
Stars - The Five Ghosts
Ich bin ja froh, dass niemand erwartet, dass ich etwas über das neue Stars-Album schreibe. Die Sonja hat es versucht und zumindest mit dem ersten Satz gehe ich völlig konform. Auch sonst habe ich wenig treffendes gefunden. Die beste Rezension ist meiner Ansicht nach bei SpiegelOnline zu finden. Bei einem sogenannten Internet-Musikmagazin fand ich noch eine nichts sagende. Und obendrein Kommentare im zugehörigen Forum von Hörer, die Musik in eine Kategorie “lahm” stecken können. Ich denke da muss man kein Wort mehr dazu verlieren.
Aber ich kann berichten, wie es mir mit dem Album ergeht. Am 21. erschien es und ich muss gestehen, nach den ersten Hördurchgängen war ich wenig überzeugt. Ich fand es schön, aber nicht groß. Und dann hatte ich plötzlich den ganzen Tag Melodien im Kopf. Wunderbare Melodien. Die ich anfangs nicht mal einzelnen Songs zuordnen konnte. Bis ich sie alle beim Hören wieder einsortiert habe. Und so fand ich den Zugang zum Album. Und ich schwöre, es sind so schöne Lieder darauf, die man mit dem Herzen hören muss. Auch wenn die Musik sich geändert hat. Weiterentwickelt ist hier aber das richtige Wort. Aber darüber sollen andere philosophieren. Ich will die Musik spüren.
Dazu passt auch, dass ich endlich ein paar Worte übers Hecker-Konzert in Gotha verfassen konnte. Nachlesen kann man diese hier. Und als Zugabe gibt es auch noch ein Video. Bitteschön.
Und ganz nebenbei, heute ist Siebenschläfer-Tag. Ergo gibt es jetzt sieben Wochen Hitze. Die Eisverkäufer wird’s freuen.
Da ist dieses neue Album von der Heidi Happy. Ohne Zweifel ein sehr gutes Werk, mit außergewöhnlicher Instrumentierung. Mit einer feinen Spannung zwischen der leichten, luftigen Musik (trotz Orchesterarrangierung) und den teilweise schweren, persönlichen Texten. Dazu ist noch alles aus einem Guss, wie ein großes Ganzes. Und ich würde so gern bei der Mainstage was dazu schreiben. Sogar drei Exemplare könnte ich da dank dem lieben Gregi von der Plattenfirma verlosen.