, wozu sowas schon einmal führte, kann sich gern hier informieren.

Eine fast schon erstaunliche Leistung der FDP ist es, dass sie fast alle Wahlversprechen jetzt schon über den Jordan geschickt haben. So viel sportlichen Ehrgeiz hat nicht jede Partei. Da es aber schon immer so war, dass diese angeblich freie Partei jegliche Freiheit geopfert hat, wenn die Möglichkeit etwas Macht zu bekommen, sollte man aber schon bemerkt haben. Dachte ich zumindest bis zum Wahltag noch.

Es wird wohl Zeit die Auswanderungspläne wieder aus der Schublade zu holen.

Bundesrepublikgeburtstag

Ich schweifte soeben in der Vergangenheit. Nicht in DDR-Zeiten oder so, sondern im Archiv der Seite hier. Um mal zu schauen was an den vergangenen 3. Oktobern von mir geschrieben wurde. Und weil ich letztes Jahr schon dies hier schrieb, kommt heute auch nicht mehr von mir zu diesem Thema. Lustig allerdings, dass ich Anfang Oktober 2006 Rivella erwähnte. Also das leckere Zeug, wovon ich vor ein paar Tagen endlich wieder Nachschub erhielt. So wiederholt sich manches im Leben, aber zum Glück nicht alles.

Leuchtenburg

Leuchtenburg

Ich war heut wieder mit dem Jabba unterwegs. Man muss ja nun jeden Sonnenstrahl ausnutzen. Nur der blöde Fahrradtacho hatte was dagegen, dem war es wohl zu kalt. Der zeigte einfach nur noch 12°C an, obwohl es wärmer war. Und der Höhenmeter streikte auch. Aber richtig, nicht so wie bei der Transalp, als er aus lauter Euphorie viel zu viele Höhenmeter zählte. Heut machte der einfach gar nichts. Das faule Ding. In solchen Momenten denke ich immer: Ach, wenn doch nur alles so perfekt wie das Jabba wäre.

Und alle so: Yeah!

Gestern in Hamburg:

Finde ich gut. Klar, ist keine konstruktive Auseinandersetzung mit der Politik. Aber eine angemessene Reaktion auf die Phrasendrescherei in der Politik. Man beachte nur mal, inwiefern Frau Merkel auf die Gegebenheiten eingeht. Nämlich gar nicht. Bleibt nur die Hoffnung, dass all die Yeah-Rufer auch wählen gehen und dabei ihre wertvolle Stimme nicht verschwenden.
Ausgangspunkt für diese Aktion war übrigens eine kleine “Schmiererei” auf einem Wahlplakat, welche im Internet gelandet ist, nämlich hier.

Wahlgang

Wahlunterlagen

Wahlunterlagen

So, ich habe gewählt. Der Bundestagswahlkampf kann somit beendet werden. Ist auch das Beste für alle. Müssen sich die großen Parteien nicht weiter mit Wattebällchen bewerfen. Und Frau Merkel muss nicht versuchen noch langweiliger als eh schon zu erscheinen, um möglichst viele potentielle Wähler vom Wählen abzuhalten. Und Herr Westerwelle kann sein unnatürliches Grinsen wieder aus dem Gesicht entfernen lassen, wenn überhaupt möglich.

Was ich gewählt habe, ist geheim. Wem ich meine Stimme sicher nicht gegeben habe: der Piratenpartei.

Mir schwant ich habe ganz schlimmes Deutsch benützt. Ich brauch halt endlich Urlaub.

Dolles Thüringen

Morgen ist Landtagswahl in Thüringen. Unser (noch) Ministerpräsident ist ja mittlerweile weltbekannt. Was ich von jenem Menschen halte, habe ich ja schon mal angedeutet. Und dass durch Aktionen wie Hubschrauberflüge im Wahlkampf auf Staatskosten, versteckter Wahlwerbung der CDU in einer Zeitungsbeilage und vor allem den Äußerungen zu seinem Skiunfall während des Wahlkampfes meine Sympathien für Herrn Althaus nicht angewachsen sind, kann man sich vielleicht denken.

Meinen Wunsch für die Zukunft hat eine Partei bereits auf ihre Plakate gedruckt: Alt raus, grün rein. Deswegen bitte Daumen drücken morgen. Oder eben noch besser, wählen gehen. Zumindest wenn man in Thüringen wohnt. Danke.