Durch die Hitze zum kuhlen Date an der Chummlihütte

Endlich ergab sich wieder die Gelegenheit, hinauf zur Chummlihütte am Gantrisch zu fahren. Schwierig machte das Unterfangen nur die aktuell herrschende Hitze, die den Anstieg von Burgistein bis hoch auf fast 1’800 Meter Höhe zu einer Quälerei werden ließ.

Blick von Burgistein auf das Ziel am Gantrisch (am rechten Bildrand).
Willkommene Erfrischung in der Hitze.
Am Weg hinauf zum Gantrischseeli.

Am Gantrischseeli war es zwar etwas kühler, aber alles andere als idyllisch. So ging es ohne Pause vorbei am überfüllten Ort. Weiter oben war die Gesellschaft dann deutlich angenehmer, denn an der Chummlihütte konnte ich die Ruhe auf der Kuhweide genießen. Zumindest bis eine Kuh Gefallen daran fand, zuerst meinen Rucksack und danach meine salzverkrusteten Beine abzulecken.

Rast bei der Chummlihütte mit Kuhgesellschaft.
Ausblick auf den Morgetepass.
Die Chummlihütte im Sonnenschein.
Neugierige Kuh will salzigen Biker ablecken.

Also ging es wieder hinab, wo sich zum Glück langsam die Kühle des Abends ausbreitete.

Mountain View (laut Schild) auf den Gantrisch und seine Nachbarn.
Gesamtstrecke: 67.58 km
Maximale Höhe: 1774 m
Gesamtanstieg: 2146 m

Der Gürbe bis zu ihrem Ursprung folgen

Nach vielen verregneten Tagen ging es endlich wieder mit dem Bike Richtung Berge, diesmal den fiesen Anstieg quasi entlang der Gürbe hinauf bis zum Quellgebiet ebenjenen Flusses. Dort oben, direkt unterhalb vom Gantrisch, konnte ich etwas abseits des Wanderwegs zum Leiterepass Rast machen und die Bergluft genießen.

Der Gürbefall an der Tschingelfluh.
Auf dem Weg Richtung Obernünenenhütte und Leiterepass.
Der Gantrisch und sein Klettersteig auf der linken Seite.
Felsbrocken am Gustiberg.
Die Alphütte am Gustiberg.
Blick zurück auf Gevatter Gantrisch.
Gesamtstrecke: 57.26 km
Maximale Höhe: 1779 m
Gesamtanstieg: 1610 m

Rennvelotour nach Habkern und Beatenberg

Am Abfluss vom Thunersee.

Nach der Anfahrt nach Thun ging es am Nordufer entlang dem Thunersee. Zwar hat es dort meist viel Verkehr, aber eben auch die schönste Aussicht.

Im Anstieg von Interlaken nach Habkern.

Ab Interlaken geht es dann teils recht steil und anstrengend hinauf nach Habkern, wo dann die Aussicht für die Mühe entschädigt. Leider haben sich Eiger, Mönch und Jungfrau immer in den Wolken versteckt. Auf kleinen Strassen kommt man nach Beatenberg und von dort ins schöne Justital.

Harderkulm und versteckte Viertausender.
Blick vom Justital hoch zum Niederhorn.
Blick von Sigriswil zum Niesen.
Letzter Blick auf die versteckten Viertausender.

Nach einem Blick zurück auf die schneebedeckten Gipfel, soweit man sie sehen konnte, geht es auf einer rasanten Abfahrt zurück nach Thun und danach am Amsoldingersee vorbei zurück nach Hause.

Gesamtstrecke: 133.93 km
Maximale Höhe: 1411 m
Gesamtanstieg: 2055 m

Über den Jaunpass

Seit ich mich mit möglichen Touren mit dem neuen Rennvelo beschäftigt hatte, war mein großes Ziel ein Tour von daheim über den Jaunpass und zurück. Das schien für mich ein sinnvolles Ziel für einen Rennveloanfänger zu sein, auch wenn ich Respekt vor der Distanz hatte.

Blick zurück Richtung Jaun.

Auf kleinen Straßen geht es Richtung Fribourg und von dort zum Lac de la Gruyère. Bei Broc geht es auf einer kleinen Strasse idyllisch hinauf, bis man kurz nach Charmey wieder auf die Hauptstrasse trifft.

Tunnelumfahrung mit Blick Richtung Gastlosen.

Die Hauptstrasse ist zwar nicht mehr so idyllisch, aber es geht nicht allzu steil hinauf bis zum Jaunpass und von dort mit einer schönen Aussicht hinab ins Simmental.

Ausblick auf das Simmental vom Jaunpass.
Die Abfahrt ins Simmental.

Durch das Simmental bin ich aufgrund der Rebellion meines Körpers gegen die Pollen auf der Hauptstrasse gefahren, was weniger empfehlenswert ist, sich aber an diesem Tag nicht vermeiden liess.