Naumburg-Berlin-Jena

Bis auf das Sonnenuntergangsbild sind alle unter Verwendung der neuen HDR-Funktion des iPhones entstanden. Und fürs erste Rumprobieren finde ich diese Möglichkeit sehr gut. Mal schauen was man noch damit anstellen kann.

Ohne iPhone würde ich mich auch nie nach Berlin trauen. Aber mit ist super. Man weiß wann und wohin die U- und S-Bahnen fahren, verlaufen kann man sich auch nicht und sogar Rivella-Verkaufsstellen sind einem bekannt. Wobei letzteres nicht so perfekt wie gewünscht funktionierte. Erster Versuch, ein Getränkeshop im Samariterviertel, war ein Reinfall. Dort kannte man kein Rivella. Nächster Versuch war ein Supermarkt Nähe Alexanderplatz, der befand sich aber gerade im Umbau. Beim frisch geretteten Kaufhof gab es dann welches. Aber zu solchen Wucherpreisen, dass die wegen mir schnell pleite gehen können. Kaufhof braucht kein moderner Mensch, finde ich. Und dann zeigte der Rivella-Finder noch eine Chuechliwirtschaft an. Leider auch falsch, da befindet sich mittlerweile eine hippe Suppenküche. Deswegen werde ich die Fehler jetzt auch melden, nur meckern hilft ja niemandem.

Knapp daneben

Ich habe bei einem Gewinnspiel von Rivella mitgemacht. Zu gewinnen gab es eine Skireise. Heute kam per Mail die Nachricht, dass ein Danny B. gewonnen hat. Allerdings einer aus W. in Bayern. Schade. Muss ich mir doch selber mal einen Skikurs organisieren. Kann ja nicht angehen dass ich gar nicht Ski fahren kann.

Bundesrepublikgeburtstag

Ich schweifte soeben in der Vergangenheit. Nicht in DDR-Zeiten oder so, sondern im Archiv der Seite hier. Um mal zu schauen was an den vergangenen 3. Oktobern von mir geschrieben wurde. Und weil ich letztes Jahr schon dies hier schrieb, kommt heute auch nicht mehr von mir zu diesem Thema. Lustig allerdings, dass ich Anfang Oktober 2006 Rivella erwähnte. Also das leckere Zeug, wovon ich vor ein paar Tagen endlich wieder Nachschub erhielt. So wiederholt sich manches im Leben, aber zum Glück nicht alles.

Leuchtenburg

Leuchtenburg

Ich war heut wieder mit dem Jabba unterwegs. Man muss ja nun jeden Sonnenstrahl ausnutzen. Nur der blöde Fahrradtacho hatte was dagegen, dem war es wohl zu kalt. Der zeigte einfach nur noch 12°C an, obwohl es wärmer war. Und der Höhenmeter streikte auch. Aber richtig, nicht so wie bei der Transalp, als er aus lauter Euphorie viel zu viele Höhenmeter zählte. Heut machte der einfach gar nichts. Das faule Ding. In solchen Momenten denke ich immer: Ach, wenn doch nur alles so perfekt wie das Jabba wäre.

Weltverbesserung

Es gibt viele Dinge auf dieser Welt, die ich nicht verstehe. Sehr viele. Eine Sache aus dieser Kategorie ist, weshalb so viele Radfahrer nicht kapieren, dass sie gefälligst die rechte Seite einer Straße bzw. eines Weges zu benutzen haben. Rechtsfahrgebot hieß das offiziell in der Fahrschule. Und das gilt eben nicht nur für Auto-, sondern auch für Radfahrer. Und trotzdem gibt es sie haufenweise, die radelnden Geisterfahrer. Dabei spielt Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Alkoholkonsum keine Rolle. Selbst Mütter mit ihren Kindern schaffen es nicht, die richtige Straßenseite zu benutzen. Ich versteh’s einfach nicht. Heut hätte mich beinahe eine Rentnerin über den Haufen gefahren und es war nicht das erste Mal, dass es zu so einem Zwischenfall kam.

Hier in Jena ist es leider so, dass Radwege absolute Mangelware sind. Überhaupt ist das Radfahren hier sehr unbequem und teilweise echt gefährlich. Und wenn mal Radwege gebaut wurden, dann die absolut unsinnigste Variante. Also dass Radweg und Gehweg zusammen gelegt werden. Was eben wirklich die dämlichste Lösung ist. Das sollte eigentlich auch schon bis zu den verantwortlichen Stadtplanern und Politikern durchgedrungen sein. Denn erstens schaffen solche Radwege nur unnötige Berührungspunkte zwischen Radfahrern und Fußgängern. Auch wenn die beiden Bereiche farblich abgetrennt sind, schaffen es die Fußgänger doch immer wieder, den Radweg zu blockieren. Egal wie breit der gesamte Weg ist. Und zweitens werden Radfahrer auf solchen, von der eigentlichen Fahrbahn abgetrennten Wegen schnell von den Autofahrern übersehen. Da muss noch nicht mal Absicht dahinter stecken. Deswegen sind extra Fahrstreifen für Radfahrer die beste Lösung. So wie es sie beispielweise in der Schweiz überall gibt. Und in Jena wäre an vielen Stellen sogar mehr als genügend Platz für sowas. Aber es passiert nichts. Keiner scheint auf die Idee zu kommen, solche Fahrstreifen einrichten zu lassen. Obwohl der Radfahreranteil am Verkehrsaufkommen hier recht hoch ist und immer weiter steigt. Dafür werden dann lieber mal Gehwege für Radfahrer freigegeben. Wie am Löbdergraben. Wer auf die Idee gekommen ist, gehört auf ein Fahrrad gesetzt und dazu gezwungen, den ganzen Tag diesen Weg auf und ab zu fahren. Bis demjenigen klar wird, dass dort Gefahrenpotential geschaffen wurde, das eher an einen Schildbürgerstreich erinnert. Ja, und dann sind da eben noch die Radwege, auf denen einem immer Geisterfahrer entgegen kommen. Was denken sich die Menschen eigentlich dabei? Denken die überhaupt?

Noch was anderes:

1. Hurra: I love the weakis so much. Heute auf dem Weg zur Arbeit “one great city!” im Ohr. Und genau an der Stelle, wo ich über die doofen Straßenbahnschienen fahren muss und immer ordentlich durchgeschüttelt werde, kam die Textzeile: “I hate Winnipeg.”

2. Hurra: Rivella-Nachschub wurde bestellt, endlich!

Tour de Brennnessel

Ausblick

Ich empfehle diesen Artikel nur zu lesen, wenn man entweder etwas technisches über mein Fahrrad, besser gesagt dessen neue Reifen erfahren möchte (1. Teil). Oder aber, wenn man Interesse an einem Erfahrungsbericht (im wahrsten Sinne des Wortes) aus dem Urwald in Thüringen hat (2. Teil). Oder wenn man nackte Danny-Beine sehen möchte. Aber Obacht, das ist nichts für zarte Gemüter! Weiterlesen

EM-Vorboten

Ganz ehrlich, die bevorstehende Fußball-EM ist mir ja bis jetzt noch absolut schnurz. Extrem schnurz. Wenn das so bleibt, werde ich mir kein einziges Spiel anschauen. Nun, meine Lieblingsmannschaft ist ja auch Weltmeister, was interessiert da eine Europameisterschaft.

Aber trotzdem gibt es schon gewisse Dinge, die ein wenig Vorfreude entstehen lassen. Diese haben allerdings nichts mit Fußball zu tun. Sondern mit Konsum.

  • Es gibt für wenig Geld lustige und auch praktische Dinge, die mit einem Schweizer Kreuz versehen sind. Siehe Bild, das ist meine neue Jacke.
  • Es gibt Toblerone im ViererFünferpack, ein Riegel gratis (gab es zu Weihnachten auch schon, aber egal.).
  • Im TV läuft Rivella-Werbung, was hoffentlich dazu führen wird, dass dieses wunderbare Getränk früher oder später auch hier erhältlich sein wird. Oh, ich vermisse es soooo sehr. Also falls mir jemand eine Flasche (oder mehr) schicken möchte…

Was hoffentlich noch kommt:

  • Schweizer Käse im Supermarkt. Aber die reifen, deftigen Sorten, nicht sowas, was nach nichts schmeckt.
  • Hab ich schon erwähnt, dass Rivella überall erhältlich sein sollte?
  • Verkauf von Käsefondue, damit man sich einen Wintervorrat anlegen kann.
  • Tschutti Bildlis statt Panininis.
  • Tirolerhüte (Österreich ist ja auch Gastgeber) für alle.

England wird übrigens nicht Europameister.