Abhärtung

Es ist ziemlich doof, wenn man nach einer vierstündigen Tour unter der Dusche steht und diese plötzlich nur noch kaltes Wasser liefert. Dazu kommt noch, dass ich die Woche erkältet war und jetzt schon lieber etwas Wärme gespürt hätte. Aber vielleicht bin ich ja dadurch nun abgehärtet und werde so schnell nicht wieder krank.

Jabba im Blumenbeet
Jabba im Blumenbeet

Das Jabba aber ist wieder kerngesund. Nur ein bissel dreckig. Man beachte auf den Bild mal die Kruste an Stütze und Rahmen vom Sattel abwärts. Zum Glück duscht das Jabba gern kalt.

Die Seele des Sports

Folgende Sätze habe ich in einem Interview mit dem Fotografen Uli Wiesmeier gefunden. Gleichzeitig habe ich auch entdeckt, dass mich einige seiner Bilder schon sehr lange fasziniert haben, ohne zu wissen, dass diese von ihm sind. Aber darum soll es hier nicht gehen, sondern um dieses Thema:

Warum, glaubst du, hat sich die Outdoor-Sportszene teilweise so weit ins Extreme entwickelt?

Ich würde sagen, daran ist der Hersteller eines gewissen Zuckerwassers nicht unmaßgeblich beteiligt. Ich kenne drei ehemalige Red-Bull-Athleten, die jetzt im Rollstuhl sitzen. Die Jungs stehen alle unter einem extremen Druck, der gar nicht direkt ausgeübt wird. Keiner sagt dem Freerider: Ich will, dass du jetzt mit irgendwas dieses 50-Meter-Cliff runterspringst. Aber die meisten wollen eben auch mal einen Red-Bull-Helm tragen. Gerade die Jüngsten, die zur »Familie« gehören wollen, riskieren nicht selten Kopf und Kragen. Jemand wie der Red-Bull-Boss müsste einfach nur sagen: Ich will das gar nicht mehr sehen, diese lebensgefährlichen Geschichten, sondern ich will den Soul der Sportarten verkaufen. Das wäre mal eine Botschaft! Stattdessen gründet er die Stiftung »Wings for Life«, um damit die medizinische Forschungen zur Heilung von Querschnittslähmung zu fördern. Für mich grenzt das an Zynismus.

Eine gewisse Beteiligung an dieser Entwicklung kann man wirklich nicht bestreiten. Wobei meine Ansichten zur Seele meines Sportes vielleicht sehr begrenzt sind. Und ich da eben auch nur für meinen Sport sprechen kann. Ich verstehe es noch nicht mal, was es mit Mountain Biken zu tun haben soll, wenn man sich mit einem Lift auf einen Berg fahren lässt. Oder Sprungrampen in den Wald baut. Aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls noch ein Grund mehr dieses Zeugs unter keinen Umständen zu kaufen.

Beim irgendwie wichtigstem Sport der Welt ist die Einflussnahme Red Bulls zwar auch schon groß, aber glücklicherweise ohne oben genannte Konsequenzen für die Sportler. Wobei die Seele des Fußballs sicher auch drunter leidet. Und apropos Fußball, es gibt eine neue Umfrage zur WM. Wer überprüfen will, welche Mannschaft am besten zu seiner Definition der Seele des Fußballs passt, dem sei der Team-o-mat der NZZ wärmstens empfohlen. Bei mir sind die attraktivsten Mannschaften Südafrika, Argentinien und Dänemark. Muss wohl an den Trikotfarben liegen.

Augenheilkunde

links vorher | rechts nachher
links vorher | rechts nachher
Eine gute Nachricht, das Jabba ist wieder gesund. Ich habe das gebrochene Schaltauge gegen ein neues getauscht. Wie man auf dem Bild oben sehen kann. Das, was so glänzt, ist das neue Schaltauge. In Zukunft heißt es: Schaltauge sei wachsam.

Beim Facebook-Anhänger-um-die-Wette-Sammeln zwischen Jabba und Weißer Möhre steht es derzeit 6:4. Geht da noch was?

Rapsidee

Buntes Ding im Baum
Buntes Ding im Baum
Es war ja so schön heute. Ich war gut drauf, das Jabba war gut drauf. Es fuhr sich fast wie von allein. Wetter war auch okay und der Schlamm hat uns auch nicht zu sehr gestört. Auch der Abstecher durchs Rapsfeld nicht.

Jabba im Rapsfeld
Jabba im Rapsfeld
Bis es plötzlich einen Knack gab und es nicht mehr weiter ging. Schaltauge gebrochen und somit das Jabba leider fahruntüchtig.

Zufällig hab ich heute Geburtstag.

Also nicht ich habe Geburtstag, sondern die Seite hier. 5 Jahre ist sie jetzt schon im weltweiten Netz vertreten. Das ist umgerechnet in Menschenjahre ungefähr zweieinhalb Menschenleben. Und auch wenn ich in letzter Zeit nicht mehr so viel hier schreibe, gefüttert wurde die gute Seite doch ordentlich. Genau 100 Seiten hat sie, inklusive alle Konzertberichten und Fotogalerie. Dies hier ist der 893. Artikel. Und obwohl ab und an leider einige Kommentare verloren gingen, sind noch immer 1645 Stück hier nachzulesen. 601 davon stammen von mir, dazu noch die vom Evildanny. Wer solche findet, hat wahrscheinlich lange gesucht. Wie viele Besucher die Seite in den fünf Jahren hatte, kann ich allerdings nicht mehr sagen, weil ich den Zähler vor einiger Zeit entfernt habe.

Und da ich kein Bild mehr von der Seite im Originalzustand mehr habe, hier nochmals das Bild vom dritten Geburtstag. Zur Feier des Tages.

Kleiner Herr B.

Als Geschenk für alle Besucher, die trotz Beitragsflaute hier vorbeischauen, gibt es was gegen die Langeweile. Ich bin selbst erst zufällig beim Stöbern darauf gestoßen, dass die Seite ja fünf Jahre alt wird. Und damit das Stöbern hier einfacher wird, gibt es ab sofort rechts oben in der Sidebar eine Auflistung von zufälligen Artikeln. Und dazu unter jedem Artikel Links zu weiteren fünf Zufallsartikeln. Kann man gern mal ausprobieren, denn hier gibt es doch einiges zu entdecken. Selbst für mich. Aber das liegt auch daran, dass ich schon vieles wieder vergessen habe. Aber das hat eben auch Vorteile. Zum Beispiel dass man in seiner eigenen Vergangenheit auf Entdeckungstour gehen kann.

Auf die nächsten fünf Jahre.

Natürliche Modetrends

Jabba auf dem Dohlenstein
Jabba auf dem Dohlenstein

Wie man auf dem Bild im Hintergrund erkennen kann, sind auch dieses Jahr wieder grün und gelb die absoluten Modefarben der Natur. Besonders was die Flora betrifft. Alles grün und gelb. Bei der Fauna gibt es nicht viel neues. Nur bei den Eichhörnchen zeichnet sich ein Trend zum Schwarz hin ab. Weiterlesen Natürliche Modetrends

Wenn er nicht angewachsen wäre…

…würde ich meinen Kopf vergessen.

Bei manchen Dingen ist die Vergesslichkeit schon extrem bei mir. Heute zum Beispiel. Ich war mit der Weißen Möhre in Jena. Kam zurück, öffnete meinen Rucksack und sah etwas, das mich daran erinnerte, das noch was zu erledigen sei. Okay, habe ich dies noch getan. Als ich dann wieder bei der Weißen Möhre war, fällt mir auf, dass ja gar kein Schloss dran ist. Ein ungesichertes Fahrrad in Jena ist quasi wie ein ungesichertes Velo in Bern am Bahnhof. Aber klar, ich Depp hatte meinen Rucksack vorher ja auch nur deswegen geöffnet, um das Schloss da rein zu packen. Zum Glück war die Weiße Möhre brav und ist nicht mit Fremden mitgegangen.

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