Tief gesunken

Einer der jungen, hochgejubelten, weil als dopingfrei vermuteten T-Mobile-Fahrer, der diesen Sommer des Dopings überführt wurde, hat jetzt im Spiegel “ausgepackt”. Auch wenn in der Meldung auf Spiegel-Online nicht wirklich viel steht, ein Punkt wird trotzdem klar angesprochen. So ging der Impuls zum Doping von diesem Fahrer aus. Dem selben Fahrer, der jetzt die Kronzeugenregelung beansprucht, um so schnell wie möglich wieder Rennen fahren zu können. Da kommt mir die Galle hoch. Bitte Herr Sinkewitz, suchen Sie sich doch einen anderen Job, in dem Sie mit Ihrer dumm-dreisten Art erfolgreich sein können. Möglichkeiten gibt es da viele. Aber bleiben Sie dem Radsport fern! Man kann nur hoffen dass die Radsportfans und auch Fahrerkollegen eine entsprechende Antwort auf so ein Verhalten finden.

Radsport nur noch für wahre Fans

Eigentlich kann man nicht groß was dazu sagen. Die deutschen Massenmedien machen sich ohne Ausnahme lächerlich. Allen voran natürlich ARD und ZDF mit ihrem Ausstieg aus der Berichterstattung. Gerade die Sender, die jahrelang vom Dopingsystem profitiert haben. Und auch alle Journalisten, die die Tour de France und den Radsport jetzt für tot erklären möchten, sind ebenso lächerlich. Das Einzige was der Fall Sinkewitz zeigt, ist, dass das Kontrollsystem im Radsport funktioniert. Sicher nicht lückenlos, aber doch viel besser als in anderen Sportarten, über die gern berichtet wird, mit denen gut Geld verdient wird.