Energieproblematik

So, wenn ich morgen im Büro wieder gefragt werde, wo ich mich am Wochenende rumgetrieben habe, muss ich nicht wieder ewig lange überlegen, um eine Antwort zu finden. Weil ich mich nämlich hab überwachen lassen. Und so schaut das aus:

Okay, wie man unschwer erkennen kann, hat der Akku vom iPhone nicht durchgehalten. Der erste Unterbruch war die Meldung, dass der Akku nur noch zu 20 Prozent voll ist. Beim zweiten waren es nur noch 10%, dann habe ich die Aufzeichnung beendet. Schade eigentlich, aber ich hoffe mit der OS 3.0 hat sich dieses Problem dann erledigt und die Aufzeichnung läuft dann auch, wenn die Anwendung nicht im Display und im Vordergrund ist. Das frisst leider extrem viel Energie.

Gut erkennen kann man ebenfalls, wie ich anfangs auf der Suche nach neuen Wegen in die ein oder andere Sackgasse geraten bin. Und einige nicht nachvollziehbare Schleifen gefahren bin. Aber bei mir ist eben der Weg das Ziel.

Fotos habe ich auch gemacht, ein paar gibt es bei der Trackseite zu sehen. Die sind aber nicht schön, weil unbearbeitet vom iPhone. Aber ich habe noch andere. Die letzten drei entstanden alle vom selben Ort aus. Einfach deswegen, weil ich auf dieser Bank saß und mich nicht mehr bewegen konnte und wollte. Da war mein Akku nämlich auch leer.

Radtour

1. Szene

Alles noch lustig. Ich komme oben auf dem Helenenstein an und werde von diesem Vogel begrüßt:

Zur Tarnung möchte der wohl mit dem Stein verschmelzen, lange dauert das nicht mehr. Hab ihn sitzen lassen.

2. Szene

Auf der Straße vor mir sitzt plötzlich ein Vogel. Ein echter. Ich sehe ihn erst sehr spät und dreh dann wieder um. Der kann ja da nicht sitzen bleiben, sonst fährt ihn das nächste Auto platt. Der Vogel sitzt da mit geschlossenen Augen, reckt den Schnabel in die Höhe und atmet ganz schnell. Das sieht nicht gesund aus. Aber ich weiß ja von meinem Wellensittich R.I.P., dass Vögel nicht schwitzen können. Und deswegen so die Temperatur ausgleichen müssen. Der Vogel reagiert aber nicht und bleibt so sitzen. Also heb ich den hoch und will ihn neben die Straße setzen. Der krallt sich aber mit aller Kraft im Asphalt fest. Und fliegt dann doch weg, etwas kraftlos, aber immerhin. Ich hoffe es geht dir gut, kleiner Vogel.

3. Szene

Ich quäle mich diesen Berg hoch. Schotterpiste auf einer Trasse durch den Wald, damals angelegt für die Erdgasleitung. Ich bin total am Ende, die Muskeln in den Beinen verkrampfen und alles schmerzt. Oben angekommen dann folgendes Bild:

Ich weiß, gegen die Sonne fotografieren ist nicht schlau. Aber ich war so fasziniert von den einzelnen Sonnenstrahlen, das musste festgehalten werden.

4. Szene

Ich weiß nicht mehr wo ich bin, obwohl ich die Wege blind abfahren könnte. Ich bin nur noch eine Maschine. Ich trete und trete völlig monoton in die Pedale, jeder Muskel schmerzt, ich habe absolut keine Energie mehr. Von außen habe ich wohl einen leeren Blick, von inne sehe ich alles nur noch verschwommen. Ich nehme nichts mehr richtig wahr. Mein Kopf ist total leer und wenn ich doch was denke, dann nur an den Hunger. Dabei bin ich gerade mal anderthalb Stunden unterwegs. Und werde noch mehr als eine Stunde so weiter fahren, weil ich im Zustand völliger geistiger Umnachtung den direkten Weg nach Hause nicht mehr folgen kann und irgendwo falsch abbiegen werde.

Deppenalarm

Folgendes Szenario finde ich eben schon sehr lächerlich: In Wien schießt so ein dämlicher Fußballer ein Tor für eine der langweiligsten Fußballmannschaften der Welt. Und hier schießen irgendwelche Deppen Feuerwerk in die Luft deswegen, in einer Gemeinde mit 1500(!) Einwohnern. Noch lächerlicher war nur das Feuerwerk zum Anpfiff des ersten Gruppenspiels. Hoffentlich scheidet diese Mannschaft so bald wie nur möglich aus.

Dabei will ich doch nur in Ruhe das Coldplay-Konzert hören.

Herbstbild

Ich habe den letzten Eintrag mal versteckt, man weiß ja nie, wer sich die Seite hier anschaut und was sonst mit den Inhalten passiert. Als Entschädigung und Dankeschön gibt es ein noch unveröffentlichtes Herbstbild von mir.

Herbstbild

Und nicht vergessen diese Nacht die Zeit zurück zu stellen. Und morgen ist dann alles wieder normal.

Das Leben in Bildern

Impossible. Your love is something i can not remember.

Der Sommer ist vorbei. Dieser Sommer ist zum Glück vorbei. Es ist Herbst. Das ist wie Frühling, nur andersrum. Die Natur erstrahlt nochmals im schönsten Glanz, um dann langsam immer mehr zu verblassen. Jetzt muss man raus, jetzt wo all die Hitze und Dürre überstanden ist, wo es überall vor Leben wuselt, wo der Regen neue Lebenskräfte eingeflößt hat. Und es genießen, solange es noch da ist.