Radio Tour

Ich brauche einen Materialwagen. So wie bei den Radrennen vorhanden. Der mich im Falle eines Defektes augenblicklich mit Ersatzrädern usw. versorgen kann. Weil die Defekte immer zu den blödesten Zeitpunkten auftreten. Heute musste ich quasi doppelt arbeiten, weil eine Tour zusätzlich fahren. Und da wollte mein Hinterrad wohl nicht mehr mitmachen und ging kaputt. Einfach so, ohne große Vorankündigung. Das ist nicht nett. Womit habe ich das nur verdient?

Kleinanzeigen

Veranstaltungstipps

In Kahla, das ist die Stadt wo der Herr B. Abitur gemacht hat, gibt es noch bis Ende Januar eine Monchichi-Ausstellung im Heimatmuseum. Also wenn das mal nicht einen Ausflug wert ist. Zu sehen sind da über 300 Monchichis in Skianzügen und anderen Bekleidungen. So stand das in der Zeitung. Glaube ich. Irgendwer hat die schon entsorgt und ich kann so nicht noch mal nachschauen.
Wer sich jetzt für eine Reise nach Kahla entscheidet, bekommt obendrein von mir eine Stadtführung. Die 10 Minuten Zeit kann man sich ruhig mal nehmen. Mehr braucht es nicht, um alles halbwegs interessante in dem Ort zu sehen.

Übrigens, wer noch ein Hobby sucht. Einfach ein paar Monchichis kaufen, um die Welt reisen und die Dinger überall fotografieren. Und die Bilder dann ins Netz stellen. So wie hier zu sehen.

Stellenbörse

In Jena werden Radkuriere gesucht. Ist ein super Job. Man ist immer an der frischen Luft und hat Bewegung und so. Auch besser als jede Diät, bereits nach zwei Wochen ist man schlank und austrainiert. Und das Beste, es hat total nette Kollegen, so wie mich. Bei Interesse einfach melden.

Polarluft

Pünktlich zur Mittagspause kam heute die Sonne raus. Wie man auf dem folgenden Bild vielleicht erkennen kann. Außerdem zu beachten: meine Verpflegung auf der Lenkertasche.

Rast im Frost

Weiter ging es danach in die Richtung Süden, das sieht man auf dem nächsten Bild. Kurze Zeit später lag ich übrigens auf der Nase. Zum ersten Mal heute. Später hat es dann nochmal geklappt.

Winter in der Stadt
Tiefschnee (für hiesige Verhältnisse)

Hingehauen hat es mich aber nicht im Schnee, sondern auf der Straße. Weil es da am gefährlichsten ist. Schuld ist diese Unsitte mit dem Streusalz. Den Einsatz dessen sollte man bei dieser Witterung echt untersagen. Da taut der Schnee kurz auf, um dann gleich wieder zu gefrieren. Und Eis hat eben viel, viel weniger Haftung als Schnee. Selbst wenn der Schnee festgefahren ist. Und bei -10°C, so kalt war es heut tagsüber, gefriert das Zeug halt sehr schnell. Klar.
Die Kälte kam mir übrigens gar nicht so schlimm vor, ganz im Gegenteil. Schön war es regelrecht. Viel besser als so Matschwetter um den Gefrierpunkt rum. Aber übertreiben muss es die Polarluft dann doch nicht. Heut früh hatte es -14°C, das war schon arg kalt. Aber jetzt sind es schon -16°C -17,5°C. Muss ich mir wohl ein Eisbärfell besorgen.

Schneemobil

Mein Schneemobil

Ich hätte vor kurzem ja noch ziemlich viel drauf verwettet, dass es hier nie wieder so viel schneien würde, dass man Ski fahren könnte. Pustekuchen. 12 bis 15 Zentimeter Schnee ist gestern vom Himmel gefallen und liegengeblieben. Was die Kuriertätigkeit sehr beschwerlich macht. Aber hallo. Das Fahren im Schnee ist ja so verdammt anstrengend. Mir tut alles weh, besonders die Arme und der Rücken. Deswegen werde ich mich jetzt hinlegen und auf dem Thermometer beobachten, wie die Temperatur fällt. Bis zu -20°C sind vorhergesagt. Bei den Eskimos kommt sicher keiner auf die Idee, Post mit einem Fahrrad zu verteilen.

Unser Wintergarten hinterm Haus.

Eigentlich müsste der olle Luther Martin morgen meine Post ausfahren, schließlich ist der dran schuld, dass wir hier keinen Feiertag morgen haben.

Mein 2008

Nö, gibt keinen Jahresrückblick von mir. Zumindest nicht in der üblichen Form. Nicht weil das Jahr keinen verdient hätte, denn so im Großen und Ganzen war es schon ein feines Jahr. Gab sehr schöne Momente, aber auch weniger schöne Zeiten. Auch bin ich nicht zu faul einen Rückblick zu schreiben… naja, doch, eigentlich schon. Aber solche Rückblicke sind auch total überbewertet und wenn man ehrlich ist, zumeist uninteressant. Und außerdem, es steckt ja eh alles in dem folgenden Video. Das Video ansich, klar. Auch der Text passt irgendwie in mein 2008. Und Nada Surf ist ja auch meine Band des Jahres, im positiven und negativen Sinne. Okay, hier ist das Video.


Nada Surf – „Whose Authority“ from Jonathan Krisel on Vimeo.

Kommt alle gut rüber ins 2009. Man sieht sich da.

Hirnfrost

Das eine Thermometer zeigt gerade -9,0°C an. Das andere gar -12,8°C. Ganz gleich welches richtig liegt, kalt ist kalt. Hoffentlich friert mir die Post nicht zusammen. Oder ich am Rad fest. Und hoffentlich leckt keiner an meiner Fahrrad und friert dran fest. Und überhaupt, solche Temperaturen sind ja echt gefährlich. Ich werde dann drüber berichten, wenn ich kann.

Das Weihnachtsgeschäft

Alter Schwede, wenn das so weiter geht, bin ich Weihnachten tot. Ich hatte heute doppelt so viele Briefe wie ich habe, wenn ich gut ausgelastet bin. Und dabei bin ich nur zwei von drei (!!!) Gebieten gefahren. Mehr ging nicht.
Dazu kommen noch die Menschenmassen, die schon Ferien haben und diese zum Einkaufen nutzen und dabei alle Rolltreppen, Gänge usw. verstopfen. Schlimm. Sollen die halt lieber Geschenke basteln statt welche zu kaufen. Aber echt mal.

Ich bin fertsch.

Lobpreisung

Ich möchte mal mein Fahrrad loben. Dieses tapfere Ding. Denn es ist schon ungewöhnlich, wie es all die Belastungen verkraftet. All den Regen, den Schnee, das Eis, die Kälte, den Dreck, den Matsch und den Schlamm (Wieso gibt es eigentlich im Winter so viele Baustellen?). Mein Fahrrad aber läuft ohne zu Murren. Nichts quietscht, es setzt keinen Rost an, alles flutscht einwandfrei und selbst die Bremsen funktionieren problemlos. Ist ja nicht selbstverständlich sowas. Letztens sah ich wieder ein Fahrrad, wo der komplette Antrieb total verrostet war. Sowas ist ungesund und unschön. Bei meinem Fahrrad sieht das anders aus.
Klar, es bekommt ja auch die beste Pflege, die ich bieten kann. Nach einem Arbeitstag mit Schnee oder Regen bekommt zuerst das Fahrrad eine warme Dusche, danach erst ich. So muss das auch sein. Und deswegen hält mein liebes Rad auch so tapfer durch. Im Gegensatz zu mir, ich bin krank.

Wirtschaftsnews

Nee, es geht nicht um Geschichten aus der Kneipe. Sondern um die Deutsche Post, die ist gerade in den Schlagzeilen. Weil die Zustellung wohl mangelhaft ist und deswegen Ärger mit der Bundesnetzagentur droht. In Bayern hat man sogar Angst um die Weihnachtspost. In diesem Artikel wird auch erwähnt, dass sich das Postaufkommen vor Weihnachten ca. verdoppelt. Und das eben nicht nur bei der Deutschen Post, sondern auch bei uns. Bei der Post gibt es jetzt wohl auch Probleme, weil zu viele Zusteller Urlaub machen. Bei uns gibt es im Dezember eine Urlaubssperre. Überhaupt, bei der Post ist doch eh alles besser. Die verdienen dort zwar nicht viel, aber deutlich mehr als wir. Die müssen auch nicht mit dem eigenen Fahrrad fahren und immer mehr dran verzweifeln, wie arg dieses darunter leidet. Nee, die haben Dienstfahrräder mit Scheibenbremsen und Motorunterstützung. Und die bekommen ihre Post quasi vor die Haustüren gefahren und müsse diese dann nur noch verteilen. Was natürlich auch schon hart, besonders bei dem Wetter. Ich darf dafür täglich mindesten 50 Kilometer meine Post durch die Gegend fahren. Warum ich das jetzt alles schreibe, weiß ich gar nicht. Vielleicht wollte ich ja auch nur den Beweis dafür erbringen, dass ich nichts gescheites mehr schreiben kann und deswegen hier so wenig passiert momentan. Weil mir die Kraft fehlt und es mir nicht so gut geht und weil mein Gehirn immer mehr schrumpft. Oder so.
Eigentlich wollte ich nur mal sagen, dass ich den Dezember hasse. Irgendwelche Vorschläge, wie man das ändern kann?

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