… oder der Anfang, je nachdem. Jedenfalls hat dieses Thema in der letzten Zeit starke Präsenz in den Medien erreicht. Es geht natürlich um den neuen Teilchenbeschleuniger LHC in Genf. Lustig ist ja, dass diese Aufmerksamkeit nur entstand, weil so ein Spinner meinte, sich wichtig tun zu müssen. Man muss es so krass ausdrücken. Von wegen kleinen schwarzen Löchern und so. Diese Vorgänge, die in dem Teilchenbeschleuniger konstruiert werden sollen, passieren ständig um uns herum. Das muss man sich mal klar machen. Und davon geht die Welt auch nicht unter. Nur konnte man die bisher eben nicht untersuchen. Deswegen diese Apparatur.
Eine Frage, die man sich aber wirklich stellen kann, ist die nach dem Aufwand-Nutzen-Verhältnis. Klar, das ist immer in der Wissenschaft so. Es werden beispielsweise Unmengen Geld in Waffen gesteckt, aber für die Grundlagenforschung fehlt es. Nur sind die Vorgänge in so einem Teilchenbeschleuniger so abstrakt, dass niemand wirklich sagen kann, welchen Nutzen das Ganze am Ende hat. Es werden Theorien bestätigt oder widerlegt, aber was man in der Praxis damit anfangen kann, weiß im Grunde keiner der Forscher. Deswegen ist bei so einem Projekt immer eine ganze Menge Hoffnung dabei, dass die eingesetzte Geldmenge nicht auch wie vielleicht so manches Teilchen einfach verpufft. Aber eben, man weiß es vorher nicht. Und es gibt unnötigere Dinge auf dieser Welt, wofür man das Geld einsetzen könnte. Beispielsweise für lächerliche Schlagzeilen über ein Ende der Welt.
Falls ich mit all dem falsch liege und die Welt doch noch untergeht, kann das hier eh keiner mehr lesen. Deswegen ist das Risiko für mich praktisch null.