Verschlafen

So, ich habe die KulturArena verschlafen. Leider. Aber heute waren es auch 600 Briefe. Ach, ein Scheißdreck ist das. Das geht die ganze Woche schon so, irgendwann müssen das doch mal weniger werden.

Dafür habe ich meine letzten Gehirnwindungen ausgequetscht und einen Konzertbericht geschrieben. Weil gestern waren ja The Notwist in Jena. Kann man bei der Mainstage nachlesen.

Der Jammerlappen geht jetzt ins Bett. Gute Nacht.

Die Erholungsphase ist die wichtigste Phase.

Die erste Reihe bei Get Well Soon.

Die erste Reihe bei Get Well Soon.

Foto: Nancy Droese für kulturarena.de

Ich mag die KulturArena ja schon sehr. Schade eigentlich, dass ich in den letzten Jahren so selten da war. Das Publikum ist eben schon besonderes. Und man kann ja nicht immer auf Rockkonzerte gehen, das wird auch mal langweilig, egal wie sehr man die Band mag.

Jedenfalls gibt es einen neuen Konzertbericht von mir bei der Mainstage. Von Wallis Bird und Get Well Soon am Freitag. Bitte mal anschauen. Ganz fertig ist der zwar leider noch nicht, aber ich habe ihn trotzdem schon mal online gestellt. Mir fällt nämlich nicht mehr ein, wie das großartige, neue Lied von Wallis hieß. Das Liebeslied an das Leben. Wenn mir das wieder einfällt, bzw. wenn es mir jemand verrät, trage ich das noch nach.

Außerdem gibt es hier eine neue Umfrage. Weil das mit dem Walking ist halt schon ziemlicher Quark, das weiß ich auch. Und außerdem ist Olympia ja auch viel aktueller und wichtiger. Glaubt man jedenfalls, wenn man sich die Medien anschaut. Dafür scheinen andere Sachen weniger wichtig zu sein. Da wird gerade drüber gestritten, wer beim Krieg in Georgien gut und wer böse ist. Ist natürlich auch alles nicht so ganz einfach, man scheint schnell mal zu vergessen, dass die jetzigen militärischen Handlungen von Saakaschwili ausgingen. Dem Staatsoberhaupt Georgiens, der jetzt den Westen, vor allem die USA, um Hilfe bittet. Aber der Teufel regiert ja in Russland, wie wir alle in den letzten Jahren gelernt haben. Nur geht bei all der sinnlosen Diskussion unter, dass dort tausende Menschen sterben, und zwar nicht nur Soldaten.

Einen schönen Sonntag noch.

Osteuropäischer Fußball

Heute war ich zum Fußball. Okay, stimmt natürlich nicht. Aber im Stadion war ich. Allerdings ist die Zeit so eine gute halbe Stunde vor Anpfiff des Spiels recht ungünstig für die Postzustellung. Aber sowas schreckt mich natürlich nicht ab. Also bin ich mit meiner orangen Dienstkleidung durch das Meer blauer Menschen gedüst. Also viele waren blau, sprich betrunken, aber die meisten hatten halt blaue Trikots an. Ich wusste nicht, gegen wen Carl Zeiss spielen würde, hoffte aber, dass man mein Shirt nicht mit den Farben der gegnerischen Mannschaft verwechseln könnte. Aber gibt ja keine Mannschaft mit orange in den Vereinsfarben. Glaube ich. Hoffe ich.

Als ich dann daheim war, sah ich das Spiel im Fernsehen. Wurde das doch live übertragen. Erstaunlich. Und Jena spielte gegen Aue. Die sind lila. Spielten aber in orangen Trikots.

Vorhin dann Disko Partizani. Sehr wild war das. Schade dass ich körperlich zu fertig war, um richtig mitmachen zu können. Ich schreib dann auch bald was dazu. Aber eines ist klar, dieses Funk-Zeugs und das Gedöns aus Lateinamerika… alles viel zu überbewertet. Die Osteuropäer haben da so viel mehr zu bieten. Nicht nur die schönen, unendlich traurigen Folklorelieder. Sondern auch wunderbare Tanzmusik. Zu der man auch tanzen kann, ohne sich die Beine verbiegen zu müssen. Mit Rhythmen, die man irgendwie im Blut hat. Also zurück zu den Wurzeln. Zumindest wenn die irgendwo im Osten liegen. Wie bei mir. Das Saxophon stört aber selbst bei solcher Musik, ich glaube ich hasse es wirklich.

Disko, Disko, Partizani!

Liebe Musikfreunde,

Die KulturArena-Bühne

Die KulturArena-Bühne

Für alle, die mit dem ganzen Radsportzeugs wenig bis gar nichts anfangen können, und auch für diejenigen, die neben dem Radsport auch eine Affinität zur Musik besitzen, gibt es jetzt was. Nämlich einen neuen Konzertbericht von mir, den man hier lesen kann. Desweiteren möchte ich euch dieses Album ans Herz legen. Zumindest denen, die einen überdurchschnittlich guten Musikgeschmack ihr Eigen nennen dürfen.

Heut abend steht zuerst kubanische Musik mit viel Karibik-Flair auf dem Programm, danach geht es mit PeterLicht aufs Sonnendeck. Hoffentlich spielt das Wetter mit.

Grüße!