Habe ich schon mal erwähnt, dass Bern die wunderbarste Hauptstadt der Welt ist? Wenn nicht, dann ist das hiermit nachgeholt.
Die Tage in Bern waren wirklich schön und haben mir richtig gut getan. Nicht nur, aber auch weil dort so liebe Menschen sind. Und auch, weil ich mich dort so wohl fühle. Und so habe ich wieder meine Vorräte an Gelassenheit auftanken können. Neue Eindrücke wurden auch gewonnen. Nicht nur in musikalischer Hinsicht. Wir konnten ja nicht nur Lunik live erleben, sondern auch Minor Majority. Die Konzertberichte zu diesen Veranstaltungen findet man wie immer hier.
Einige von den nicht musikalischen Eindrücken kann man auf den Bildern sehen. Die größte Attraktion in Bern sind derzeit wahrscheinlich die kleinen Bären. Der frische Nachwuchs der beiden Bären im neuen Bärengraben zog am Samstag die halbe Stadt an. Und überall wo man hinschaute, hatte die Menschen ein Glänzen in den Augen. Schön wenn Tiere so viel Freude geben können. Selbst wenn diese eingesperrt sind und man sie nur aus der Distanz sieht.
An dem Samstag, als die Bilder entstanden, konnte man auch erleben wie lebendig die Stadt ist. Es gibt Plätze, wo man sich trifft. Wir waren beispielsweise im Rosengarten, der sehr gut besucht war. Jede Stadt sollte so einen Rosengarten haben. Einen wie in Bern, nicht einen wie hier in Kahla.
Gestern also das erste EM-Aus des Turniers. Leider für eine der sympathischsten Mannschaften. Da war einfach eine Menge Pech dabei und irgendwie hat man sich mit der überdurchschnittlich gut funktionierenden Drainage sogar selbst geschlagen. Denn je mehr Wasser auf dem Rasen war, desto weiter war das Kräfteverhältnis in Richtung Schweiz verschoben. Aber eben, man hat bis jetzt zwei wirklich gute Spiele abgeliefert und kann sich darin, im Gegensatz zu anderen Mannschaften (Ciao Italia) keine Vorwürfe machen.