Die Verabschiedung des Sommers

the last sunset


Mit diesem Sonnenuntergang hat sich der Sommer hier verabschiedet. Am Donnerstag war das. Gefühlt schon wieder eine Ewigkeit her. Glücklicherweise hatte ich diesmal Gelegenheit, um mich gebührend von dieser Jahreszeit zu verabschieden. Nicht durch irgendein Fest. Von denen es momentan überall welche gibt, eben, zumindest ursprünglich, zu jenem Zweck. Nein, ich war nur acht Tage hintereinander mit dem Jabba unterwegs. Und am Donnerstag haben wir uns, schon etwas gezeichnet von den Anstrengungen der Tage zuvor, in die Sonne gelegt. Und ich habe die Wärme der Sonnenstrahlen genossen, wahrscheinlich zum letzten Mal in diesem Jahr. Mach’s gut Sommer, alter Freund. Bis zum nächsten Mal.

Verschnaufpause

Seasonal Affective Disorder

Eintönigkeit


Die meiste Zeit sieht draußen alles gleich aus. Im gleichen Farbton. Langsam wird das echt öde, liebe Natur.

Sonnenlicht


So freut man sich über jede Art von Abwechslung, sogar über ein paar Sonnenstrahlen an der Zimmerwand. Dazu kommt noch, dass der erste Monat des Jahres Zwanzigzehn vorbei ist und ich noch keinen einzigen Meter Radfahren konnte. Ich weiß gar nicht, ob es sowas schon mal gab. Einen komplett radfahrfreien Monat. Schlimme Sache. Auch weil mir meine Gelassenheit dadurch langsam verloren geht.

Die alten winterkalten Gedanken verfliegen wie Rauch im lauen Wind.
Wenn wir in den Wiesen liegen und etwas Neues beginnt.

Immerhin ist es durch den neuen Schnee nicht mehr ganz so rutschig wie letzte Woche. Allerdings findet man unter dem Schnee fast überall eine dicke Eisschicht. Leider kein Untergrund zum drauf Radfahren.

Einen gute Seite hat das Ganze aber trotzdem. Ich freunde mich mit dem Auto immer mehr an. Letztens habe ich sogar von ihm geträumt, aber das war eine andere Geschichte. Und trotzdem freue ich mich schon darauf, wenn die Kilometer, die momentan auf der Anzeige durchrasen und nur Sprit- und damit Geldverbrauch bedeuten, dann auf dem Fahrradtacho erscheinen.

Übrigens, da wo laut Google der Kuhberg liegen soll, ist gar kein Berg. Das kann ich nun mit Bestimmtheit sagen, denn wir waren heute dort.

Radfahrerbräune

Die habe ich seit heute wieder. Ansatzweise, aber doch gut erkennbar. War ja auch tolles Wetter. Und wenn man dann eine Stunde oder so im Gras sitzt und wartet, dass man abgeholt wird weil das Fahrrad kaputt ist, dann wird man eben auch braun. Von der Sonne, nicht vom Gras.

Hatte das eigentlich vor mir schon jemals jemand, dass ein Fahrradschlauch auf der halben Länge komplett aufplatzt? Ihr glaubt gar nicht wie schnell die Luft aus so einem Schlauch entweichen kann. Aber hallo!

So sah das heut übrigens aus: