Kurz vor dem Durchbrechen der Nebelgrenze.

Kurz vor dem Durchbrechen der Nebelgrenze.

Heute war die Flucht aus dem Nebel deutlich anstrengender als gestern. Zum einen weil die Nebeldecke sehr viel dichter war und im Nebel frostige Temperaturen herrschten. Und zum anderen war der Anstieg hinauf nach Beatenberg, meinem heutigen Fluchtort, steiler als die gestrige Strecke. Aber nach einiger Anstrengung hatte ich es endlich aus dem Nebel geschafft.

Ausblick in der Sonne bei Beatenberg.

Ausblick in der Sonne bei Beatenberg.

Der Niesen mit dem Nebelmeer über dem Thunersee.

Der Niesen mit dem Nebelmeer über dem Thunersee.

In Beatenberg war es nicht nur sonnig, sondern auch deutlich wärmer als unten am See. Das Durchbrechen der Nebelgrenze war wie immer sehr eindrücklich. Denn der Nebel war so dicht, dass man teilweise keine 20 Meter weit schauen konnte. Eine dicke, kalte Suppe war das. Und dann sieht man zuerst ein paar Sonnenstrahlen, ein wenig blauen Himmel und plötzlich ist man im strahlenden Sonnenschein und von oben sieht der grausige Nebel auch noch wunderschön aus.

Zurück in der Nebelsuppe in Thun.

Zurück in der Nebelsuppe in Thun.

Und wenn man dann wieder hinab fährt und plötzlich alles wieder grau ist und man alle Klamotten, die man dabei hat, anziehen muss um gegen die Kälte bestehen zu können, dann erscheint der Sonnenschein über der Nebeldecke total surreal. Wie ein Traum. Gestern riss der Nebel am Abend zumindest auf und am See sah man etwas blauen Himmel. Heute war es trüb und grau, nass und mit Temperaturen unter 0°C. Aber wenn ich mir in den Kopf gesetzt habe, um den Thunersee zu fahren, dann ziehe ich das halt durch.