Schauergeschichten

Gelber Wanderweg

Ich möchte noch was nachtragen vom letzten Wochenende. Denn da war ich trotz wechselhaften Wetteraussichten am Sonntag wieder mit dem Jabba unterwegs. Anfangs lief alles gut. Wir konnten den Regengebieten, die der Wind übers Land blies, recht gut ausweichen. Doch plötzlich lief uns eine schwarze Katze über den Weg. Korrekt muss man sagen, sie lief direkt ins Vorderrad, prallte dort ab und flitzte davon. So schnell wie die verschwunden war, bin ich mir sicher, dass ihr bei der Aktion nichts passiert ist. Und ich dachte das Unglück sei damit abgewendet. Aber das Wetter hatte noch eine Überraschung parat. Ich sah es schon kommen, eine riesige Regenwand. Und fuhr direkt drauf zu, aus Mangel an Alternativen. Im Kopf hatte ich schon geplant, kurz vor dem Regen abzubiegen und nach Hause zu düsen. Aber der Regen war schneller. Obwohl ich mein Bestes gab und mit voller Kraft den Anstieg hoch düste, auf dessen anderer Seite mir der Regen entgegen schoss. Plötzlich fegte der Sturm über mich hinweg und es goss wie aus Kübeln. Ich also schnell mit dem Jabba durch das Unterholz in den Wald geflüchtet. Wo es erstaunlich trocken blieb. Der Regen war auch schnell vorbeigezogen und wir trauten uns wieder raus. Leider war der Heimweg aber zum größten Teil von den Wassermassen überschwemmt worden und so gab es eine ordentlich Schlammpackung für uns. Als Entschädigung zeigte der Himmel sehr interessante Wolkenformationen.

Entschädigungswolken

Aber ich hatte ihm eh schon verziehen. Denn wenn man so ein Unwetter direkt auf der Haut spürt wird einem schnell wieder klar, dass es sehr viel größere Dinge als uns Menschlein auf dieser Welt gibt.

Odonata

Ich schiebe es einfach mal auf die Hitze. Denn ich habe heute einfach mal Libellen fotografiert. Die Bilder entstanden dabei unter sehr schwierigen Bedingungen, denn ungefähr zwanzigtausend (geschätzt), ca. 10 15 cm große Bremsen oder ähnliches Stechgetier versuchten sich an mir zu verköstigen. Deswegen musste ich kurz darauf mit dem Jabba flüchten.

Blaue Libelle
Fetter Brummer

Glücklicherweise gab es am Abend dann Abkühlung in Form eines Wolkenbruches. Schönes Wort, finde ich ja.

Gewitterregen vorm Wolkenbruch

Regensamstag

Regentagsaussicht
Regentagsaussicht
Der Regen tropft an die Fensterscheiben. Ich frage mich ja, wie man bei so einem Wetter Gartenabfälle verbrennen kann. Die Rauchwolken deuten daraufhin, dass es möglich ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich spiele ein wenig mit meiner neuen Kamera rum. Lange habe ich darauf gewartet. Mit der alten Kamera konnte ich die Bilder, die ich im Kopf hatte, nicht mehr umsetzen. Die neue nennt sich Canon PowerShot SX 230 HS und bietet in dieser Hinsicht sehr viel mehr Möglichkeiten. Ich muss diese nur erstmal kennenlernen. Ich hatte ja lange Zeit mit einer PowerShot G11 oder später G12 geliebäugelt. Dann erfuhr ich von der SX230 und war schnell der Meinung, dass sie genau die Kamera für meine Bedürfnisse ist. Mal schauen wie sich das mit uns beiden so entwickeln wird. Der Frühling kann kommen.

Dazu läuft übrigens das neue Album vom Clueso und mir gefällt es an und für sich schon sehr.

Natürliche Modetrends

Jabba auf dem Dohlenstein
Jabba auf dem Dohlenstein

Wie man auf dem Bild im Hintergrund erkennen kann, sind auch dieses Jahr wieder grün und gelb die absoluten Modefarben der Natur. Besonders was die Flora betrifft. Alles grün und gelb. Bei der Fauna gibt es nicht viel neues. Nur bei den Eichhörnchen zeichnet sich ein Trend zum Schwarz hin ab. Weiterlesen Natürliche Modetrends

Why does it always rain on me?

Radfahrerschmaus

Ich versuche jeden Beitrag hier mit einem Bild aufzuwerten. Da ich aber heute meine Kamera vergessen habe, gibt es ein Foto von meiner Belohnung für den heutigen Tag. Dies nur vornweg.

Heute hatte ich frei. Was gut gepasst hat, denn das Wetter war fast so gut wie gestern. Also habe ich meine beiden Fahrräder ausgeführt. Die Tour mit der weißen Möhre war bis auf den Beinahezusammenstoss mit dem Postauto nicht weiter erwähnenswert. Glücklicherweise handelte es sich um einen Beinahezusammenstoss, das hätte auch anders kommen können. Mich hat nämlich momentan ein wenig das Glück verlassen. Solange dies aber nur zu kleiner Blessuren an mir und meinem Besitz führt, ist es noch zu ertragen. Und der April macht eh alles neu. Oder wie war das?

Die Tour mit dem Jabba war anfangs auch ein Genuss. Bis die Sonne langsam verschwand und der Himmel sich verdunkelte. Als wir den anstehenden Anstieg bewältigt hatten, wurde das ganze Ausmaß des Wetterumschwungs sichtbar. Da war eine dicke und dunkle Schlechtwetterfront, die genau auf uns zuzog. In der anderen Richtung sah es noch gut aus, also traten wir die Flucht an. Aber da waren auch schon Blitze zu sehen und der starke Wind blies alles Bewegliche durch die Gegend. Uns auch. Ein paar Minuten später hatte und der Regen eingeholt und ich war von jetzt auf gleich nass bis auf die Haut. Und ich stellte fest, dass der Regen am letzten Wochenende eindeutig wärmer als der heutige war. Weiterlesen Why does it always rain on me?

Abschiedstour

Abschiede sind nicht schön. In manchen Fällen richtig schmerzhaft. Ganz so schlimm ist es zwar nicht, aber trotzdem bin ich ein wenig traurig. Weil ich mich vom Jabba trennen muss. Zumindest für ein paar Tage. Morgen kommt es in den großen Karton und am Dienstag wird es abgeholt. Zur Generalüberholung. Sind doch ein paar Sachen, die gemacht werden müssen. Hoffentlich dauert das alles nicht so lange. Immerhin sollte das Gute danach wieder wie neu sein. Hoffe ich jedenfalls.

Also habe ich heute noch etwas Zeit mit dem Jabba verbracht. Ich muss ja auch den einzigen freien Tag gescheit nutzen. Und, es folgt ein kleiner Ausflug ins Wetter, nachdem es gestern fast schon kalt war, gab es heute wieder die Hitze, welche die letzten Tage schon herrschte. Aber es war auch Regen angesagt. Endlich mal wieder. Also haben wir uns auf die Suche nach dem Regen gemacht. Und sind dabei kreuz und quer durch die Gegend gefahren. Allerdings nicht so wild, wie die GPS-Aufzeichnungen glauben machen wollen. Da ist heut wohl einiges durcheinander geraten. Auch weil es hier keinen Berg mit über 1000 Meter Höhe gibt. Leider.

Regentropfen auf dem Sattel

Jedenfalls hat es dann tatsächlich mal geregnet. Und die ersten Tropfen wurden auch von mir im Bild festgehalten. Danach regnete es kurzzeitig sogar richtig heftig, wie man auf dem zweiten Bild sehen kann. Außerdem darauf, das Reh, das wohl auch auf der Suche nach Regen war.

Regenreh
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