Back Down South

Albumcover

Seit zwei Wochen ist das neue Kings of Leon-Album bereits veröffentlicht und läuft bei mir rauf und runter. Denn ich gestehe, nach der Enttäuschung namens „Only by the Night“ (siehe meine Rezension bei Mainstage) gefällt mir das neue „Come Around Sundown“ sehr gut. Und ich bin irgendwie sogar stolz auf diese Typen, die es geschafft haben aus ihren Anfänger herauszuwachsen ohne sich dem Mainstream vollens zu verkaufen. Denn das letzte Album schien eine solche Entwicklung vorzuzeichnen. Aber nicht mit den Followills, die lassen die Erwartungen links liegen und gehen nach Hause. Meinen vollsten Respekt dafür.

Nach Hause gehen ist in diesem Fall so zu verstehen, dass man sich auf seine Wurzeln besinnt. Und spätestens mit der zweiten Hälfte der Platte, eingeleitet mit dem grandiosen „Back Down South“, werden diese vollständig ausgeschöpft. DAS ist endlich das, was man sich schon vom letzten Album erwartet hatte. Die Rotzigkeit der ersten Alben, vereint und ausgebaut mit den seit dieser Zeit erworbenen Fähigkeiten. Bestes Beispiel dafür diese wahnsinnig geile Basslinie bei „Beach Side“. Mindestens einen Bass-Song gab es ja immer, aber noch keinen so ausgefeilten. Man probiert neue Dinge aus, nutzt verschiedenste Instrumente und baut damit etwas Großes. Und das meiner Meinung nach ohne einen echten Ausfall. Eben im Gegensatz zum letzten Album, wo dieses Experiment noch nicht gelang. Für mich ist das hier das Sommeralbum des Jahres, auch wenn der Sommer schon vorbei ist.

Unbedingt laut anhören!

1 Kommentar zu „Back Down South

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