Osterfest

Im Morper Tal

Hoffentlich haben alle Ostern gut überstanden. Mein Magen hat heute Auferstehung gefeiert, nachdem er sich kurzfristig tot gestellt hatte. Aber letzte Woche, an Karfreitag, als der noch nicht rumgezickt hatte, hab ich mit dem Jabba zusammen die Düsseldorfer Umgebung weiter ausgespäht. Mit der Absicht ins Neandertal zu gelangen. Wo vor ein paar Tagen die Neandertaler wohnten. Wobei eigentlich fast jede Tour bisher dieses Ziel hatte. Und welches bis zum heutige nicht von mir erreicht wurde.

Trotzdem war es eine erfolgreiche Tour. Denn der Osten Düsseldorfs hielt einige Entdeckungen parat. Schönere Entdeckungen als schnöde Ostereier. Schmale Wege waren dies, anspruchsvolle Trails und richtige steile Abschnitte, bergauf wie bergab. Hatte ich so nicht erwartet. Da hatten wir viel Spaß. Leider haben die Einheimische hier die Sache mit einer vorteilhaften Wanderwegsmarkierung aber noch nicht entdeckt. In Thüringen sind alle Wege farbig und mit zahlreichen Markierungen versehen. Hier sind alle Markierungen schwarz-weiß. Vermutlich um Nachtwanderer abzuschrecken. Oder um keine farbenblinden Wanderer zu diskriminieren. Da ich aber weder farbenblind noch in der Schwarz-Weiß-Zeit hängengeblieben bin, müssen sich meine Augen erstmal an diese Form der Markierung gewöhnen. Immerhin habe ich im Buchhandel eine Landkarte erstehen können, wo einige der Wanderwege verzeichnet sind. Was nicht selbstverständlich für Landkarten der Umgebung hier ist. Diese Karte werde ich auf den nächsten Touren bei mir führen. Um dann nicht mehr im Kreis fahren zu müssen. Und um dann den Heimweg schneller finden zu können. Denn an diesem Karfreitag wurde der Heimweg, am Rhein entlang mit Gegenwind im Gesicht, zur Quälerei. Sowas muss ja nicht sein.

Düsseldorfer Stadtwald

Ein Jabba steht im Walde

Ein Hoch auf Harry, das Hoch, welches das aktuelle wunderbare Frühlingswetter verantwortet. Bei herrlichem Sonnenschein haben Jabba und ich uns heute auf die Suche nach Wald gemacht. Und nachdem wir halb Düsseldorf durchquert haben, diesen auch gefunden. Immerhin. Sogar ein paar Höhenmeter konnten wir da sammeln. Wenn auch nicht viele. Aber das Klettern haben wir noch nicht verlernt.

48 Stunden

Neuer Waschplatz

Ein Balkon mit Wasseranschluss ist echt eine feine Sache. Aber von vorn. Das vergangene Wochenende hatte exakt 48 Stunden, wie die meisten. Und zwei Stunden davon regnete es hier am Rhein von diesen. Genau die zwei Stunden, die ich mit dem Jabba unterwegs war. Völlig verdreckt wurde daraufhin der neue Waschplatz auf dem Balkon eingeweiht. Immerhin ist das Jabba demzufolge blitzblank und frisch gefettet und geölt. Und damit bereit für den vorhergesagten Frühling, der in den nächsten Tagen erwartet wird. Gute Aussichten also.

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich mit viel Freude und Stolz wieder Teil des Mainstage-Teams bin? Eine erste Rezension von mir ist dort nun auch zu finden, es handelt sich um eine Besprechung des neuen und sehr großartigen Albums von Wallis Bird. Bitte hier klicken.

Neuland

Das Jabba konnte heute zum ersten Mal die neue Umgebung erkunden. Leider war die sehnlich erwartete Sonne noch immer nicht am Himmel zu sehen, aber zumindest war es trocken. Und auch wenn wir keinen einzigen Anstieg ausfindig machen konnten, war die Tour doch sehr fordernd. Und abwechslungsreich. Spaß auf den Waldwegen, langgezogene Passagen zwischen Feldern, Gegenwind auf dem Rheindamm und Slalomfahrer in der Großstadt, alles komprimiert auf zwei Stunden Fahrzeit. Das war ein guter Beginn in die neue Saison.

Retrospektive

Abschiedstour

Es wird Zeit die letzten Wochen aufzuarbeiten. Es ist ja nicht so, dass nichts passieren würde. Nur fehlt mir die Zeit und Ruhe, um hier auch mal wieder etwas zu verkünden. Deswegen hier ein kurzer Rückblick.

Genau eine Woche ist es her, dass ich in der Heimat war (Home is where your Jabba is.). Und mit dem Jabba die wahrscheinlich letzte Tour des Jahres 2011 gemacht habe. Schön war es. Denn der November war wettermäßig ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Leider hat aber alles ein Ende. Die Tour, der November und bald auch das Jahr. Ist aber nicht schlimm, denn jedes Ende ist auch ein Anfang.

Zwei Wochen weiter zurück liegt ein anderes Ereignis, an das ich erinnern möchte. Denn da war ich endlich wieder auf einem Konzert. Erst das dritte im Jahr 2011. Nächstes Jahr werden es sicher wieder mehr. Und deswegen und überhaupt habe ich ein paar Worte über dieses Konzert von Death Cab for Cutie im E-Werk (Köln) geschrieben, welche man hier sehr gern nachlesen kann.