Ich war gestern laufen. Zum ersten Mal seit Dezember 2008. Was sich vor allem im heutigen Muskelkater bemerkbar macht. Aber ich musste mal raus. Und außerdem wollte ich die Wegbeschaffenheit testen. Um abschätzen zu können, wann man sich mal wieder auf das Velo schwingen könnte. Aber Pustekuchen, alle Wege sind vereist. Was nicht immer lustig war mit Laufschuhen. Entweder schneit es noch mindestens einen halben Meter oder die Temperaturen steigen um mindestens 10° an und es regnet und wäscht alles weg. Allerdings ist beides sehr unwahrscheinlich und so muss das Jabba wohl noch eine ganze Weile in der Wohnung bleiben. Leider.
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Schneekatastrophe
Der Wetterdienst behauptet ja, dass es in den nächsten Stunden bis zu 20cm Neuschnee geben könnte. Und das mitten im Januar! Damit konnte nun wirklich niemand rechnen. Aber zum Glück sind wir ja vorgewarnt und habe auch so nette Ämter wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Denn dieses hat ein paar gute Tipps für uns alle. Und manche Medien interpretieren diese nun so, dass dieses Amt Hamsterkäufe empfiehlt. Da steh ich jetzt ein wenig auf dem Schlauch, muss ich ehrlich zugeben. Vielleicht kann mir da ja jemand hier helfen. Wo bekomm ich Hamster denn her? Hier gibt es keinen Hamstermarkt, soweit ich informiert bin. Aber ich wohne ja auch noch nicht so lange hier. Und wie viele Hamster brauche ich ungefähr, um das Tief Daisy zu überstehen? Und was mache ich eigentlich mit den Hamstern? Sollen die den Schnee wegräumen? Dafür sind die zu klein, denke ich. Bei 20cm Schnee verschwinden die doch. Oder soll man die essen? Wie viele Hamster brauche ich dann für eine vollwertige Mahlzeit? Und wie bereite ich die zu? Muss ich die rasieren oder wie bekomme ich das Fell weg? Und was mache ich mit den Hamstern, die eventuell übrig bleiben? Kann man die aufheben für die nächste Schneekatastrophe oder sind die nicht so lange haltbar?
Vielleicht sollte ich auch morgen einfach mal im nächsten Supermarkt nachfragen.
Lichtspiele
Hauptstadt des Frostes
Ich habe die letzten Tagen in Berlin verbracht. Dort war es, wenig überraschend, fast so kalt wie hier. Wobei die Kälte dann schon überraschend war. Denn ganz so kalt war es eigentlich nicht vorhergesagt.
In Berlin habe ich die zweite Weihnachtsfeier dieser Woche erlebt. Und dann das Touristenprogramm absolviert, inkl. Besuch des Pergamon-Museums. Was sehr schön war, nicht nur weil es da wärmer als draußen war. Aber in der Nacht gab es dann noch etwas schöneres, nämlich das Konzert der wunderbaren Band Send More Cats. Wunderfein war das. Und irgendwie mag ich Berlin.
Heute dann ein kurzer Spaziergang durch die frostige Landschaft. Wobei ich mich nach den Erlebnissen Anfang des Jahres (Stichworte Radkurier und Winter) durchaus mit diesem Wetter anfreunden kann. Auf jeden Fall viel mehr als mit Schneematschwetter. Wegen mir könnte das ruhige noch ne Weile so bleiben, aber ist ja bald Weihnachten.
Sehnsucht
Passend zur Jahreszeit, passend zum Wetter, passend zur Stimmung:
The Presidents of the United States of America – Rot in the Sun
Aber ehrlich, schön ist das nicht mehr mit diesem Winter. Zumindest für jemanden wie mich, der den ganzen Tag draußen verbringen muss. Noch dazu auf einem Fahrrad. Denn das System namens Fahrrad ist eben doch sehr instabil. Besonders auf Schnee und vor allem Eis. Was aber vielen Autofahrern und Fußgängern nicht bewusst zu sein scheint. Also muss man noch auf deren Verhalten achten, wo man doch schon genug damit zu tun hat, das Gleichgewicht zu halten. Schlimm auch, das Eis geht nicht weg. Und die Aussichten für diese Woche sind auch eher schlecht. Dabei soll dieses dumme Eis doch nur eines tun – rot in the sun.
Tragt weiterhin die Sonne im Herzen, trotzdem.
Aufgetaut
Heut Morgen Glatteis. Ganz schlimm. Und schlimmste Befürchtungen den Rest des Tages betreffend. Dann aber Tauwetter. Es ist ja so schön, nur noch an jeder zweiten oder dritten Kurve bzw. Ecke rumeiern zu müssen, aus Angst vor einem Sturz. Weil das Rumeiern ist nicht nur nervig, sondern auch sehr anstrengend. Und weil es heute auch zeitweise ohne ging und man mal wieder gescheit um die Kurven fahren konnte, war der Durchschnitt gleich mal um zwei km/h höher.
Aber noch besser, ich kann wieder duschen. Weil das warme Wasser wieder aufgetaut ist. Da ging eine ordentliche Schicht Dreck runter. Das freut ja nicht nur mich, sondern auch meine Mitmenschen. Hihihi.
Und wenn die Waschmaschine dann auch bald mal wieder aufgetaut ist, kann ich sogar meine Wäsche, die jetzt schon von allein steht, wieder waschen.

