Heureka!

Nö, es geht hier nicht um ein Album mit komischen Texten und unerträglichem Gesang. Sondern um mein Fahrrad.

Kurierflitzer mit neuen Rädern


Denn es ist vollbracht, das Fahrrad ist wieder gesund. Und läuft wieder wie eine Eins. Wobei, eine Eins kann ja gar nicht so gut laufen, mit einem Bein. Aber ein Fahrrad kann ja auch nicht laufen. Jedenfalls sind die neuen Räder super. Sehen auch gut aus. Und sie besitzen DAS Qualitätsmerkmal aller großen Erfindungen. Wie die Atombombe und so. Sie leuchten im Dunklen.

Bolzbike Nummer Zwo


Hässliche Kratzer wurden auch verdeckt. Und damit ein neues Bolzbike ins Leben gerufen. Ein würdiger Nachfolger, ganz sicher.

Gute Aussichten

Es besteht Aussicht auf baldige Genesung. Also für meinen Kurierflitzer. Neue Rädlis (ich habe sie schon so getauft, weil sie mir jetzt schon ans Herz gewachsen sind) sind unterwegs. Morgen sollten sie hier sein. Gerade werden sie zum Zustell-Paketzentrum transportiert. Dann wird mein Fahrrad wieder gesund sein und wir zwei werden das Radkuriergewerbe wieder ordentlich aufmischen. Yiiiihaaaa.

Weiße Möhre

Die heiße, weiße Möhre

Die heiße, weiße Möhre

Es ist vollbracht. Nach gut 9 Stunden Bastelei war es gestern Abend soweit, das neue Fahrrad machte seine ersten Schritte. Alles lief rund. Es fuhr sozusagen. Wie auf Rädern.
Es war schon eine schwere Geburt, wenn man den Aufwand dazu betrachtet. Erstmal bis alle Teile zusammen getragen waren. Und dann die Bastelei. Eigentlich sollte das alles viel schneller gehen. Aber es artete doch ab und an in Fummelei aus. Und das ist nicht sexuell oder so gemeint.
Dafür war die Namenssuche aber einfacher. Wobei ich nicht der Typ bin, der Gegenständen einen Namen gibt. Auch Fahrrädern nicht. Mein rotes Fahrrad hatte nie einen Namen. Aber eben, wenn da schon “Hot Carrot” drauf steht, dann ist das jetzt die “weiße Möhre”. Weiterlesen

Letzte Sommertour

War das heute schön. Auch wettermäßig. Noch ein herrlicher Sommertag, endlich mal wieder, kurz bevor dieserjener Sommer sich verabschieden wird. Und so ein Tag muss selbstverständlich genutzt werden. Ich hoffe ihr habt dies getan und nicht etwa eure Zeit im Internet vertrödelt. Es sei denn, ihr habt diese Seite hier besucht, das ist natürlich was anderes.

Ich jedenfalls war unterwegs. Mit dem Fahrrad, klar. Ich kann ja gar nicht mehr anders. Und habe Schabernack mit einem Pinguin getrieben, eine Apfelrast eingelegt und die Wuschelkühe besucht. Und mich selbst überrascht.

Schabernack mit Pinguin

Schabernack mit Pinguin


Weiterlesen

Statistikpanne

Gestern hatte ich mich mit der Absicht aufs Rad gesetzt, bei der Pannenstatistik mindestens die 555 Kilometer-Marke zu knacken. Aber wie das immer mit solchen Vorhaben so ist, ich muss natürlich gnadenlos scheitern. Gnadenlos deshalb, weil ich eben nicht nur aufgrund der schwül-heißen Luft die erforderlichen Kilometer geschafft habe.

Kilometerstandbeweis für die Pannenstatistik

Denn bei Kilometer 31 fuhr ich rasant eine Abfahrt hinab, das Hinterrad knallte auf einen Stein, es gab einen Schlag und die Luft wich sehr schnell aus dem Reifen. Mein erster Gedanke galt natürlich der schönen Pannenstatistik, die nun futsch war. Die ich ja erst vor gut zwei Monaten eingeführt hatte, weil ich solches Vertrauen in die neuen Reifen hatte. Wobei man dem Reifen eigentlich keinen Vorwurf machen kann. Dem Schlauch schon eher. Der verlor nämlich seit ein paar Wochen schon ganz langsam Luft. Wahrscheinlich war da schon ein kleines Loch drin, ich war aber zu faul das zu überprüfen. Und gestern zerfetzte es ihn dann an eben jener Stelle. Das Flickzeug habe ich dann auch nur fürs Foto raus geholt, denn flicken konnte man da nichts mehr.

Dann werde ich die Pannenstatistik wohl mal schweren Herzens wieder zurücksetzen. Immerhin habe ich aber in ziemlich genau zwei Monaten 529 Kilometer ohne Zwischenfall geschafft. Auch nicht schlecht.

Übrigens, man darf sich bei so einer Pannenbehebung nicht zu viel Zeit lassen. Überhaupt sollte man Pausen eher kurz halten. Denn sobald das Fahrrad einmal steht oder liegt, wird es besiedelt. In diesem Fall von drei Grashüpfern. Es bildet sich also ein kleines Biotop. Und wenn man dann zu lange wartet, steht es vielleicht schon unter Naturschutz und man schaut dumm aus der Wäsche.

Drei Grashüpfer (groß, mittel, winzig) auf Fahrradreifen

Drei Grashüpfer (groß, mittel, winzig) auf Fahrradreifen

Auf ein Neues!

Dank mitternächtlichen (Da war es halt so angenehm kühl.) Einsatzes des hoch geschätzten, als gottgleich angesehenen Nippelspanners sind alle Sturzfolgen am geliebten Velo beseitigt. Jetzt läuft alles wieder rund.

Jetzt werde ich mir noch ein Mückenspray für die Haut besorgen. Denn das letzte dieser Sorte, das ich besaß, half auch gegen die Regenbremsen. Leider hat das aber das Southside nicht überlebt.

Außerdem beginnt heute die Tour de France. Dazu werde ich auch noch was schreiben. Später, wenn ich ein Regenbremsen-Vertreibungs-Spray habe.

Bis dann.