Apfelzeit

Apfelzeit ist super. Überall gibt es Verpflegung wenn die Kräfte schwächeln (Wortspiel!). Wobei es jetzt nicht mehr so viele Äpfel gibt. Waren wohl schon zu viele hungrige Radfahrer unterwegs. Aber zwei habe ich heut noch gefunden. Also gefunden habe ich schon mehr, verdrückt habe ich aber zwei. Okay, so wahnsinnig interessant ist das wohl nicht.

Gefunden habe ich auch so eine Kratzerei. (Naja, gefunden habe ich die schon vor ein paar Monaten, aber jetzt mal fotografiert.) Ein Skandal ist das. Man kann doch nicht einfach Felsen verunstalten. Wenn man nur mal bedenkt, wie lange die Natur gebraucht hat, um den Felsen so zu gestalten. Also falls jemand diesen Jesus (schön doof seinen Namen da einzuritzen) kennt, bitte ich um Hinweise. Der muss ja irgendwo hier in den Gegend wohnen. Die Hammelbeine gehören dem lang gezogen. Ich übernehm das, wenn ich den in die Finger bekomme. Banause, der.

Außerdem heute entdeckt: eine Silberdistel und schöne, mir bisher unbekannte Trails.

Für die Statistiker: die GPS-Aufzeichnung

Liebesbotschaften


Ach, das Jabba ist schon sehr verliebt. Ist ja ganz schön, aber Liebe macht eben auch blind. Und so sind wir gestern zum ersten Mal gestürzt. Nicht schlimm, aber trotzdem unnötig. Muss ich mir mal was einfallen lassen mit dem verliebten Ding.

Nicht blind war dafür das GPS vom iPhone, deswegen ist die Aufzeichnung diesmal sehr genau.

Entdeckertour

Heute war ein erfolgreicher Tag. Das Entdeckerduo Jabba und Danny haben viele neue Orte und Plätze entdeckt. Zuerst den Aussichtspunkt Schönberg. Auf den Bilder sieht man allerdings nicht, wie steil es dort hinunter ging. Das muss man sich dazu denken.
Auch neue Wege wurden entdeckt. Die teilweise sogar ein wenig an die Alpen erinnerten, mit Serpentinen und so. Das GPS dachte sich wohl, es macht mal mit beim Entdecken und hat uns in ganz andere Gegenden verfrachtet. Interessant dabei, dass die Gesamtkilometerzahl der Aufzeichnung trotzdem korrekt ist.
Auf einem der Wege lag ein Tier. Eine Blindschleiche. Die war so schön, das musste im Bild festgehalten werden. Das Jabba hat sich nicht ran getraut, also habe ich die Bilder geschossen. Dabei wurden keine Tiere gequält oder unnötig unter Stress gesetzt. Dafür stehe ich mit meinem Namen.
Und dann war da noch dieser eine Trail. Das glaubt uns ja eh keiner, dass wir da lang gefahren sind. Sehr steil, sehr hohe Stufen, sehr eng und das alles mitten im Wald. Und trotzdem haben wir es unverletzt überstanden. Auch wenn dies gar nicht so einfach war, besonders in dem Moment, als mich plötzlich mein Rucksack überholte.
Ausklang fand die Tour in der Abendsonne. Mit schönen Aussichten, zum Beispiel einem Heißluftballon im klaren Himmel.

Wiedervereinigung

Am Donnerstag kam mein Jabba wieder heim. Anfangs war ich etwas irritiert, weil der Karton kleiner war als jener, in dem ich das Jabba auf die Reise schickte. Nicht dass es geschrumpft wurde. Oder mir ein anderes Rad zugestellt wurde. Aber war nicht so, es war einfach nur anders verpackt. Mein Jabba war wieder da und funktioniert jetzt so gut wie neu. Wobei es ja quasi noch neu ist. Aber hat eben schon 1300 Kilometer auf dem Buckel und die Alpen überquert. Und zur Belohnung für diese Strapazen hat es einen neuen Sattel bekommen. Womit nebenbei noch mein Hintern belohnt wird. Der Sattel wurde auf Garantie getauscht, was ich sehr nett vom Roseversand finde und darum hier gern mal erwähne.

Wald mit Bäumen davor

Wald mit Bäumen davor

Heute haben wir unsere Wiedervereinigungstour veranstaltet. Größtenteils durch den Wald, wie auf dem Bild zu sehen. Wo auch sonst, wir sind ja hier in Thüringen. Und ich muss mal ganz ehrlich sein, ich liebe die Weiße Möhre ja schon, schließlich habe ich die selbst zusammengebaut. Aber das Jabba ist da schon eine Kategorie drüber. Eben das beste Fahrrad der Welt. Es fährt sich so leicht. Zum einen hält es die Spur super stabil, zum anderen ist trotz Hinterradfederung immer genug Vortrieb da. Ich hatte manchmal das Gefühl als würde uns einer festhalten und dabei leicht von hinten schieben. Klingt komisch, ist aber so. So leicht ging es zu Fahren. Ist halt wirklich das beste Bike der Welt. Vielleicht hat sich das Jabba ja auch nur so sehr gefreut, endlich mal wieder raus zu kommen. Immerhin war es mehrere Tage in einem dunklen Karton eingesperrt, wer mag sowas schon.

Nur mein Fahrradtacho muckte rum. Der hat sich so sehr gefreut wieder am Jabba sein zu können, dass ihm der Saft ausging. Blödes Ding. Ich hatte zwar das GPS wieder laufen, aber das hat auch einen Sprung drin, wie man hier sehen kann. Da wurde ich wohl weg gebeamt, was ich so aber gar nicht gemerkt habe. Sachen gibt’s.

Und natürlich habe ich auch wieder Kühe fotografiert. Bitteschön:

glotzende Kühe

glotzende Kühe

Abschiedstour

Abschiede sind nicht schön. In manchen Fällen richtig schmerzhaft. Ganz so schlimm ist es zwar nicht, aber trotzdem bin ich ein wenig traurig. Weil ich mich vom Jabba trennen muss. Zumindest für ein paar Tage. Morgen kommt es in den großen Karton und am Dienstag wird es abgeholt. Zur Generalüberholung. Sind doch ein paar Sachen, die gemacht werden müssen. Hoffentlich dauert das alles nicht so lange. Immerhin sollte das Gute danach wieder wie neu sein. Hoffe ich jedenfalls.

Also habe ich heute noch etwas Zeit mit dem Jabba verbracht. Ich muss ja auch den einzigen freien Tag gescheit nutzen. Und, es folgt ein kleiner Ausflug ins Wetter, nachdem es gestern fast schon kalt war, gab es heute wieder die Hitze, welche die letzten Tage schon herrschte. Aber es war auch Regen angesagt. Endlich mal wieder. Also haben wir uns auf die Suche nach dem Regen gemacht. Und sind dabei kreuz und quer durch die Gegend gefahren. Allerdings nicht so wild, wie die GPS-Aufzeichnungen glauben machen wollen. Da ist heut wohl einiges durcheinander geraten. Auch weil es hier keinen Berg mit über 1000 Meter Höhe gibt. Leider.

Regentropfen auf dem Sattel

Regentropfen auf dem Sattel


Jedenfalls hat es dann tatsächlich mal geregnet. Und die ersten Tropfen wurden auch von mir im Bild festgehalten. Danach regnete es kurzzeitig sogar richtig heftig, wie man auf dem zweiten Bild sehen kann. Außerdem darauf, das Reh, das wohl auch auf der Suche nach Regen war.
Regenreh

Regenreh