Farbwechsel

Generalüberholtes Jabba


Neulich habe ich festgestellt, dass das Jabba auch schon über 4000 Kilometer auf dem Buckel hat. Was auch an einem Superfahrrad wie diesem nicht spurlos vorüber geht. Deswegen mussten neue Teile her. Sonntag bestellt – gestern schon geliefert. Deswegen an dieser Stelle ein Link zu meinem Lieblings-Onlinehändler Action Sports.

Nach kurzer Bastelei hat sich das Jabba auch ein wenig verändert. Zum einen der Ledersessel in schönem Weiß. Der alte Sattel löste sich schon auf (nach knapp 3000 Kilometer, das ist echt schwach) und anfreunden konnte ich mich eh nie mit dem. Deswegen jetzt ein neuer. Und weißes Leder verfärbt auch keine Hosen. Und dann ist da noch ein grüner Fleck am Hinterrad. Denn die Kassette in grün war ganze 20% billiger als in rot und das ist eben schon ein Argument. Deswegen gibt es nun auch einen grünen Farbklecks am Jabba. Fahren tut es sich super und das ist ja die Hauptsache.

Wenn jetzt noch der Nebel verschwindet, steht eine ausgiebigen Tour nichts mehr im Wege.

Weiße Möhre

Die heiße, weiße Möhre

Die heiße, weiße Möhre

Es ist vollbracht. Nach gut 9 Stunden Bastelei war es gestern Abend soweit, das neue Fahrrad machte seine ersten Schritte. Alles lief rund. Es fuhr sozusagen. Wie auf Rädern.
Es war schon eine schwere Geburt, wenn man den Aufwand dazu betrachtet. Erstmal bis alle Teile zusammen getragen waren. Und dann die Bastelei. Eigentlich sollte das alles viel schneller gehen. Aber es artete doch ab und an in Fummelei aus. Und das ist nicht sexuell oder so gemeint.
Dafür war die Namenssuche aber einfacher. Wobei ich nicht der Typ bin, der Gegenständen einen Namen gibt. Auch Fahrrädern nicht. Mein rotes Fahrrad hatte nie einen Namen. Aber eben, wenn da schon “Hot Carrot” drauf steht, dann ist das jetzt die “weiße Möhre”. Weiterlesen

“Ich hab da mal was vorbereitet…” – Teil 1

under construction

under construction

Erste kleinere Arbeiten wurden getan. Morgen geht es weiter, dann bin ich auch ausgeruhter. Und mein Bolzbike, auch Eisenschwein genannt, hatte ja heute seinen letzten Arbeitstag und ist nun Pensionär. Das hat es sich aber auch verdient. Keine Ahnung, wie viele Kilometer das genau auf dem Buckel hat. Mindestens 30.000 sicher. Das begleitet mich ja schon mein halbes Leben. Krass, das war mir ja gar nicht klar. Da hat es echt einen schönen Ruhestand verdient. Nicht so eine Schinderei wie das Kurierfahren. Das ist ja oft eine schmutzige Angelegenheit. Besonders wenn es so verregnet ist, wie es diese Woche war. Deswegen sieht das Eisenschwein jetzt auch sehr mitgenommen aus, man könnte meinen, man sieht ihm sein Alter an. Vom Leben gezeichnet.

Verdrecktes, abgenutztes Eisenschwein im Detail.

Verdrecktes, abgenutztes Eisenschwein im Detail.