Entzugserscheinungen

Das Wetter momentan ist fast optimal zum Radfahren. Leider macht mein Körper aber nicht mit. Nur für eine Sportwanderung hat es heute gereicht. Und selbst die war schon anstrengend wie eine Pilgerreise. Aus Frust und auch Neugierde habe ich die aufgezeichnet. So schaut das aus:

Wie man erkennen kann sind wir dort angekommen, wo wir gestartet sind.

Rund um den Kuhberg

Der Kuhberg liegt angeblich quasi direkt hinter dem Haus. Zumindest in der Nähe. Ich habe bisher noch nie davon gehört, aber in Google Earth ist der eben drin. Ich kannte immer nur den Kamelberg. Wobei ich mir nie merken kann, wo dieser liegt. Jedenfalls bin ich heute um den Kuhberg gefahren. Wie man in der Aufzeichnung sehen kann. Gestern war ich auf der anderen Seite unterwegs, wie man in der gestrigen Aufzeichnung sehen kann. Aber dies nur nebenbei.

Und wo ich nun schon mal da war… obwohl, das stimmt jetzt so nicht, weil mir war ja nicht klar, dass ich um den Kuhberg fahre. Jedenfalls habe ich die letzten Sonnenstrahlen und Stunden ohne Regen genutzt, um das Jabba auszuführen. Gestern durch den Herbstwald. Mit frisch geschlagenem Holz, Jägern, die tote Wilschweine verluden, und Zugvögeln, die lärmend Richtung Norden (???) flogen.

Und heute waren wir bei den Wuschelkühen. Wie man auf den Bildern sehen kann. Uns verabschieden von diesen Tieren, bevor der lange Winter kommt.

Pilze suchen

Die Pilze sprießen ja momentan wie Pilze aus dem Boden. Das mal so zur Einleitung. Bitte im Hinterkopf behalten.

Wenn ich mit dem Jabba unterwegs bin, passiert sehr oft folgendes. Im Wald sehe ich einen Weg, den ich noch nicht kenne. Meist schön breit, mit zwei Fahrspuren und nicht beschildert. Von diesen Wegen gibt es recht viele hier. Und dann folge ich diesem Weg. In den allerallermeisten Fällen verliert sich dieser dann aber. Entweder führt die Fahrstraße nur zu einem Holzdepot oder zu einem Hochstand. Danach wird der Weg schmaler, verwuchert und endet meist kurze Zeit später. Entweder drehe ich dann um oder versuche es weiter. Dadurch entsteht dann immer dieses Kreuz und Quer, wenn man sich so eine Tour von oben anschaut. Und so passiert es sehr oft, dass ich mit dem Jabba durchs Unterholz pirsche. Dem großartigen Jabba macht das nichts aus, das kann fast überall fahren. Nur ich zerkratze mir den Körper. Und früher oder später sind wir dann auf Wildwegen unterwegs. Also den WegenPfaden, die sonst nur Wildtiere benutzen und wo kein Mensch unterwegs ist. Zum Glück sind uns da noch keine Tiere begegnet. Und so kommt man eben auch in Gebiete, wo so gut wie nie ein Mensch unterwegs ist. Echte Natur also. Und heute standen da Pilze. Zum Teil riesig. Denn der Pilz auf dem letzten Bild (leider unscharf, manchmal ist meine Kamera doof) war mindestens 30 Zentimeter hoch. Sehr beeindruckend. Und zehn Meter weiter stand noch einmal so ein Exemplar. Was dies aber für Pilze auf den Bildern sind, weiß ich nicht. Da kenn ich mich nicht aus. Vielleicht kann jemand dies aufklären.

Und auch wenn morgen super Wetter wird, bitte wählen gehen. Und damit Schwarz-Gelb verhindern. Danke.

Apfelzeit

Apfelzeit ist super. Überall gibt es Verpflegung wenn die Kräfte schwächeln (Wortspiel!). Wobei es jetzt nicht mehr so viele Äpfel gibt. Waren wohl schon zu viele hungrige Radfahrer unterwegs. Aber zwei habe ich heut noch gefunden. Also gefunden habe ich schon mehr, verdrückt habe ich aber zwei. Okay, so wahnsinnig interessant ist das wohl nicht.

Gefunden habe ich auch so eine Kratzerei. (Naja, gefunden habe ich die schon vor ein paar Monaten, aber jetzt mal fotografiert.) Ein Skandal ist das. Man kann doch nicht einfach Felsen verunstalten. Wenn man nur mal bedenkt, wie lange die Natur gebraucht hat, um den Felsen so zu gestalten. Also falls jemand diesen Jesus (schön doof seinen Namen da einzuritzen) kennt, bitte ich um Hinweise. Der muss ja irgendwo hier in den Gegend wohnen. Die Hammelbeine gehören dem lang gezogen. Ich übernehm das, wenn ich den in die Finger bekomme. Banause, der.

Außerdem heute entdeckt: eine Silberdistel und schöne, mir bisher unbekannte Trails.

Für die Statistiker: die GPS-Aufzeichnung

Liebesbotschaften


Ach, das Jabba ist schon sehr verliebt. Ist ja ganz schön, aber Liebe macht eben auch blind. Und so sind wir gestern zum ersten Mal gestürzt. Nicht schlimm, aber trotzdem unnötig. Muss ich mir mal was einfallen lassen mit dem verliebten Ding.

Nicht blind war dafür das GPS vom iPhone, deswegen ist die Aufzeichnung diesmal sehr genau.