Musikalische Post

iPhone-Hoodie und BOY-Album

Ich bekomme gern Post, besonders gern von Plattenfirmen. So lag heute das Album mit dem Sommerhit des Jahres 2011 im Briefkasten. Mutual Friends von BOY, hatte ich ja schon erwähnt, und möchte ich hiermit nochmals allen ans Herz legen. Die Musik ist wirklich großartig. Feine, einfache Popmusik, wobei einfach ein Kompliment ist. Lustig finde ich ja immer, wenn man im Booklet Verbindungen zu Künstlern (in diesem Fall Helgi Jónsson und Teitur) entdeckt, die man so nicht vermutet hat.

Und gestern kam Post aus Kanada vom besten Label der Welt Arts & Crafts. Nach nur zwei Monaten hat das Päckchen es endlich zu mir geschafft. Schuld war ein Streik bei der Kanadischen Post. Ich vermute dass daraufhin das Päckchen per Boot von einem Einheimischen über den Atlantik transportiert wurde. Egal, jedenfalls hat mein iPhone jetzt seinen eigenen Kapuzenpulli. So können wir jetzt im Partnerlook auftreten.

Sommerhit 2011

Da ist er, der Sommerhit des Jahres. Auch wenn das Wetter keinen Sommer bereit gehalten hat. Aber diese beiden Damen, eine Schweizerin und eine Deutsche, haben trotzdem ein wunderbares, sommerleichtes Lied geschrieben. Welches ein großartiges Gefühl thematisiert, welches einige Menschen, mich eingeschlossen, ab und an vermissen.

Das zugehörige (Debüt-)Album wird am 02.09. erscheinen. Also liebe Musikliebhaber, schonmal BOY – Mutual Friends auf der Einkaufsliste notieren. Wer mehr möchte, kann sich hier bei Facebook das Lied “This is the beginning” runterladen. Was ich sehr empfehle. Auch aus persönlichen Gründen. Denn ich habe damit bereits jetzt den perfekten Soundtrack für Ereignisse gefunden, die in den nächsten Monaten anstehen. Also mal reinhören und miträtseln, liebe Besucherinnen und Besucher.

Die Hauptstadt der Katzen

Sonnenuntergang vs Großstadt


Wie man unschwer erkennen kann, Berlin ist das Stichwort. Denn dort war ich letztes Wochenende. Bin über die Spree geschippert. Habe einen Flohmarkt besucht. Aber vor allem das Record Release-Konzert der wunderbaren Band Send More Cats miterleben dürfen.

Diese luden ein ins .hbc zur Zelebration anlässlich der Veröffentlichung ihres Debütalbums “, please.” Also vollständiger Titel: “Send More Cats – , please.” Und die Gäste erschienen zahlreich. Und ich bin absolut sicher, dass kein einziger seinen Besuch bereut hat.

Es gibt so ein paar Dinge, die ein großartiges Konzert ausmachen. Erstens muss natürlich die Musik und die Darbietung übermäßig gut sein. Daran bestand an diesem Abend aber kein Zweifel. Auch wenn man der Band ihre Aufregung ansah, bewirkte die Freude am Spielen schnell die nötige Lockerheit. Unterstützt wurde die Band vom wirklich fulminaten Blasmusik-Trio Lars Dieterich, Stefan Kapitzke und Andreas Dormann. Welche auch auf dem Album zu hören sind. Diese sorgten mit großer Spielfreude für wahre Begeisterungsstürme im Publikum und viel Freude, erkennbar am breiten Grinsen, bei den Mitmusikern. So steigerte man sich von einem Lied aufs andere und ich (und sicher nicht nur ich) hatte das Gefühl, dass da was ganz Großartiges passierte.
Zweiter Punkt, das Publikum. Aufmerksam soll es sein. Und dankbar für gute Unterhaltung. Klar, es gibt immer mal so Sachen wie zwei Freundinnen, die vom Aussehen des Bassisten ins Philosophieren über den eigenen Männergeschmack kommen. Aber wenn ein Lied bis zum allerletzten Ton umgeben von völliger Stille im Publikum ausklingen kann, dann geht mir persönlich sowas ganz nahe. Solche Momente gab es mehrmals an diesem Abend. Und dazwischen wieder wahre Begeisterungsstürme für die musikalische Darbietung. Mit Applaus, der von ganzem Herzen kam.
Und drittens das Zusammenspiel zwischen Musikern und Publikum. Der Austausch. Ich vermute ganz stark, dass es für einen Musiker nichts schöneres gibt, als ehrliche Anerkennung in Form von Applaus, Zuspruch, in welcher Form auch immer vermittelt, erhalten zu dürfen. Und ebenso freut es den Musikliebhaber, wenn man zuschauen kann, wie die Bewunderung bei den Musikern ankommt. Und sich beide Seiten gegenseitig bereichern. Und zwar mit einer Intensität, die ich so vorher noch nicht erlebt habe. Was für ein großartiger Abend. Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich dies erleben durfte.

Auch wenn ich jetzt wenig zur eigentlichen Musik geschrieben habe, der Albumkauf ist jedem ans Herz gelegt. Niemand wird es bereuen, ganz sicher. Erhältlich ist es digital z.B. bei iTunes oder hier als echte CD.

Boombox vs. Laufrad

Beatsteaks ist das Stichwort. Diese Radaubrüder aus Berlin haben wieder ein Album auf die Menschheit losgelassen. Und sind damit ziemlich erfolgreich, denn ich habe mir nur wenige Stunden nach Release auch eine Kopie gekauft. Und im Gegensatz zum letzten Album höre ich dieses sogar sehr gern. Nicht nur als Soundtrack meines Kurzbesuches in Berlin diese Woche (passt super: let’s see). Sondern auch als Motivation beim Laufen, so wie heute. Da passieren eigenartige Sachen.

Bei access adrenalin rannte plötzlich einer großer Hund bellend auf mich zu. Mitten im Wald. Und kein weiterer Mensch weit und breit. Also ein komplett führerloser Hund. Das setzte eine ordentliche Portion in mir frei, aber Hallo! Ich habe dem Hund dann geraten, etwas ruhiger zu sein. Daraufhin rannte er einfach an mir vorbei und war weg. Sachen gibt’s.

House on fire ist der perfekte Tempomacher. Ich hatte schon überlegt den Song in Dauerrotation zu hören, aber das wäre zu eintönig gewesen. Und ich wäre wahrscheinlich irgendwann umgefallen, weil es mich zu einem hohen Tempo getrieben hätte. Aber es macht einfach Spaß, das Lied. Genauso wie automatic und natürlich milk & honey. Kann ich wirklich nur empfehlen, ditt Album un lofen d’zu.