Seasonal Affective Disorder

Eintönigkeit
Eintönigkeit
Die meiste Zeit sieht draußen alles gleich aus. Im gleichen Farbton. Langsam wird das echt öde, liebe Natur.

Sonnenlicht
So freut man sich über jede Art von Abwechslung, sogar über ein paar Sonnenstrahlen an der Zimmerwand. Dazu kommt noch, dass der erste Monat des Jahres Zwanzigzehn vorbei ist und ich noch keinen einzigen Meter Radfahren konnte. Ich weiß gar nicht, ob es sowas schon mal gab. Einen komplett radfahrfreien Monat. Schlimme Sache. Auch weil mir meine Gelassenheit dadurch langsam verloren geht.

Die alten winterkalten Gedanken verfliegen wie Rauch im lauen Wind.
Wenn wir in den Wiesen liegen und etwas Neues beginnt.

Immerhin ist es durch den neuen Schnee nicht mehr ganz so rutschig wie letzte Woche. Allerdings findet man unter dem Schnee fast überall eine dicke Eisschicht. Leider kein Untergrund zum drauf Radfahren.

Einen gute Seite hat das Ganze aber trotzdem. Ich freunde mich mit dem Auto immer mehr an. Letztens habe ich sogar von ihm geträumt, aber das war eine andere Geschichte. Und trotzdem freue ich mich schon darauf, wenn die Kilometer, die momentan auf der Anzeige durchrasen und nur Sprit- und damit Geldverbrauch bedeuten, dann auf dem Fahrradtacho erscheinen.

Übrigens, da wo laut Google der Kuhberg liegen soll, ist gar kein Berg. Das kann ich nun mit Bestimmtheit sagen, denn wir waren heute dort.

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