Wetterdiskussionen

Ich wollte nur mal eben mitteilen, dass ich noch lebe. Ich hatte nur wenig Zeit, weil nur einen freien Tag. Deswegen wenig geschrieben in letzter Zeit. Dazu: Krankheit. In mir drin. Das ist nicht okay, finde ich.

Aber ich habe mal schnell was geschrieben. Denn ich war letzte Woche beim Rock gegen Regen. Jetzt ist mir gerade aufgefallen, dass Angelika Express wohl damals auch auf dem Sorf waren. Also 2005. So steht es in meiner Konzertübersicht. Ich kann mich da gar nicht dran erinnern. Jemand von euch vielleicht? War ich da vielleicht betrunken? Ach nee, war ich ja noch nie.

Jedenfalls, der Rock gegen Regen war ziemlich erfolglos. Wie die meisten mitbekommen haben. Kam ja ordentlich was runter am Freitag. Fast überall. Nur am Arsch der Welt nicht, da schien die Sonne. Ob das gerecht ist?

Und trotzdem, die Aussichten für den Sommer sind wohl ganz gut. Weil der Kopf vom Böögg nämlich recht schnell explodiert ist. Wichtig ist vor allem, dass der Sommer in der Zeit meiner Alpenüberquerung schönes Wetter aufbietet. Das wäre schon super, finde ich.

Gute Nacht.

Abrechnung mit dem Winter

Endlich wieder Sonne. Und Temperaturen im zweistelligen Bereich, ohne ein Minus davor. So sah es zumindest hier heute aus. Und das Beste daran ist, dass es auch erstmal so bleiben soll. Für den Samstag sind sogar 20°C angesagt. Da schlägt das Radfahrerherz natürlich höher.

Apropos, damit ist es auch Zeit, endlich mit dem Winter abzurechnen. Aber das mache ich ganz persönlich. Nur die Abrechnung des Winterpokals mache ich öffentlich, hiermit:

winterpokal

Ich bin also der 122123-fitteste Biker im deutschen Sprachraum, oder so ähnlich. Nicht schlecht jedenfalls. Da bin ich schon ein bisschen stolz drauf. Und wenn man auf das Bild oben klickt, kann man im Diagramm auch genau sehen, wann ich Urlaub hatte, wann ich krank war und ab wann ich kein Radkurier mehr war.

Eine schöne und sonnige Woche noch.

Fortschritt

Ich habe das Gefühl, dass es voran geht. Und zwar Richtung Frühling. So langsam fühle ich mich auch wieder wie ein Mensch. Diese Woche hatte immerhin zweieinhalb schöne Tage. Mit ein wenig Sonne, ein wenig Wärme (also kein Frost), kaum Niederschlag und ohne Sturz. Der halbe schöne Tag war heute. Denn gegen Mittag kam dann das Sturmtief, dessen Namen ich nicht kenne. Ich hatte auf Regenschauer spekuliert, aber das Ding hat einfach Schnee mitgebracht. Und ein paar Minuten später dann Eisregen. Und Sturm, klar, heißt ja schon so. Deswegen gab es dann diesen Radfahrer, der gegen den Sturm kämpfte, dem der Eisregen ins Gesicht peitschte und der lauthals fluchte. Hoffentlich hat den keiner gesehen, ist ja peinlich.

Und noch ein Hinweis auf den Fortschritt. Hier und da hört man Vögel singen. Das tut auch gut nach der winterlichen Stille. Manchmal hört man auch einen Hund bellen. Also nicht einen Hund, sondern den Hund. Ich habe sie nämlich seit drei Monaten nicht mehr gesehen. Das drückt schon aufs Herz. Nur einmal habe ich sie gehört. Aber da war ich so weit entfernt, dass ich sie noch nicht mal erspähen konnte. So sehr ich mich auch anstrengte. Bis heute. Heute hat sie wieder gebellt. Und ihr strahlend weißes Fell präsentiert. Aber ich war wieder auf der anderen Straßenseite. Verdammt, ist das tragisch.

PS: Nicht zu vergessen, weil auch ein deutlicher Hinweis. Es wird früh schon hell, wenn Richtung Arbeit aufbreche. Außer Samstags.

Winterimpressionen

Das sieht ja schon alles sehr schön aus. Mit dem Schnee und der Sonne. Und den Zottelviecher überall, die sich teilweise sogar im Stroh versuchen zu verstecken. Keine Frage, schön anzusehen das.
Trotzdem wird mir ziemlich flau, wenn ich an die nächste Woche denke. Wetterbericht sagt: Erst ordentlich Schnee, dann strenger Frost. Mit mehr als 10°C unter Null. Und auch tagsüber bittere Kälte. Meine Pflichten sagen: sechs Arbeitstage in dieser Woche. Mein Fahrrad sagt: Keine Winterreifen. Da fehlen einem echt die Worte. Mal abwarten, ob der Winter nächstes Wochenende noch immer so idyllisch wirkt.

Hoffentlich wird mein Fahrrad nicht krank.

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