Wo isser denn?

Ich muss eingestehen, hier passiert in letzter Zeit nicht viel. Zumindest wirkt es nach außen so. Das tut mir leid. Und trotzdem gebe ich mein Bestes. Gestern zum Beispiel habe ich ein WM-Tippspiel gebastelt. Weil so etwas ganz lustig wäre, dachte ich. Sah auch sehr schön aus. Hat nur nicht so funktioniert, wie ich es wollte. Und so musste ich es wieder löschen.

Und der Bericht zum Maximilian Hecker-Konzert steht auch noch aus. Abgesehen davon, dass ich noch auf die Bilder dazu warte. Angefangen habe ich mit dem Bericht schon. Die Überschrift “Maximilian Hecker – Selbstzerfleischung live” steht schon. Mehr nicht. Und wahrscheinlich interessiert das auch niemanden mehr.

Stattdessen veröffentliche ich hier Artikel, die entstehen, wenn mein Verstand auf Sparflamme läuft. Zum Beispiel nach einer langen Tour mit dem Jabba, wie beim letzten Eintrag. Oder nach einem langen Arbeitstag, so wie heute. Und dann habe ich gar nichts zu sagen. Außer vielleicht der Geschichte, dass heute der Schlauch im Vorderreifen der Weißen Möhre geplatzt ist, als sie vor der Firma stand. Einfach so. Vermutlich wegen der Hitze. Dabei sollen die nächsten Tage noch heißer werden.

Augenheilkunde

links vorher | rechts nachher

Eine gute Nachricht, das Jabba ist wieder gesund. Ich habe das gebrochene Schaltauge gegen ein neues getauscht. Wie man auf dem Bild oben sehen kann. Das, was so glänzt, ist das neue Schaltauge. In Zukunft heißt es: Schaltauge sei wachsam.

Beim Facebook-Anhänger-um-die-Wette-Sammeln zwischen Jabba und Weißer Möhre steht es derzeit 6:4. Geht da noch was?

Jabba vs Möhre

Weiße Möhre

Jabba Wood


Meine zwei Fahrräder sind ja schon seit einiger Zeit fast genau einem Jahr bei Facebook vertreten. Und nun wollen die wissen, wer bis Ende Mai die meisten Fans sammeln kann. Im Moment steht es 4:4. Es kann sich jeder gern an der Befreunderei beteiligen, egal ob mit mir beim Gesichtsbuch befreundet oder nicht. Einfach auf die Bilder hier klicken. Und ich hoffe es nimmt mir keiner übel, wenn ich ein paar Anfragen sende. Kann ich ja nichts für wenn die Zwei sowas aushecken.

Wenn er nicht angewachsen wäre…

…würde ich meinen Kopf vergessen.

Bei manchen Dingen ist die Vergesslichkeit schon extrem bei mir. Heute zum Beispiel. Ich war mit der Weißen Möhre in Jena. Kam zurück, öffnete meinen Rucksack und sah etwas, das mich daran erinnerte, das noch was zu erledigen sei. Okay, habe ich dies noch getan. Als ich dann wieder bei der Weißen Möhre war, fällt mir auf, dass ja gar kein Schloss dran ist. Ein ungesichertes Fahrrad in Jena ist quasi wie ein ungesichertes Velo in Bern am Bahnhof. Aber klar, ich Depp hatte meinen Rucksack vorher ja auch nur deswegen geöffnet, um das Schloss da rein zu packen. Zum Glück war die Weiße Möhre brav und ist nicht mit Fremden mitgegangen.

Tierischer Heimweg

Ich habe meinen Heimweg heute mal um gut eine Stunde verlängert. Man muss dieses Wetter ja ausnutzen. Neben den üblichen Begegnungen mit Kühen und Hunden gab es noch weitere tierische Begebenheiten.

  • Diverse Fliegen und andere geflügelte Insekten waren unterwegs. Teilweise wurde man regelrecht mit denen bombardiert und es hingen Trauben schwarzer Fliegen an den Armen. Okay, das ist übertrieben. Trotzdem ist es eine Leistung, dass ich keines der Tiere verschluckt habe. Zumindest nicht bewusst.
  • Der Fischotter oder ähnliches, welcher durchs Wasser schwamm. Sieht man ja nicht so oft. Deswegen ist diese Erwähnung gerechtfertigt.
  • Dann war da noch das Kamikaze-Eichhörnchen. Ein schwarzes, also böses. Das rannte mit Anlauf auf mich zu. Na ja, eigentlich wollte es die Straße überqueren, aus welchen Gründen auch immer. Und dies direkt vor mir. Nur hat es dabei meine Geschwindigkeit unterschätzt und wäre beinahe im Vorderrad der Weißen Möhre gelandet. Zum Glück konnte ein Zusammenstoss noch vermieden werden.

Why does it always rain on me?

Radfahrerschmaus

Ich versuche jeden Beitrag hier mit einem Bild aufzuwerten. Da ich aber heute meine Kamera vergessen habe, gibt es ein Foto von meiner Belohnung für den heutigen Tag. Dies nur vornweg.

Heute hatte ich frei. Was gut gepasst hat, denn das Wetter war fast so gut wie gestern. Also habe ich meine beiden Fahrräder ausgeführt. Die Tour mit der weißen Möhre war bis auf den Beinahezusammenstoss mit dem Postauto nicht weiter erwähnenswert. Glücklicherweise handelte es sich um einen Beinahezusammenstoss, das hätte auch anders kommen können. Mich hat nämlich momentan ein wenig das Glück verlassen. Solange dies aber nur zu kleiner Blessuren an mir und meinem Besitz führt, ist es noch zu ertragen. Und der April macht eh alles neu. Oder wie war das?

Die Tour mit dem Jabba war anfangs auch ein Genuss. Bis die Sonne langsam verschwand und der Himmel sich verdunkelte. Als wir den anstehenden Anstieg bewältigt hatten, wurde das ganze Ausmaß des Wetterumschwungs sichtbar. Da war eine dicke und dunkle Schlechtwetterfront, die genau auf uns zuzog. In der anderen Richtung sah es noch gut aus, also traten wir die Flucht an. Aber da waren auch schon Blitze zu sehen und der starke Wind blies alles Bewegliche durch die Gegend. Uns auch. Ein paar Minuten später hatte und der Regen eingeholt und ich war von jetzt auf gleich nass bis auf die Haut. Und ich stellte fest, dass der Regen am letzten Wochenende eindeutig wärmer als der heutige war.

Das Unwetterchen erwischte uns ganz im Westen. Wie man oben auch sehen kann. Und wenn man auf Replay Track klickt, sollte auch erkennbar sein, wie viel schneller wir ab diesem Zeitpunkt im Vergleich zu vorher waren.

Und jetzt geht die Welt draußen unter. Und ich erfreu mich an den Geräuschen hier unterm Dach und meinen dichten Fenstern.