Schauergeschichten

Gelber Wanderweg

Ich möchte noch was nachtragen vom letzten Wochenende. Denn da war ich trotz wechselhaften Wetteraussichten am Sonntag wieder mit dem Jabba unterwegs. Anfangs lief alles gut. Wir konnten den Regengebieten, die der Wind übers Land blies, recht gut ausweichen. Doch plötzlich lief uns eine schwarze Katze über den Weg. Korrekt muss man sagen, sie lief direkt ins Vorderrad, prallte dort ab und flitzte davon. So schnell wie die verschwunden war, bin ich mir sicher, dass ihr bei der Aktion nichts passiert ist. Und ich dachte das Unglück sei damit abgewendet. Aber das Wetter hatte noch eine Überraschung parat. Ich sah es schon kommen, eine riesige Regenwand. Und fuhr direkt drauf zu, aus Mangel an Alternativen. Im Kopf hatte ich schon geplant, kurz vor dem Regen abzubiegen und nach Hause zu düsen. Aber der Regen war schneller. Obwohl ich mein Bestes gab und mit voller Kraft den Anstieg hoch düste, auf dessen anderer Seite mir der Regen entgegen schoss. Plötzlich fegte der Sturm über mich hinweg und es goss wie aus Kübeln. Ich also schnell mit dem Jabba durch das Unterholz in den Wald geflüchtet. Wo es erstaunlich trocken blieb. Der Regen war auch schnell vorbeigezogen und wir trauten uns wieder raus. Leider war der Heimweg aber zum größten Teil von den Wassermassen überschwemmt worden und so gab es eine ordentlich Schlammpackung für uns. Als Entschädigung zeigte der Himmel sehr interessante Wolkenformationen.

Entschädigungswolken

Aber ich hatte ihm eh schon verziehen. Denn wenn man so ein Unwetter direkt auf der Haut spürt wird einem schnell wieder klar, dass es sehr viel größere Dinge als uns Menschlein auf dieser Welt gibt.

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