Saisonabschluss und Saisonhöhepunkt am Eiger

Im dritten Jahr ist die Tour hinauf zur Kleinen Scheidegg mittlerweile mein traditioneller Saisonabschluss. Einfach um Eiger, Mönch und Jungfrau, die ich so oft von meiner Wohnung aus bewundern kann, mindestens einmal pro Jahr aus nächster Nähe zu sehen. Und dann den Winter durch bei dem Anblick der Bergriesen den Gedanken im Kopf zu haben, dass ich dort mit dem Bike war.

Kuh wundert sich, was der Mensch da macht.
Kuh wundert sich, was der Mensch da macht.

Da dieser Sommer von meinem Unfall beeinträchtigt war, war diese Tour leider auch die einzige, die ich allein in den Bergen unternehmen konnte. Deswegen war es auch so wichtig, zumindest diese Tour noch zu machen, bevor der Schnee die Berge wieder bedeckt.

Start war Interlaken und nach ein paar kalten Kilometern durch das schattige Tal schien in Grindelwald endlich wieder die Sonne und die Kühe bevölkerten die Weiden. Der Aufstieg hinauf zur Brandegg lag dann allerdings wieder im Schatten.

Runterblick auf Grindelwald.
Runterblick auf Grindelwald.
Der Lieblingsbaum an der Brandegg.
Der Lieblingsbaum an der Brandegg.
Die imposante und wunderschöne Nordwand des Eigers.
Die imposante und wunderschöne Nordwand des Eigers.
Der Zug auf seinem Weg in den Berg hinein.
Der Zug auf seinem Weg in den Berg hinein.

Aber kurz unterhalb der Kleinen Scheidegg war dann die Sonne wieder erreicht und oben war es auch deutlich wärmer als unten im Tal. Anfangs war es auch sehr ruhig, bis eine Bahn ankam und die Touristenmassen ausspuckte. Der Lärmpegel stieg an und ich machte mich auf dem Weg weiter hinauf zur Rinderhütte.

Saftiges Gras und frische Blüten an der Rinderhütte.
Saftiges Gras und frische Blüten an der Rinderhütte.

An der Rinderhütte erwartete mich ein kleines Paradies. Fast schon surreal wuchs dort saftiges Gras und blühten Blumen, während ringsum das saftige Grün schon verschwunden und diversen Brauntönen gewichen war.

Der Trail auf der Lauberhorn-Piste unter den Stollen.
Der Trail auf der Lauberhorn-Piste unter den Stollen.

Der Trail an der Lauberhorn-Abfahrt war im Vergleich zum letzten Jahr noch besser ausgebaut. Leider habe ich aber die feine Abfahrt von Wengen nach Lauterbrunnen nicht mehr gefunden, aber sonst hätte die Zeit wohl auch nicht mehr ausgereicht. Denn die Tage sind eben doch schon recht kurz, weil der Saisonhöhepunkt leider sehr spät kam.

Blick zurück auf den Hundschopf.
Blick zurück auf den Hundschopf.
Der letzte Blick auf die weißen Bergriesen.
Der letzte Blick auf die weißen Bergriesen.
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Der Herbst am Gantrisch

Dieses Jahr konnte ich schon die Frühlings– und die Sommer-Stimmung am Gantrisch einfangen. Also lag nichts näher, als sich wieder auf den Weg in die Höhe zu machen und zu schauen, was der Herbst mit dieser Landschaft so anstellt. Und je höher man fuhr, umso verwelkter und saftloser wurde die Pflanzenwelt.

Die Kuhweide ohne Kühe.
Die Kuhweide ohne Kühe.
Die Tschingelflue von unten.
Die Tschingelflue von unten.
Der Blick zum Morgetepass.
Der Blick zum Morgetepass.
Die Chummlihütte.
Die Chummlihütte.
Rastplatz an der Chummlihütte.
Rastplatz an der Chummlihütte.
Das herbstliche Gantrischseeli.
Das herbstliche Gantrischseeli.

Bis kurz über die Baumgrenze bin ich gefahren, auf fast 1’800 Meter Höhe. Bis zum Morgetepass wäre es zwar nicht mehr weit gewesen, aber Rückenschmerzen und die vielen Wanderer auf dem Weg machten die Entscheidung, an der Chummlihütte umzukehren, recht einfach.

Blick zurück zum Gantrisch.
Blick zurück zum Gantrisch.
Der Ausblick oberhalb von Burgistein Richtung Thunersee.
Der Ausblick oberhalb von Burgistein Richtung Thunersee.

Gut 1’000 Höhenmeter weiter unten hatte die Natur wieder deutlich mehr Kraft und hier fanden die Kühe auch noch genug zu mampfen.

Neugierige Kühe am Wegesrand.
Neugierige Kühe am Wegesrand.
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Mein Bikesommer 2019

Dieses Jahr lief der Sommer nicht so gut für mich. Eigentlich war geplant Anfang Juli eine Woche durch das Aostatal zu biken, grandiose Aussichten zu genießen, schöne Fotos zu machen, die 3’000 Meter Höhe mit dem Bike zu knacken und später von all den Erlebnissen zu erzählen. Leider wurde nichts daraus, mein Körper prallte auf einen Baumstumpf und die Tour war für mich viel zu früh beendet. Mehr als das Foto oben und viele Schmerzen konnte ich nicht mitbringen aus dem schönen Aostatal.

Erst im August konnte ich wieder mit dem Bike unterwegs sein, aber die Berge blieben noch unerreichbar. Einfach weil die Kraft dazu fehlte. Eine Tour stand aber noch an, eine vor einigen Jahren entstandene Idee von einem Alpencross von St. Moritz nach Zermatt. Aufgeteilt auf zwei Wochen, die erste davon stand nun diese Woche auf dem Programm. Und zwar hatte ich noch ein wenig Probleme mit den Sturzfolgen, aber es lief doch besser als befürchtet. Und so fand der Sommer doch ein versöhnliches Ende. Ende deswegen, weil wir am letzten Tag durch frischen Schnee gefahren sind und der Sommer sich nun abgeschlossen anfühlt. Mehr über die wechselhafte und wunderbare Woche gibt es hier im Tourbericht.

PS: Kuhbilder gibt es dort natürlich auch zu sehen.

Vom Münster auf den Gurten und hinab in den Garten

Es wird Zeit für ein musikalisches Update, denn der Sommer hielt doch ein, zwei Highlights für mich bereit.

Ende Juni durfte ich an einem kleinen und sehr feinen Konzert teilhaben. Die wunderbare Jaël lud ein, um die Songs ihres neuen Albums vorab zu hören. Der Ort der Veranstaltung war ein ganz besonderer, denn er lag über der schönsten Altstadt der Welt, im Turmzimmer des Berner Münsters. Dort konnte man nicht nur die grandiose Aussicht inklusive Sonnenuntergang betrachten. Beim Apéro blieb auch Zeit für nette Gespräche. Im Vordergrund stand aber die Musik und alle Lieder des neuen Albums wurden gespielt und mit Geschichten zu den Liedern umrahmt. Eine sehr feine Sache, denn so kann man bereits eine Beziehung zum Album aufbauen und so ebenjenes zu etwas besonderem machen. Zum Abschluss gab es mit „Through your eyes“ einen Lunik-Hit und es blieb der Gedanke, dass sich das Lied nun vom Münster aus in der ganzen Stadt verbreitet und den Menschen im Gehör hängen bleibt und sie gar nicht wissen, woher diese Musik kommt.

Danach ging es wieder zum Gurtenfestival, den Bericht dazu findet man wie gewohnt bei Mainstage. Direkt im Anschluss fuhr ich hinab in die Stadt zum Gartenfestival. Dieses bot eine kleine Bühne im Hinterhof des Café Kairos und auf ebenjener spielte Anna Aaron. Und das war bei weitem besser als das gesamte Gurtenfestival. Nicht nur weil es so schön ist, ihren Gesang live zu hören. Ihr Auftritt machte Spaß und sie brachte das Publikum schnell auf ihre Seite. Auch die neuen Lieder, die gespielt wurden, klangen schon sehr gut in den Ohren. Und eben, dafür dass sie da so eben mal allein das Gurtenfestival in den Schatten stellte, sollten ihr ein größeres Publikum und mehr Auftritte gehören.

Unterwegs am Oeschinensee

Kletterschule der Ziegen.
Kletterschule der Ziegen.

Auch wenn die Wettervorhersage nicht so verheißungsvoll aussah, machten wir uns auf dem Weg nach Kandersteg. Auf dem Weg zum Oeschinensee gab es dann nicht nur kletternde Ziegen zu sehen, auch die Wolken verschwanden immer mehr und gaben der Sonne Platz.

Ausblick Richtung Oeschinenhorn.
Ausblick Richtung Oeschinenhorn.
Der offizielle Fotopunkt am Oeschinensee.
Der offizielle Fotopunkt am Oeschinensee.
Blick auf Oeschinensee und Oeschinenhorn.
Blick auf Oeschinensee und Oeschinenhorn.
Auf dem Weg Richtung Unterbärgli.
Auf dem Weg Richtung Unterbärgli.

Auf dem Panoramaweg gingen wir dann Richtung Unterbärgli und gewannen dabei schnell einige Höhenmeter.

Kühe mit Ausblick auf den Oeschinensee.
Kühe mit Ausblick auf den Oeschinensee.
Landschaft mit Kühen bei Unterbärgli.
Landschaft mit Kühen bei Unterbärgli.

Bei Unterbärgli gab es eine wunderschöne Landschaft mit vielen, zum Teil auch frechen, Kühen zu bewundern.

Felswand bei Oberbärgli.
Felswand bei Oberbärgli.
Ausblick auf den Oeschinensee.
Ausblick auf den Oeschinensee.
Regenwolken ziehen vom Kandertal Richtung Oeschinensee.
Regenwolken ziehen vom Kandertal Richtung Oeschinensee.

Leider zog sich der Himmel mehr zu und einige Regenschauer über das Gelände. Zum Glück hatte es aber zum richtigen Zeitpunkt immer wieder Möglichkeiten zum Unterstellen.

Blick zurück bei Unterbärgli.
Blick zurück bei Unterbärgli.
Wasserläufe bei Unterbärgli.
Wasserläufe bei Unterbärgli.
Der letzte Blick auf den Oeschinensee.
Der letzte Blick auf den Oeschinensee.

Wanderung um den Gantrisch

Neugierige Kuh an der Alphütte Obernünenen.
Neugierige Kuh an der Alphütte Obernünenen.

Vorbei an der Alphütte Obernünenen, wo die Kühe zum Saufen in Schlange anstanden, ging es hinauf zum Leiterepass. Vorbei an alten Bunkeranlagen überquerten wir den Pass und wurden mit einem wunderbaren Ausblick auf die Bergwelt der Alpen belohnt.

Der eindrückliche Gantrisch von unten.
Der eindrückliche Gantrisch von unten.
Kurz vor dem Leiterepass.
Kurz vor dem Leiterepass.
Ausblick hinter dem Leiterepass.
Ausblick hinter dem Leiterepass.
Der Weg hinauf auf den Gantrisch.
Der Weg hinauf auf den Gantrisch.

Hinter dem Gantrisch ging es weiter zum Morgetepass. Kurz vor dem Morgetepass chillten noch ein paar Kühe auf dem Weg. Und am Pass wartete der Kiosk auf Kundschaft.

Der Blick auf den Morgetepass.
Der Blick auf den Morgetepass.
Morgete-Kuh macht es sich gemütlich.
Morgete-Kuh macht es sich gemütlich.
Die Morgete-Kühe.
Die Morgete-Kühe.
Blick zurück am Morgetepass.
Blick zurück am Morgetepass.

Zum Abschluss ging es vom Morgetepass hinab zum Gantrischseeli und zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Das Gantrischseeli.
Das Gantrischseeli.

Die dritte Gantrisch-Expedition des Jahres

Die Tschingel-Kuhherde auf der leckeren Weide.
Die Tschingel-Kuhherde auf der leckeren Weide.

Am Sonntag machte ich mich nun schon zum dritten Mal in den letzten Wochen auf zum Gantrisch. Diesmal ging es noch ein wenig höher als bei den letzten Touren, nämlich bis auf 1’774 Meter Höhe am Girisberg. Vorher musste aber ein kräftezerrender Anstieg überwunden werden, was bei den hohen Temperaturen noch schwieriger war als ohnehin schon. Aber dafür wurde ich unterhalb der Tschingelflue von einer Kuhherde begrüßt.

Zwei kuschelnde Kühe.
Zwei kuschelnde Kühe.
Nüneneflue und Gantrisch abgeschnitten von den Wolken.
Nüneneflue und Gantrisch abgeschnitten von den Wolken.
Letzte Schneereste zwischen Gustispitz und Nüneneflue.
Letzte Schneereste zwischen Gustispitz und Nüneneflue.

Oben an der Alphütte Obernünenen waren die Temperaturen angenehmer, aber es ging dann auch schnell wieder bergab. Einfach weil der Trail so viel Spaß macht. Ich bin dann aber nicht wie sonst Richtung Thun hinab gefahren, sondern zurück Richtung Gurnigel und von dort runter nach Burgistein. Das war aber auch eine sehr feine Tour.

Blick bei Oberwirtneren hinab zum Thunersee.
Blick bei Oberwirtneren hinab zum Thunersee.
Blick zurück auf die Tschingelflue, die oberhalb überquert wurde.
Blick zurück auf die Tschingelflue, die oberhalb überquert wurde.
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Kaiserwetter auf der Gantrisch-Königsroute

Blick auf die Tschingelhütte.
Blick auf die Tschingelhütte.

Wenn ein verlängertes Wochenende ansteht und die Wettervorhersage ab Sonntag Dauerregen vorhersagt, dann muss man sich auch mit Halsschmerzen auf das Bike schwingen und auf den Weg in die Berge machen.

Ausblick Richtung Chueberg.
Ausblick Richtung Chueberg.

Aus diesem Grund habe ich mich wieder auf den Weg zum Gantrisch gemacht, zunächst auf der gleichen Strecke wie letzte Woche. Weiter sollte es dann Richtung Westen auf die Gantrisch-Königsroute gehen. Allerdings war das Wetter so grandios, dass ich noch ein paar Höhenmeter Richtung Obernünene kletterte. Einfach um die wunderwunderschöne Aussicht zu genießen.

Die Tschingelflue.
Die Tschingelflue.
Nüneneflue, Leiterepass und Gantrisch mit Ententeich im Vordergrund.
Nüneneflue, Leiterepass und Gantrisch mit Ententeich im Vordergrund.

Es ist schon unglaublich, wie sehr sich die Natur innerhalb einer guten Woche ändern kann. Wo letzte Woche noch die ersten Blumen blühten, wuchs nun schon saftiges Gras und statt grau und weiß leuchtete alles in hellen Grüntönen. Und auch die Kühe durften nun endlich wieder die Berggräser verspeisen.

Panorama am Gantrisch-Panoramaweg.
Panorama am Gantrisch-Panoramaweg.
"Chum Bueb und lueg dys Ländli a."
„Chum Bueb und lueg dys Ländli a.“
Ausblick aufs Ländli.
Ausblick aufs Ländli.
Die Hällstett-Kühe genießen das frische Gras.
Die Hällstett-Kühe genießen das frische Gras.

Der feine Singletrail Richtung Hällstett und dann hinunter nach Riffenmatt war der Höhepunkt der Tour, auch wenn die Kräfte langsam nachließen. Aber eben, bei solch einem Wetter muss man die Kräfte eben so gut wie möglich nutzen.

Blick Richtung Schwarzsee von der Hällstett aus.
Blick Richtung Schwarzsee von der Hällstett aus.
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Wanderung am Moléson

Auf dem Weg zum Moléson.
Auf dem Weg zum Moléson.

Der 2’002 Meter hohe Moléson thront sehr imposant in der Nähe des Städtchens Gruyères. Neben dem leckeren Käse bietet die Region eine wunderbare Landschaft und vor allem einen wunderbaren Ausblick von diesem Berg. Leider konnten wir aufgrund der Wegverhältnisse nicht den gesamten Aufstieg zu Fuß bewältigen und mussten ab der Mittelstation die Bahn nehmen. Den Ausblick hat dies aber nicht getrübt.

Der imposante Felsbrocken namens Moléson.
Der imposante Felsbrocken namens Moléson.
Ausblick auf die Alpen.
Ausblick auf die Alpen.
Der Ausblick Richtung Norden.
Der Ausblick Richtung Norden.
Schneereste und der Blick Richtung Berner Oberland.
Schneereste und der Blick Richtung Berner Oberland.
Der Blick zum Lac Léman.
Der Blick zum Lac Léman.
Blau-weiße Aussicht.
Blau-weiße Aussicht.

Auffahrt zum Gantrischseeli

Ausblick auf die Berge 400 Meter nach dem Start.
Ausblick auf die Berge 400 Meter nach dem Start.

Nach vielen grauen Maitagen kam pünktlich zum Auffahrtstag endlich mal wieder die Sonne raus. Was liegt dann näher, als Auffahrt wörtlich zu nehmen und eine Tour hinauf in die Bergwelt zu wagen.

Schneereste auf dem Weg zum Gurnigelpass.
Schneereste auf dem Weg zum Gurnigelpass.
Frühblüher auf 1'400 Meter Höhe.
Frühblüher auf 1’400 Meter Höhe.

Oberhalb von 1’200 Meter Höhe ist der Schnee erst seit kurzem auf dem Rückzug und so gibt es dort noch Schneefelder, aber auch Frühblüher auf den Wiesen.

Am Ufer des Gantrischseelis.
Am Ufer des Gantrischseelis.
Idylle am Gantrischseeli.
Idylle am Gantrischseeli.

Oben auf 1’600 Meter Höhe am Seeli war es recht frisch und ein paar Meter weiter oben begann die Schneedecke, aber es bot sich auch ein sehr feines Panorama.

Blick zurück aufs Gantrischseeli.
Blick zurück aufs Gantrischseeli.
Die ersten Kühen, die schon die Höhenluft genießen dürfen.
Die ersten Kühen, die schon die Höhenluft genießen dürfen.

Eine schnelle Abfahrt später ist der Schnee schon wieder weit weg, die Luft ist warm, überall blüht es und die Pollen kitzeln wieder in der Nase.

Frühlingswiese und Blick zum Thunersee und aufs Oberland.
Frühlingswiese und Blick zum Thunersee und aufs Oberland.
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