Abrechnung mit dem Winter

Endlich wieder Sonne. Und Temperaturen im zweistelligen Bereich, ohne ein Minus davor. So sah es zumindest hier heute aus. Und das Beste daran ist, dass es auch erstmal so bleiben soll. Für den Samstag sind sogar 20°C angesagt. Da schlägt das Radfahrerherz natürlich höher.

Apropos, damit ist es auch Zeit, endlich mit dem Winter abzurechnen. Aber das mache ich ganz persönlich. Nur die Abrechnung des Winterpokals mache ich öffentlich, hiermit:

winterpokal
Anmerkung: Die Grafik ist dynamisch, deswegen steht da die aktuelle Punktezahl und nicht die ursprüngliche. Hab ich aber erst ein Jahr später bemerkt.

Ich bin also der 122123-fitteste Biker im deutschen Sprachraum, oder so ähnlich. Nicht schlecht jedenfalls. Da bin ich schon ein bisschen stolz drauf. Und wenn man auf das Bild oben klickt, kann man im Diagramm auch genau sehen, wann ich Urlaub hatte, wann ich krank war und ab wann ich kein Radkurier mehr war.

Eine schöne und sonnige Woche noch.

Beschissene Liebe

Endlich habe ich es mal geschafft, die überflüssige, unschöne Farbe auf dem Auto zu entfernen. Was anfangs mit Feuerzeugbenzin noch sehr mühevoll und anstrengend war, ging dann später kinderleicht. Denn mit Nagellackentferner geht das Zeugs ratzfatz weg. Kann man sich ja mal merken. Nur wird dadurch eben auch der Lack angegriffen, deswegen sollte dann schnell wieder Wachs oder ähnliches drauf. Hab ich auch gemacht, allerdings begann es genau dann zu regnen und das Polieren war fast unmöglich. Wie das Ergebnis im Endeffekt ausschaut, kann ich erst morgen sagen.

Aber die gelbe Farbe ist weg und das Auto schaut wieder schon ziemlich gut aus. Resultat dessen war, dass sich ein Vogel in ebenjenes verliebt hat. Oder zumindest in den Vogel, der sich da in der Seitenscheibe gespiegelt hat. Jedenfalls saß dieses Vögelchen dann auf dem Seitenspiegel und flog mal gegen die Scheibe, landete auf dem Autodach, flog gegen die Scheibe und saß dann wieder auf dem Seitenspiegel. Wäre ja alles nicht so schlimm, wenn das Vieh dabei nicht noch seine Verdauungsprodukte auf dem Auto hinterlassen hätte. Womit der Titel dieses Artikels auch aufgeklärt wäre.

Und nicht vergessen, ab morgen ist wieder Sommerzeit. Das Beste daran ist aber, dass auch das Wetter schöner werden soll. Endlich.

Fernsehgeschichten

Als ich heute nach dem Tatort (der irgendwie immer schlechter wird. Sogar die, die sonst immer spitze sind. Letzte Woche schon der aus Hannover und diesmal hat Münster enttäuscht.) so durch das TV-Programm schaltete, fand ich auch die Auflösung für eine eigenartige Begegnung meinereiner vor ein paar Wochen. Da stand nämlich beim Einkaufen so ein Kamera-Team im Weg rum. Jetzt weiß ich, dass die von Vox waren und da für das Promi-Dinner-Dingsbums mit dem Nico Schwanz gedreht haben. Zum Glück war ich aber nicht zu sehen.

Schwarzpressung

Mich erreichte heute Post aus der Schweiz. Drin war eine CD. Aber keine gewöhnliche, sondern eine ganz besondere. Wie man auf folgendem Bild vielleicht erkennen kann:

MiNa - live and b-side u
MiNa - live and b-side u

Die CD ist schwarz. Und sie hat Rillen, vorn. Die Rückseite ist ebenfalls schwarz. Und trotzdem kann man sie abspielen. Zum Glück. Denn die Musik darauf ist… man kann das nicht in Worte fassen. Man lese nur mal die letzten Sätze meines Berichts vom MiNa-Konzertli, dann kann man vielleicht verstehen, was mir dieses Album bedeutet.

Lustig ja auch, dass die CD mich fast zum persönlichen Lunik-Jubiläum erreicht hat. Denn gestern vor vier Jahren durfte ich die Musik zum allerersten Mal live erleben. Und noch viele andere schöne Erinnerungen hängen an diesem Tag. Womit ich ja hoffentlich nicht allein bin.

Planlosigkeit

Ich muss bis Freitag meinen Jahresurlaub einreichen. Womit ich total überfordert bin. Weil ich noch niemalsnicht so weit voraus geplant habe bisher. Begeistert bin ich auch nicht von so viel Planerei. Aber was soll’s. Falls jemand mit mir heuer in den Urlaub fahren möchte (könnte ja sein, soll ja auch Wunder geben), oder aber Festivals besuchen oder sowas in der Art, bitte Bescheid geben und Termine nennen. 🙂

Ansonsten nicht viel Neues hier. Nur der Feinschmecker-Danny hat einen Erfolg zu vermelden, denn er hat eine Holunderblüten-Sirup-Quelle entdeckt. Lecker.

Wenn ich mal ein bissel Zeit übrig hab, was fast gar nicht der Fall ist, weil die Arbeit momentan sehr fordernd ist… aber wenn doch mal was übrig ist, dann vertue ich die neuerdings beim Soundory. Memory mit Liedern ist das. Und macht Spaß, finde ich.

Sitzgelegenheit

Am Timing muss noch gearbeitet werden. Damit meine ich nicht mich persönlich, der ich heute erst nach gut einer Stunde Fahrt den sechsten Gang am Mietwagen entdeckt habe. Sondern das Internet hier aufm iPhone. Den ganzen Abend ging nichts, wo ich es gebraucht hätte. So geht’s ja nicht.

Außerdem hab ich mich ein wenig geärgert, nichts zu lesen eingesteckt zu haben. Weil der Sessel hier geradezu zum Schmökern einlädt. So einen hätte ich auch gern.

Großvatersessel
Großvatersessel

Musiktipp: Black Rust

Black Rust - Medicine & Metaphors
Black Rust - Medicine & Metaphors
Diese Band habe ich 2006 schon mal erwähnt, hier. Seit diesem Jahr haben die Fünf endlich ihr Debütalbum in die Welt entlassen. Man konnte dabei auch mit durchaus bekannten Menschen zusammen arbeiten, was für eine junge Band aus Deutschland sicher großartig ist, mich persönlich aber nicht interessiert. Mich interessiert nur die Musik und deren Wirkung. Und die Musik schon angesichts der Tatsache, dass nur akustische Instrumente zum Einsatz kommen, interessant. Noch dazu ist sie gut gemacht und mit viel Verstand aufgebaut. Natürlich klingt das sehr nach Folk, Country und Ähnlichem, eben schon allein wegen der Instrumentierung. Aber so eng sollte man die Grenzen nicht ziehen. „it’s alright girl (i’m only lying)“ beispielsweise strotzt auch ohne Stromversorgung nur so vor Energie. Noch schöner klingen aber „empty park. empty street.“, „lonely child’s poem“ und „silent lament“, ruhige und sehr feine Lieder, die in meinen Ohren wahre Popperlen sind. Deswegen sollte man sich auch auf keinem Fall beim Hören von den ersten Songs abschrecken lassen. Denn so richtig gut wird dieses Album erst in der zweiten Hälfte.

Reinhören kann man in die Musik bei MySpace, auf der Bandhomepage oder bei .

Auf Tour sind die Burschen in den nächsten Tagen ebenfalls, man besuche also eines der folgenden Konzerte und sei mir dann ewig für den Tipp dankbar. Weiterlesen Musiktipp: Black Rust

Vorarbeit

So, ich habe soeben einen Artikel vollendet, den es aber erst morgen hier zu lesen gibt. Damit niemandem langweilig wird, wenn ich die nächsten Tage unterwegs sein werde. Aber vielleicht melde ich mich ja auch mal von eben jenem unterwegs, mal schauen. Erstmal muss ich allerdings ein paar Sachen packen. Weil wäre schon praktisch, vermutlich.

Ziemlich sinnloser Eintrag, ich weiß. Noch nicht mal Bilder hab ich zum Zeigen. Deswegen: Tschö mit ö.

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