Erster Etappenerfolg

Trainingsverwaltung

Die ersten 500 Kilometer des Jahres sind geschafft. Und der Frühling scheint immer näher zu kommen, auch wenn der Winter ab und an noch kleine Siege einfährt. Tatsächlich ist es zum Feierabend aber bald so hell, dass am Rad keine Beleuchtung mehr benötigt wird. Es geht voran.

Radfahrerfutter

Mein Radfahrerfutter für lange Touren mit dem Jabba (Das arme Ding hat sich seit November keinen Meter aus der Wohnung bewegt.) kam heute auch an. Wegen uns kann der Frühling gern kommen.

Wintereinbruch

Kein Winterdienst


Entschuldigung bitte, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Ich war in den letzten Tagen von der Außenwelt abgeschnitten. Sogar das DSL hat nicht mehr funktioniert. Der Wintereinbruch hat uns diesmal sehr heftig erwischt. Das auf dem Bild ist die aktuelle Lage auf der Autobahn Richtung Erfurt. Man hat einfach diese “Kein Winterdienst”-Schilder aufgestellt und alles der Natur überlassen. Ganz schlimm. Wer spenden will, dem lasse ich gern meine Bankverbindung zukommen.

Winterbild

Sonnenuntergang durch beschlagene Linse


Ich geb ja zu, das Bild schaut sehr grobkörnig aus. Ich vermute es liegt daran, dass die Linse immer so beschlagen ist, wenn ich das iPhone beim Laufen aus der Tasche hole. Denn die Anstrengung beim Laufen ist doch um einiges intensiver als beim Radfahren. Aber eben, dadurch hat das Bild noch eine besondere Zeichnung erhalten. Auch wenn der Himmel in echt anders aussah.

Der Kampf gegen den Winter und die Regenerationsfähigkeit

Wettervorhersage

Es ist wieder die Zeit des Kampfes zwischen Winter und Frühling angebrochen. Immer wieder interessant, dieses Kampfspektakel. In den nächsten Tagen sieht es wohl ganz gut für den Frühling aus. Wenn man der Wettervorhersage Glauben schenken darf. Aber die lag schon heute sehr richtig. Es hat nämlich heut Morgen tatsächlich nochmals geschneit. Gar nicht so wenig. Aber im Laufe des Nachmittags ist alles wieder getaut, zumindest hier unten. Das finde ich gut. Und werde dem Frühling in den nächsten Tagen kräftig die Daumen drücken. Denn ich mag den Frühling.

Der Winter, die fiese Sau, hatte auf seine letzten Tage noch eine Überraschung für mich parat. Vor ziemlich genau einer Woche brach plötzlich eine Erkältung in meinem Körper aus. Die war nicht ganz ohne. Am Montag habe ich es nach der Arbeit nur noch in die Badewanne und ins Bett geschafft. Und meinen Körper im Kampf gegen die Viren unterstützt. Viel Erfolg hatte ich damit nicht, aber zumindest ging es mir am Dienstag nicht schlechter als am Vortag. Mittwoch ging es etwas besser, ich war aber noch immer weit vom Normalzustand entfernt. Erstaunlicherweise war eben jener aber am Freitag wieder hergestellt. Und am Samstag konnte ich wieder mit voller Kraft die Pedale treten, als sei nichts gewesen. So schnell habe ich noch nie eine solche Erkrankung bekämpfen können. Und das ohne jegliche Medikamente. Ohne diesen harten Geschützen, die mehr kaputt machen können denn helfen. Alles “nur” mit Hilfe von Aloe Vera, Colostrum und Cistus Incanus. Ein großes Lob dafür an meinen Körper. Denn das hat der auch mal verdient. Wer mich im letzten halben Jahr getroffen und ein paar ernsthafte Worte mit mir gewechselt hat, wird sicher wissen, wie froh ich über bestimmte Veränderungen meines Körpers bin. Wer nicht, der kann bei Interesse gern Fragen stellen.

Frühlingsgefühle

Ich weiß ja nicht wie es bei euch so ausschaut, aber hier ist der Frühling angekommen. Immerhin hatte es heute schon über 10°C, zumindest kurzzeitig, die Sonne schien und die meisten Straßen sind auch schneefrei. Deswegen war ich heute mit der Weißen Möhre unterwegs, das sah so aus:

Schneeweiße Möhre

Zum Vergleich mal ein Bild an gleicher Stelle aus dem Jahre 2008, hier zu finden.

Der hohe Schnee auf dem Bild war glücklicherweise wirklich nur am Straßenrand. Wobei ich noch viel höheren Schnee gesehen habe, teilweise 2 Meter hohe Schneehaufen direkt neben der Straße. Und das hier im Flachland. Es ist verdammt viel Schnee diesen Winter runtergekommen. Ich konnte so zwar nur Straße fahren, aber besser als nichts. Wegen mir kann das so weitergehen mit dem Wetter. Für morgen ist aber schon wieder Schnee angesagt. Allerdings ändert sich die Wettervorhersage in den letzten Tagen fast stündlich. Mal schauen was da so kommt.

Seasonal Affective Disorder

Eintönigkeit


Die meiste Zeit sieht draußen alles gleich aus. Im gleichen Farbton. Langsam wird das echt öde, liebe Natur.

Sonnenlicht


So freut man sich über jede Art von Abwechslung, sogar über ein paar Sonnenstrahlen an der Zimmerwand. Dazu kommt noch, dass der erste Monat des Jahres Zwanzigzehn vorbei ist und ich noch keinen einzigen Meter Radfahren konnte. Ich weiß gar nicht, ob es sowas schon mal gab. Einen komplett radfahrfreien Monat. Schlimme Sache. Auch weil mir meine Gelassenheit dadurch langsam verloren geht.

Die alten winterkalten Gedanken verfliegen wie Rauch im lauen Wind.
Wenn wir in den Wiesen liegen und etwas Neues beginnt.

Immerhin ist es durch den neuen Schnee nicht mehr ganz so rutschig wie letzte Woche. Allerdings findet man unter dem Schnee fast überall eine dicke Eisschicht. Leider kein Untergrund zum drauf Radfahren.

Einen gute Seite hat das Ganze aber trotzdem. Ich freunde mich mit dem Auto immer mehr an. Letztens habe ich sogar von ihm geträumt, aber das war eine andere Geschichte. Und trotzdem freue ich mich schon darauf, wenn die Kilometer, die momentan auf der Anzeige durchrasen und nur Sprit- und damit Geldverbrauch bedeuten, dann auf dem Fahrradtacho erscheinen.

Übrigens, da wo laut Google der Kuhberg liegen soll, ist gar kein Berg. Das kann ich nun mit Bestimmtheit sagen, denn wir waren heute dort.