Retrospektive

Abschiedstour

Es wird Zeit die letzten Wochen aufzuarbeiten. Es ist ja nicht so, dass nichts passieren würde. Nur fehlt mir die Zeit und Ruhe, um hier auch mal wieder etwas zu verkünden. Deswegen hier ein kurzer Rückblick.

Genau eine Woche ist es her, dass ich in der Heimat war (Home is where your Jabba is.). Und mit dem Jabba die wahrscheinlich letzte Tour des Jahres 2011 gemacht habe. Schön war es. Denn der November war wettermäßig ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Leider hat aber alles ein Ende. Die Tour, der November und bald auch das Jahr. Ist aber nicht schlimm, denn jedes Ende ist auch ein Anfang.

Zwei Wochen weiter zurück liegt ein anderes Ereignis, an das ich erinnern möchte. Denn da war ich endlich wieder auf einem Konzert. Erst das dritte im Jahr 2011. Nächstes Jahr werden es sicher wieder mehr. Und deswegen und überhaupt habe ich ein paar Worte über dieses Konzert von Death Cab for Cutie im E-Werk (Köln) geschrieben, welche man hier sehr gern nachlesen kann.

Herbstausflug

So wirklich clever hat die Natur das mit dem Sonnenstand nicht geregelt. Momentan steht die Sonne recht tief, was ein herrliches Licht ergibt. Welches zum Fotografieren einlädt. Gleichzeitig bedeutet der niedrige Stand der Sonne aber auch wenig Zeit, um das Tageslicht nutzen zu können. Deswegen muss man immer genau abwägen, wie viele Fotopausen man während einer Tour macht. um nicht in die kalte Nacht zu geraten. Heute hat aber alles perfekt geklappt und ich habe ein paar Bilder von draußen mitgebracht.

Teich im Wald (auch Bio-Topp genannt)


Jabba am Teich


Thüringer Land in der Abendsonne


Leuchtende Bäume

Nachtfrost

Erfrorene Pfütze

Der Winter scheint nicht mehr weit zu sein. Als ich das letzte Mal hier mit dem Jabba durch die Gegend gedüst bin, hatte es noch über 20°C. Heute sind wir durch erste eisige Stellen gefahren. Hier sind die Nächte aber auch deutlich kälter als am Rhein. Und die Morgenstunden nebliger. Und die Landschaft hügeliger. Letzteres macht die beiden vorher genannten Nachteile locker wieder wett.

Für morgen habe ich mir übrigens vorgenommen, mal wieder beim Porzellinerlauf teilzunehmen. Sprich früh aufzustehen und mit anderen Verrückten in frostiger Luft 13 Kilometer durch den Wald zu rennen. Ich habe mir bereits eine Taktik zurecht gelegt, nämlich die gleiche wie bei der letzten Teilnahme. Nachlesen kann man diese hier.

Zielerreichung

Vierstellige Höhenmeter (untere Zahl)

Letzte Woche Sonntag hatte ich mir vorgenommen, eine Tour mit mindestens 1000 Höhenmetern zu absolvieren. Was mir gelang, auch wenn ich dazu ordentlich Kraft investieren musste. Heute hatte ich mir vorgenommen, einfach nur Spaß mit dem Jabba zu haben. Da mich ein Formtief heimsuchte. Umso erstaunter war ich, als der Tacho wieder 1000 Höhenmeter anzeigte. Erstaunt über meine Leistung. Und weil ich die Höhenmeter in weniger als 51 Kilometer Strecke absolviert hatte. Deswegen musste ich diesen Moment auch sofort im Bild festhalten.

Und das alles nur, weil ich aus der Wohnung flüchtete, als “de Randfichten” (die mit dem Holzmichel, mehr sag ich nicht) anfingen die Stadt zu beschallen. Nur die Leuchtenburg blieb standhaft und tront weiterhin über dem Saaletal.

Leuchtenburg im Oktoberhimmel

Hetzjagd

Sonnenuntergang

Eigentlich wollte ich gestern zum Abschluss meiner Urlaubswoche eine gemütliche Tour mit dem Jabba machen. Genau genommen hatten wir uns den nördlichen Teil der Schiller-Staffellauf-Strecke vorgenommen. Den südlichen Teil hatten wir im April befahren.

Allerdings gab es ein kleines Zeitproblem. Da die Tage ja immer kürzer werden und man besser vor Einbruch der Dunkelheit daheim ist, blieb nicht viel Zeit für Pausen oder Erholungsphasen. Stattdessen wurde Tempo gemacht. So gut das eben möglich ist, wenn man eine völlig unbekannte Strecke befährt. Ich bin einfach nur den Markierungen gefolgt, was einmal dazu führte, dass ich plötzlich auf einem Golfplatz stand. Und da kommt man nicht so schnell raus.

Irgendwie habe ich es doch geschafft, die gut fünf restlichen Sonnenstunden des Tages zu nutzen und die 88 Kilometer zurückzulegen. Und es blieb noch Zeit, ein Bild vom Sonnenuntergang zu machen, wie man oben sehen kann.

Bilder habe ich nämlich nur ganz zu Beginn der Tour und eben am Ende gemacht. Wobei ich am Ende so fertig war, dass ich nicht mehr wusste, wo ich fünf Stunden vorher war. Beim Sichten der Bilder fiel es mir aber wieder ein, ich hatte die Wuschelkühe besucht.

Wuschelkuh im Bach