Stich

Mich hat heute ein Insekt gestochen, aber ich weiß nicht was es war. Während der Fahrt zur Arbeit ist es passiert. Jetzt ist mein Oberschenkel rot und geschwollen, zumindest teilweise. Was es nicht alles gibt.

Bald geht es ab zum Highfield, darauf freue ich mich schon sehr. Diesmal allerdings weniger auf die Musik.

Zwischenmeldung

Der Herr B. hat heute eine ganze Schüssel voll leckerer Kirschen aus Omis Garten gegessen. Die meisten davon waren gut. Fast alle haben sehr gut geschmeckt. Allerdings fiel dann eine Made aus der Schüssel, nachdem der Herr B. schon die Hälfte der Kirschen verputzt hatte. Und die andere Hälfte wanderte dann auch noch in den Magen, denn der Herr B. ist keine Lusche.

Warum ich hier so eigenartige Dinge von mir gebe? Liegt wohl daran, dass ich bei gut 30°C im dicken Pullover rumsitze und mich mit meiner Erkältung rumplage. Mitten im Sommer. So ein blödes Ding.

PS: Die liebe Fe hat das ganze mal bildlich dargestellt. Wie in meinem Bauch ein Kirschbaum wächst, weil ich die Kerne verschluckt habe. So sieht das dann aus:

Hurricane 2006- ich habe es überlebt

Alles fing ganz harmlos an. Damit, dass es kein Bier mehr gab. Dafür aber an einem Bierstand weiter, an dem es aber keine Apfelschorle gab. Leider haben wir alle das Zeichen falsch gedeutet und uns doch voller Vorfreude auf Muse direkt vor die Bühne gestellt. Und uns noch über die ersten Regentropfen gefreut. Und auch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass es doch nur ein kurzer Schauer werden würde. Aber dann kam alles anders. Langsam wurde realisiert, dass es wohl doch langsam zu heftig und vor allem gefährlich wird. Und irgendwann war man dann auch schon nass bis auf die Haut und in den Schuhen stand das Wasser. Langsam durchwatete man also das überflutete Gelände, und stand teilweise knietief im Wasser. Die Campingplätze sahen aus, als wären die Zelte kleine Inseln in einem großen See. Und dazwischen wir. Im Auto dann erstmal die Erlösung durch trockene Klamotten. Was für eine Freude… die allerdings nicht lange andauert. Denn wenn das Auto stecken bleibt, dann muss es da raus schieben wenn man noch nach Hause will, egal ob trockene Klamotten am Körper oder nicht. Also im Schlamm nach Halt gesucht und irgendwie das Auto auf die Straße gebracht. Nach kurzer Suche dann auch Auto samt Fahrerin wiedergefunden und so ging es dann auf die lange Heimfahrt. Raus aus dem Unwetter.
Das wird uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben.

Wie die andere, sonnige Seite vom Hurricane war, die mit der Musik, das erzähle ich später mal. Im Moment kann ich mich nur an Wasser und Blitze erinnern.

Korn & Sprite

Es ist eine dunkle, wolkenverhangene Nacht. Die Reifen des Fahrrads durchschneiden das Wasser auf der Straße und spritzen große Tropfen regelmäßig in den Lichtkegel des Scheinwerfes, in dem ab und zu Nebelschwaden auftauchen, die man mit aller Leichtigkeit durchschneidet. Regen prasselt ins Gesicht und prallt auf die Jacke. Man fühlt sich unendlich frei, denn im Kopf hat man nur Korn & Sprite… in Form der Melodie, die man kurz zuvor auf dem unbeschreiblich schönen Tomte-Konzert gehört hat.

Geräuschkulisse

Nicht nur dass meine Fahrräder jetzt anders aussehen mit den neuen Reifen. Es ist auch noch so ungewohnt leise, wenn ich mit dem Bolzbike durch die Gegend fahre. Das war zuerst wirklich erschreckend. Man hört einfach nichts. Nicht wie der Reifen über den Asphalt schrubbert oder rollt… nein, da ist absolute Stille. Sehr eigenartig ist das. Da ist dann nur noch das eigene Atemgeräusch. Und wie der Wind über die Felder bläst. Und der Knall, wenn einem mal wieder ein Insekt an den Kopf prallt.

Auf der Rückfahrt allerdings war der Weg dann nass. Weil es heftig geregnet hatte. Und immer wenn man auf ein nasses Stück gefahren ist, hat man sofort gehört, wie das Wasser zur Seite gedrängt wurde. Dann kam wieder ein trockenes Stück und es war wieder völlig ruhig. So ging das die ganze Zeit, bis ich irgendwann vor der Garage stand.